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Der Malaysische GP: Die Rennen

Der Malaysische GP: Die Rennen

Der Malaysische GP: Die Rennen

Ducati´s Loris Capirossi erreichte seinen zweiten Sieg in sieben Tagen und gewann den Marlboro Malaysian Motorcycle Grand Prix vor Valentino Rossi, der sich seinen fünften Sieg in Folge in der Königsklasse sichern konnte und damit den siebten in seiner GP Karriere.

Capirossi startete aus der Pole Position heraus und fuhr ein brillantes Rennen, in dem er sich Rossi vom Leib halten konnte. Rossi hatte den siebten Startplatz und war in der 8. Runde schon auf Platz 2. Der Gauloises Yamaha Fahrer übernahm zur Mitte des Rennens hin kurz die Führung, aber 8 Runden vor Schluss hatte sie wieder Capirossi übernommen.

Später fuhr Capirossi einen bequemen Vorsprung auf Rossi heraus und Rossi wurde von dem anderen Ducati Marlboro Fahrer, Carlos Checa auf Trapp gehalten. Der Spanier gab in der letzten Runde Vollgas, konnte aber den entscheidenden Schritt nicht mehr machen und kam 0,077s hinter Rossi ins Ziel.

Repsol Honda´s Nicky Hayden wurde nach einem starken Start Vierter und kam vor den Werkskollegen Marco Melandri und Max Biaggi ins Ziel. Kenny Roberts wurde auf der Suzuki GSV-R Siebter. Hinter ihm vervollständigten Alex Barros, John Hopkins und Colin Edwards die Top 10.

Casey Stoner wiederholte seinen Sieg von 2004 in Sepang und gewann dominant vor Alex de Angelis und Sebastian Porto. Der Australier verkürzte dadurch die Meisterschaftsführung von Dani Pedrosa von 63 auf 38 Punkte, denn der Spanier stürzte zu Beginn des Rennens aus der dritten Position heraus.

Ein weiterer ehemaliger 125ccm Weltmeister stürzte ebenso zu Beginn des Rennens: Andrea Dovizioso highsidete in der zweiten Kurve nach dem Start und dadurch konnte der Italiener zum ersten Mal in diesem Jahr keine Punkte sammeln.

Stoner konnte der Verfolgergruppe entkommen und fuhr schnell einen reichlichen Vorsprung auf einen einsamen De Angelis auf Platz 2 heraus. Porto vervollständigte das erste Gesamt-Aprilia Podium der Saison, nachdem er seinen Teamkollegen Randy de Puniet und den Sieger des letzten Rennens, Hiroshi Aoyama geschlagen hatte. Der Spanier Hector Barbera wurde vor dem Japaner Yuki Takahashi Sechster und der Achtplatzierte Roberto Locatelli erreichte sein bestes Ergebnis seit seinem 7. Platz beim Eröffnungsrennen in Jerez. Die Aprilia Privatfahrer Sylvain Guintoli und Taro Sekiguchi vervollständigten die Top 10.

Thomas Lüthi gewann das 125ccm Rennen nur eine Woche nachdem er in Japan einen schweren Sturz erlitten hatte und sich dabei die Schulter ausgerenkt hatte. Der junge Schweizer dehnte seine Führung in der Meisterschaft durch einen der knappsten Rennsiege der vergangenen Jahre weiter aus, denn er kam nur 0,002s vor seinem Titelrivalen Mika Kallio ins Ziel.

Lüthi führte die meiste Zeit des Rennens nachdem er aus der Pole heraus gestartet war, dann übergab er die Führung in den ersten Kurven nach dem Start ganz kurz an Kallio und kam vor dem Ende der ersten Runde wieder an die Spitze zurück. Er konnte sich schnell von der Verfolgergruppe absetzen. Diese bestand aus drei KTM Fahrern, Kallio, Talmacsi und Simon. Zur Mitte des Rennens war Kallio wieder an Lüthi dran und seine Teamkollegen mussten unter sich den dritten Platz mit den Apriliafahrern Mattia Pasini und Hector Faubel ausfechten.

Zum Ende des Rennens hin strengte sich Kallio sehr an und setzte den Führenden sehr unter Druck, aber Lüthi behielt die Nerven und konnte die Ziellinie vor ihm überqueren.

Beim Kampf um den dritten Platz siegte Pasini vor Faubel, Talmacsi und Simon und Pasini konnte sich damit sein erstes Podium seit dem Dutch TT sichern. Fabrizio Lai kam vor Manuel Poggiali, Marco Simoncelli und Tomy Koyama als Sechster ins Ziel.

Tags:
MotoGP, 2006

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