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Kawasaki mit Offiziellem Test zufrieden

Kawasaki mit Offiziellem Test zufrieden

Kawasaki mit Offiziellem Test zufrieden

Während des Offiziellen MotoGP Tests vergangenes Wochenende auf der Katalonischen Rennstrecke war das Yamaha Team an der Spitze der Zeiten, doch auch Kawasaki bot eine beeindruckende Performance dar. Beide Fahrer, Randy de Puniet und Shinya Nakano und auch Harald Eckl waren mit den exzellenten Ergebnissen, die sie im Test erreicht haben, zufrieden.

Die Kawasaki Fahrer waren unter denen, die am BMW M Award teilnahmen. Da es sehr nass war, war es für De Puniet so etwas wie eine Feuerprobe und das erste Qualifikationstraining. Der 25-jährige Franzose hatte einen guten Start im Nassen und erhöhte sein Tempo nachdem er endlich den nötigen Grip auf der sehr kalten Rennstrecke in Katalonien gefunden hatte. Während einige erfahrenere Fahrer von den rutschigen Bedingungen auf der Strecke eingeholt wurden, war De Puniet konsistent und ging keine unnötigen Risiken ein. Er beendete die Session als Zehnter. Am Freitag stürzte er, hat sich aber gestern schon viel besser gefühlt.

"Die Prellungen von meinem Sturz am Freitag waren heute Morgen schon besser geworden und es hat mich gerade mal fünf Runden gekostet, um mich zu meiner gestrigen Zeit zu verbessern", sagte der MotoGP Rookie.

"Wieder einmal hat das Team während des Tests eine tolle Arbeit geleistet. Wir haben im Trockenen ein gutes Set up gefunden und ich habe mich gefreut, dass ich gestern die sechstschnellste Zeit hatte. Das Motorrad ist heute auch im Nassen gut gelaufen und ich habe es geschafft, meine Zeit mit jeder Runde zu verbessern, ich bin also zufrieden. Aber natürlich wäre ich noch glücklicher, wenn ich höher als auf der zehnten Position ins Ziel gekommen wäre." Zum kommenden Test fügte De Puniet noch hinzu: "Ich freue mich schon nächste Woche in Jerez zu testen, das war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken und ich denke, dass sie sehr gut zur Kawasaki passen wird."

Nur einen Platz hinter seinem Teamkollegen schien Shinya Nakano gegen Ende der Session fast sicher in die Top 5 zu fahren, bevor ein Highsider ihn zwang das Gas in seiner letzten Runde zurück zu nehmen.

Auch wenn er enttäuscht war, dass er sich im Regen nicht höher qualifiziert hat, blieb Nakano in seinen vorherigen beiden Testtagen im Trockenen ungeschlagen.

"Der Regen und die Kälte haben die Bedingungen für das Qualifying erschwert, die Strecke war an manchen Stellen sehr rutschig. Aber nach so vielen Tests war es gut wieder einmal richtig zu fahren, auch wenn es nur für 45 Minuten war."

Bei seiner Performance beim BMW M Award beschrieb Nakano den Sturz, der ihn beim Rennen um den Preis zurück fallen lies.

"Beim Start hatte ich keinen guten Rhythmus auf dem Motorrad, aber das hat sich gegen Ende hin gebessert und als ich noch das Gefühl für den Grip bekommen habe, habe ich auch meine Geschwindigkeit verbessern können. Doch dann habe ich gegen Ende der Session die Kontrolle über das Hinterrad verloren und das Motorrad hätte mich fast abgeworfen. Das hat mein Vertrauen ein bisschen angekratzt und es war einfach nicht genug Zeit mein Tempo wieder zu finden, denn die 45 Minuten waren vorbei. Ich bin zwar über meinen heutigen 11. Platz enttäuscht, aber ich freue mich auch über die Fortschritte, die wir insgesamt gemacht haben und auch dass ich gestern im Trockenen als Dritter endete.

Der Teammanager Harald Eckl nahm sich die Zeit und wertete den ersten Offiziellen Test 2006 des Teams aus und er erklärte auch, wie er die Ninja ZX-RR sieht.

"Katalonien ist eine schnelle Rennstrecke und nicht gerade eine, die in der Vergangenheit zu Kawasaki gepasst hat, aber dieses Wochenende waren beide Fahrer näher an der Spitze der Zeiten dran und bestätigten damit unser Gefühl der ganzen Tests, dass wir mit der Ninja ZX-RR ein sehr konkurrenzfähiges Paket haben. Aber wir können uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Heute im Nassen konnten wir sehen, dass wir noch immer viel Arbeit mit der Elektronik vor uns haben, wir müssen die Fahrbarkeit verbessern und das Motorrad für den Fahrer leichter kontrollierbar machen", kommentierte der Kawasaki Boss.

"Alles in allem war das ein erfolgreicher Test für uns und ich gehe hier sehr zufrieden mit der Performance des Motorrades und der der Fahrer weg und ich freue mich auf den letzten Test der Vorsaison nächste Woche in Jerez."

Tags:
MotoGP, 2006, Kawasaki Racing Team

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