Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Chris Vermeulen spricht über seine ersten Eindrücke der Vorsaison

Chris Vermeulen spricht über seine ersten Eindrücke der Vorsaison

Chris Vermeulen spricht über seine ersten Eindrücke der Vorsaison

Chris Vermeulen wird 2006 einer der wichtigsten Newcomer in der MotoGP sein. Nach ein paar Tagen Pause, die er in Australien verbracht hat, sind seine Gedanken bereits beim kommenden Test in Sepang, der in weniger als einer Woche stattfinden wird und die Vorsaison einläutet. Er sprach über seine Gefühle und Hoffnungen für 2006.

Was hast Du gemacht seit deinem letzten Test mit Suzuki in Sepang?

Ich war in Australien und habe die Sonne und das Surfen genossen und viel trainiert, bin viel gerannt und bin Motocross gefahren und gesurft und Wasserski gefahren etc. Ich bin auch mit meinen alten Autos und dem Hot Rod Club herumgefahren.

Sepang war dein erster richtiger Test mit der GSV-R. Wie ist sie im Gegensatz zur RC211V, die du beim Australischen und Türkischen GP gefahren bist.

Von meinem ersten Eindruck kann ich sagen, dass die GSV-R ein großartiges Motorrad ist, es war sehr leicht damit zurecht zu kommen und schnell zu fahren. Die Kombination des Fahrgestells, der Federung und der Reifen funktionieren sehr gut zusammen, aber sie hat nicht so viel Power wie die Honda. Suzuki weiß, dass ihr größtes Problem die PS sind, wir hoffen also, dass wir das dieses Jahr verbessern können.

Für die Unwissenten scheint der Wechsel von der WSBK zur MotoGP vielleicht wegen der Motorkapazität und den 4-Taktern einfacher zu erscheinen… Was hat dir am meisten zu schaffen gemacht, als du das erste Mal eine MotoGP Maschine gefahren bist und wie hat sich das auch deinen Fahrstil ausgewirkt?

Ich denke was bei einem SBK Motorrad und bei einem MotoGP Motorrad gleich ist, ist dass beide 2 Räder haben. Es gab viel, was mir bei meiner ersten Fahrt auf einem GP Bike zu schaffen gemacht hat, zum Beispiel ist ein GP Bike leichter und kleiner. Die Bremsen, die aus Carbon sind, arbeiten sehr anders als normale Stahlbremsen und die Power und das Motormanagement, das unglaublich ist, machen es sehr schwer, es für einen selbst alles richtig zum Laufen zu bringen. Ich fand, dass ich mit meinem Fahrstil auf einem GP BIke fitter war und fließender gefahren bin.

Die Tests werden in ein paar Wochen in Malaysia weiter gehen. Welches Training hast du gemacht? Musstest du deinen Trainingsablauf im Gegensatz zu deinen bisherigen Vorbereitungen ändern?

Ich habe immer hart für den Motorradrennsport trainiert und mein Training hat sich auch dieses Jahr nicht geändert. Ich renne viel, fahre Mountainbike, gehe ins Fitnessstudio, fahre Motocross und Surfe etc.

Was denkst du wird deine größte Schwierigkeit in deinem Rookie Jahr? (das Motorrad kennen zu lernen, die Strecken, sich an das Rennformat zu gewöhnen, etc…?)

Das alles wird hart werden! Ich denke bei den Rennen werden es 6 Strecken sein, die ich nicht kenne, wenn ich dorthin komme, das wird also nicht einfach werden, aber das Größte wird es sein, sich an das MotoGP Bike zu gewöhnen und sich an das volle Potenzial zu gewöhnen.

Als Werksfahrer wirst du jetzt einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des Motorrad haben, das du fahren wirst. Was erwartest du von diesem neuen Aspekt deiner Arbeit?

Ich bin sehr aufgeregt diese Möglichkeit zu haben, direkt mit einem Werk wie Suzuki arbeiten zu können. Ich glaube das wird viel Arbeit mit sich bringen, aber ich habe die Chance das Motorrad um mich herum zum Laufen zu bringen. Das ist ein Punkt, den Mick Doohan auch schon betont hat. Das ist mein erstes Jahr in dem ich direkt mit einem Werk arbeite.

Und zu guter letzt, was sind deine Hoffnungen für 2006?

Meine Hoffnungen sind, dass ich mich während des Jahres verbessern werde und mit John (Hopkins) konkurrenzfähig sein kann und ich hoffe, dass unsere Bemühungen – die des Teams, des Werkes und die der Fahrer – ein Gewinnerpaket formen können.

Tags:
MotoGP, 2006, Chris Vermeulen

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›