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Nicky Hayden: hat 2006 die volle Aufmerksamkeit

Nicky Hayden: hat 2006 die volle Aufmerksamkeit

Nicky Hayden: hat 2006 die volle Aufmerksamkeit

In seiner vierten Saison in der MotoGP Weltmeisterschaft hat der amerikanische Repsol Honda Teamfahrer Nicky Hayden die Aufgabe übernommen, die RC211V zu entwickeln. Seit er 2003 in die MotoGP Weltmeisterschaft eingetreten ist, hat Hayden mit 3 Fahrern das Team geteilt, mit Valentino Rossi, Alex Barros und Max Biaggi. Alle drei Mal waren die Jungs „auf der anderen Seite der Garage" die, welche die Aufmerksamkeit der HRC Techniker auf ihrer Seite hatten. Diesmal ist Hayden der Erfahrene und der Newcomer Dani Pedrosa sein junger Untergebener.

In diesem Interview mit dem Amerikaner, welches er uns letzte Woche nach dem Test in Sepang gegeben hat, lässt er seine Vorsaison Revue passieren und spricht über die Entwicklung der neuen Honda, die auf ihn zukommt.

Du hast einen ziemlich harten Job, Nicky...

„Wir hatten drei harte Tage, in denen wir die unterschiedlichen Motorräder getestet haben und wenn man so viel Material zum Testen hat, steht man am Ende ein bisschen neben der Spur. Das Wetter war auch nicht gerade hilfreich… ich weiß, das war für alle so, aber es schien so, als wenn jedes Mal wenn ich auf die Strecke raus fahren wollte, um die Daten zu vergleichen, der Regen sich entschieden hatte zu fallen. Das war ein bisschen frustrierend, weil dadurch viele Fragen unbeantwortet blieben."

Was kannst du uns über das neue 2006er Motorrad erzählen?

„Das neue Bike hat großes Potenzial, aber sobald ich auf das andere aufsteige, sehe ich auf die Uhr und die Zeiten kommen leichter. Ich bin zwei Tage mit dem neuen Motorrad gefahren und wir haben gute Fortschritte gemacht. Es war das erste Mal, dass ich Zeit hatte, das Fahrgestell und den Motor zu testen. Ich war schneller als letztes Mal und das ist positiv. Es ist noch immer ein Prototyp und wir haben noch viel zu testen, weil es ganz anders ist als mein anderes Motorrad. Es wäre gut, mehr Zeit zu haben, beide Motorräder alternativ zu testen, aber das Wetter und der Regen haben jede Chance verwehrt."

Machst du dir Sorgen?

„Wir sind nicht in der besten Position, weil uns die Zeit davonläuft, aber es arbeiten viele Menschen daran, dass alles funktioniert und ich bin zuversichtlich, dass sie es schaffen werden. Mit HRC und deren Potenzial zu arbeiten, ist immer eine Garantie eine Lösung zu finden."

Die Vorsaison geht zu Ende und in etwas mehr als einem Monat beginnt die MotoGP WM 2006 in Jerez. Was erwartest du von den nächsten Tests in Barcelona und Jerez?

„Die nächsten beiden Tests in Barcelona und Jerez werden sehr wichtig sein. Die sind normalerweise wegen der dort herrschenden Atmosphäre ganz lustig, so knapp vor dem ersten Rennen der Saison. Sie sind spannende Veranstaltungen und wir werden weiter daran arbeiten, was wir in Sepang gelernt haben. Dort zählen die Zeiten, weil nicht mehr viel Zeit bis zum Spanischen Grand Prix bleibt. Das Einzige, was wir tun können, ist weiter hart zu arbeiten und die beiden verbleibenden Test so gut zu nutzen, wie wir können."

Wir haben in diesen Tagen drei Motorräder in deiner Box gesehen und Tadayuki Okada hilft dir auf der Strecke als Testfahrer. Ist die Entscheidung über die Richtung der Arbeit bereits gefallen?

„Ja, wir können nicht mehr länger warten und wir haben beim letzten Treffen, das wir in Sepang hatten, am dritten Testtag schon wichtige Entscheidungen getroffen."

Das ist deine vierte Saison im Repsol Honda Team und die erste, in der du die Aufgabe hast, das neue Bike weiter zu entwickeln. Wie fühlst du dich, wenn du umrundet wirst von all den japanischen Ingenieuren und Technikern – wir haben bis zu zwölf gezählt – und alle von ihnen hören auf jedes Wort, das du von dir gibst?

„Ja, das ist motivierend so viele Menschen für mich arbeiten zu sehen und alle zusammen haben dasselbe Ziel."

Du hast nicht gerade sehr glücklich ausgesehen am Ende des Tests in Sepang...

„Nein, ich bin auch nicht besonders glücklich. Ich hatte erwartet schneller zu sein und alles unter Kontrolle zu haben, aber es lief nicht so, wie ich es wollte. Ich hoffe nur, dass ich hart arbeiten kann und dort hinkomme, wo das ganze Team hin möchte."

Gehts nun nach Hause in die USA, um ein bisschen auszuruhen...?

„Nein, ich wünschte ich könnte… Jetzt fliegen wir nach Japan, zuerst zu einem GAS Event und dann zur Honda Party für den Auftakt der Saison. Das ist ein Teil des Jahres in dem viel gearbeitet wird, aber es ist auch spannend und ich freue mich wirklich auf den ersten Grand Prix in Jerez."

Tags:
MotoGP, 2006, Nicky Hayden

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