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Wie der Vater so der Sohn

Wie der Vater so der Sohn

Wie der Vater so der Sohn

Kenny Roberts Jr hatte am ersten Testtag in Sepang, Malaysia eine sehr emotionale Rückkehr in das aus Oxfordshire stammende MotoGP Team seines Vaters. Der 32-jährige Amerikaner war der neuntschnellste auf der mit einem RC211V-Honda-Motor ausgestatteten Roberts-Maschine und war um die 1 ½ Sekunden langsamer als der Weltmeister Valentino Rossi auf der Camel Yamaha. Seine schnellste Runde lag bei zwei Minuten und 03.75 Sekunden.

Kenny Junior ist zuletzt 1998, vor seinem Wechsel zu Suzuki für Kenny Roberts Senior gefahren. 2000 gewann er die 500ccm Meisterschaft für das Japanische Werk, doch Ende letzte Saison verließ er Suzuki und ging zurück zu seinem Vater, dem dreifachen 500ccm Weltmeister, in dessen Team.

"Es gibt nicht genug Worte, um zu beschreiben wie ich mich gefühlt habe, als Kenny Junior im Test eher rein kam, um mir sein Gefühl mit dem Motor und dem Bike zu beschreiben", berichtete Kenny Senior nach dem ersten Testtag unter einem erst wolkenreichen und dann sonnigem Himmel auf der 3,447 Meilen langen Rennstrecke in Sepang, die in der Nähe des Flughafens Kuala Lumpur International liegt. „Es war ein großer Moment für mich, weil wir wussten, dass die guten Zeiten zurück gekehrt sind und wir wieder konkurrenzfähig sind, was wir schon seit vielen Jahren nicht mehr waren. Wir waren vor heute sehr nervös, aber Kenny´s Performance und die des Honda Motors haben uns gezeigt, dass wir zurück sind."

Kenny Junior hatte seit dem WM Titel vor 6 Jahren eine frustrierende Zeit und er freut sich nicht nur dass er wieder bei seinem Vater ist, sonder auch über das Motorrad das sehr stark sein wird.

„Ich kann es einfach nicht glauben wie gut der Honda Motor war. Ich bin die ganzen Jahre gegen die Hondas gefahren, aber ich habe nie realisiert wie gut die sind", erklärte Kenny Junior nach 55 Runden. „Man erzählt viel über die Power des Honda Motors, aber man muss es erst erleben um es zu glauben. Es ist wirklich ein Benutzerfreundlicher Motor, sehr weich und er hat all meine Erwartungen übertroffen. Das Fahrgestell kann man noch verbessern und wir haben die Bereiche finden können, an denen wir noch arbeiten müssen, aber es ist erst der erste Tag an dem wir das Motorrad getestet haben. Es hat so viel Spaß gemacht zu fahren und es ist ein großer Tag für meinen Paps und das Team. Es verspricht eine tolle Saison zu werden."

Sein Vater ist gleichermaßen erfreut seinen Sohn wieder im Team zu haben, das Kenny Senior trotz der schlechten Ergebnisse und der finanziellen Schwierigkeiten weiter geführt hat. Nachdem er es mit den Japanischen Herstellern mit einem eigenen Motor aufnehmen musste und dann letztes Jahr mit dem Motor von Österreichs KTM gefahren ist, ist dieser erste Tag einer neuen Ära noch spezieller für ihn.

"Die letzten paar Jahre waren wirklich hart und frustrierend für Kenny Junior und jeder hat seine Meinung darüber. Ich schätze die Art wie er cool geblieben ist, weil es eine sehr schlimme Zeit für ihn war. Ich wäre nicht so gewesen, denn in der Boxengasse bin ich viel aggressiver", sagte Kenny Senior. „Letztes Jahr denke ich hätte er den Chinesischen Grand Prix im Regen gewonnen bis er mechanische Probleme bekam und ich denke diese Saison sind Podiumsplätze für ihn und das Team absolut drin. Es ist noch sehr zeitig und es wird eine sehr konkurrenzstarke Saison werden, aber der erste Testtag auf einem neuen Bike kann nicht viel besser laufen als heute."

Tags:
MotoGP, 2006, Kurtis Roberts

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