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Tech 3 trotz Problemen in Jerez bereit

Tech 3 trotz Problemen in Jerez bereit

Tech 3 trotz Problemen in Jerez bereit

Wie das Werksteam hatte auch Yamaha Tech 3 im Gegensatz zu den Tests in Barcelona und Katar eine schwere Zeit in Jerez. Bei dem Versuch um ein Top 5 Ergebnis zu fahren, ist Carlos Checa in einer heißen Runde gestürzt. Er wurde für Röntgenaufnahmen in ein Krankenhaus gebracht, um zu bestätigen, dass er keine ernsthaften Verletzungen davon getragen hat.

Sein Teamkollege James Ellison experimentierte während des Tests mit seinem Fahrstil und mit den Reifen und auch wenn er die Chatter-Probleme beseitigen konnte, muss er noch immer den besten Weg finden, seine Qualifikationsreifen zu nutzen, die er beim Rennen in weniger als 2 Wochen braucht.

Checa blieb beim Rückblick auf seinen letzten Test positiv wegen der Errungenschaften mit der M1, auch wenn es Rückschläge gab.

"Wir verbessern uns noch immer sehr, aber wir haben mit der Ausdauer der Reifen noch einen langen Weg vor uns. Es ist im Moment schwer zu sagen, was passiert, wenn wir eine Renndistanz fahren. Wir hatten hier viel mehr Probleme als in Katar oder in Barcelona und natürlich ist das enttäuschend, aber wir müssen ruhig bleiben und daran denken, dass es noch sehr zeitig in der Saison ist. Das Motorrad läuft gut, aber es gibt noch viel Arbeit mit dem Paket zu erledigen. Jetzt können wir alle kurz relaxen und dann endlich beginnen Rennen zu fahren!"

Nachdem sein erfahrener Teamkollege schon die ganze Vorsaison beeindruckte, hat Ellison seine erste Fahrt mit einem MotoGP Bike etwas schwieriger empfunden. Der Fahrer aus Cumbria hat einen konzentrierten Plan für seine Fortschritte und hat seine Schwachpunkte vor Saisonbeginn noch einmal analysiert.

"Es ist ein langsamer, stetiger Fortschritt. Jedes Mal, wenn ich auf eine neue Rennstrecke komme, brauche ich länger als alle anderen, um mich auf dem Motorrad wohl zu fühlen. Ich mache nicht so schnell wie ich sollte Fortschritte, aber ich komme auch noch dahin. Die ersten paar Tage habe ich versucht Carlos zu folgen und etwas von ihm zu lernen. Ich habe versucht seinen Fahrstil zu kopieren, aber um ehrlich zu sein war das nichts für mich. Heute Morgen bin ich dann wieder so gefahren, wie ich immer gefahren bin und war gleich eine Sekunde schneller. Jetzt rutscht das Motorrad nicht mehr so sehr und ich fühle mich wohler", kommentierte Ellison.

"Auf den Rennreifen ist mein Tempo gar nicht so schlecht. Ich fühle mich ganz gut. Auf den Qualifikationsreifen hänge ich 3 Sekunden hinterher und sie verändern meine Zeiten nicht wirklich. Ich habe noch nicht so viele Erfahrungen mit ihnen und daher brauche ich Zeit zum Lernen. Ich mache mir nicht allzu sehre Sorgen. Es scheint, als hätte ich heute das Chatter-Problem lösen können, als ich zurück zu meinem alten Fahrstil wechselte, jetzt müssen wir uns nur noch um die Haltbarkeit der Reifen Gedanken machen", kommentierte er, als er über den letzten Testtag in Jerez sprach.

"Ich freue mich auf das Rennen, ich liebe diese Strecke, auch wenn es schwierig ist, sich mit dem Motorrad daran zu gewöhnen, weil alles viel schneller geht! Es ist mein erstes Rennen mit der Yamaha und ich muss es langsam angehen, aber ich würde gern in den Top 10 oder wenigstens in den Top 15 ins Ziel kommen. Ich weiß, dass ich bisher nicht annähernd an meine Grenzen gekommen bin und ich weiß, dass ich mich im Laufe der Saison noch verbessern kann."

Tags:
MotoGP, 2006

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