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Montiron analysiert die 2006er Honda

Montiron analysiert die 2006er Honda

Montiron analysiert die 2006er Honda

Nur 10 Tage vor dem Start der Saison blickt der Teammanager des Konica Minolta Honda Teams, Luca Montiron in einem Exklusivinterview auf die Vorsaison und den letzten Test in Jerez zurück.

Wir war der letzte Test der Vorsaison?

„Man muss nur auf die Ergebnisse schauen, um zu sehen, dass es nicht so gut gelaufen ist. Wir hatten ein paar Probleme mit den Reifen, als sich das Motorrad in der Rennkonfiguration befand. Wir haben mit den Qualifikationsreifen keine schnelle Runde probiert, weil wir zu dem Punkt noch nicht das richtige Set up hatten."

Es scheint, als hättet ihr mehr Probleme mit dem Vorderreifen.

„Zur Zeit müssen wir noch herausfinden, was der Fahrer braucht. Das ist bei jedem Fahrer anders und Tamada ist dabei keine Ausnahme. Wir müssen noch herausfinden, ob es am Fahrer liegt, oder am Motorrad/Reifen Paket."

Was sind die Hauptunterschiede zwischen der 2005er RC211V und dem 2006er Model, mit dem Tamada Probleme hat?

„Eigentlich hat Tamada mit dem neuen Motorrad ein gutes Gefühl, es liegt nur an der Betrachtungsweise. Dieses Jahr hat sich Tamada entschieden, alles ruhiger anzugehen, letztes Jahr ist er in der Vorsaison auf jeder Strecke am Limit gefahren, war immer unter den Schnellsten, hat Streckenrekorde gebrochen und so weiter. Dieses Jahr hat er sich für eine vorsichtige Annäherung entschieden.

Was sagen Sie dazu, dass die Hondas Probleme haben, mit dem Tempo der anderen Motorräder mitzuhalten, liegt das generell an der Entwicklung der RC211V, oder liegt es an den Michelin Reifen, die die Ergebnisse beeinflussen?

„Ich glaube, dass es auf der einen Seite auch daran liegt, dass sich Honda entschieden hat, auf einige sehr junge Fahrer zu zählen und dass sich das vielleicht auf den Fortschritt der Entwicklung des Motorrades ausgewirkt hat. Auch hatten wir bezüglich der Reifen zwei verschiedene Situationen: in Sepang und Australien war das Wetter sicher ganz nett, während wir in Spanien, zuerst in Katalonien und dann in Jerez mit ziemlich niedrigen Temperaturen zu kämpfen hatten. Das Gefühl mit dem Motorrad hat sich Bezug nehmend auf viele Faktoren geändert, die Temperatur ist einer davon. Manche Fahrer können sich schneller an so eine Situation anpassen, andere brauchen etwas mehr Zeit."

Wird während des ersten Trainings genügend Zeit bleiben, die verbliebenen Dinge zu testen, wie zum Beispiel das Qualifikations-Set up?

Ich denke, da besteht schon ein Unterschied, ob man 3 Tage in Folge testen kann, oder nur ein paar Stunden, um das Renn Set up zu definieren. Diese Situation haben alle und daher bin ich ziemlich optimistisch. Wir sind nicht so weit von den Führungsjungs entfernt, zumindest beim der Geschwindigkeit im Rennen nicht."

Was erwarten Sie von Tamada?

Das werden wir sehen, wenn die Saison beginnt. Ich denke, das ist ein entscheidendes Jahr für Makoto, er wird keine bessere Chance bekommen, als er im Moment hat."

Tags:
MotoGP, 2006

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