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Loris von Arabien?

Loris von Arabien?

Loris von Arabien?

Das Ducati Marlboro Team reist nach einem sensationellen Start in die MotoGP Weltmeisterschaft 2006 in Spanien als Führende in den Mittleren Osten. Loris Capirossi fuhr seine Desmosedici GP06 vor den 131.000 Fans zu einem brillanten Sieg und das italienische Team dominierte Jerez: Capirossi und Sete Gibernau qualifizierten sich auf den ersten und zweiten Startplatz, Capirossi gewann das Rennen auf spektakulärste Art und Weise und das perfekte Wochenende wurde nur etwas angekratzt, als Gibernau´s Motorrad technische Probleme bekam. Beide Fahrer bewiesen, dass sie superschnell auf Qualifikationsreifen und Rennreifen sind und bewiesen, dass die lange Winterarbeit des Teams mit der Ducati und den Bridgestone Reifen Früchte trägt. Die letzte Version der Desmosedici V4 hat nichts von ihrer Geschwindigkeit verloren, bietet aber eine verbesserte Fahrbarkeit und Konsistenz, was die Prioritäten des Winterentwicklungsprogramms gewesen sind.

Livio Suppo, der MotoGP Projektmanager von Ducati, hat sich sehr über die Gesamt-Performance gefreut.

„Jerez war ein tolles Wochenende – Loris fuhr auf die Pole, siegte und hatte die schnellste Runde und Sete war in der Qualifikation Zweiter und der Schnellste im Warm up – es war nur schade, dass er im Rennen Probleme hatte. Wir fahren nach Losail und führen die Meisterschaft, aber wir müssen auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Es ist noch eine lange Saison, wir müssen uns also weiter konzentrieren, dass wir unser Potenzial erfüllen. Loris ist sich sehr sicher und wir hoffen, dass er seinen 32. Geburtstag (am 4. April) stilvoll feiern kann! Sete hat bewiesen, dass er schnell ist und ich bin mir sicher, dass er bald die guten Ergebnisse erzielen wird, die er verdient hat."

Loris Capirossi, der zu Beginn die Meisterschaft führt, hat sich natürlich sehr gefreut, die Pole Position zu erreichen und dann das Eröffnungsrennen zu gewinnen.

„Ich hatte das perfekte Motorrad und die perfekten Reifen für Jerez und wir haben für Katar ein einfaches Ziel – dasselbe noch einmal ganz genau so zu machen. Wir sind ziemlich zuversichtlich, wissen aber, dass es nicht einfach werden wird. Das Schwierigste in Katar könnte das Wetter werden. Vor zwei Jahren hatten wir fast 40 Grad und dadurch ist das Fahren sehr anstrengend gewesen. Ich hoffe, dass es diesmal kälter sein wird, weil wir Anfang April dort sein werden, nicht Anfang Oktober. Das Wichtigste ist es für diese Strecke ein gut ausbalanciertes Motorrad zu haben, das die Richtung gut wechseln kann. Wie immer werden auch die Reifen wichtig sein und der Bridgestone Hinterreifen hat sich zum Vorjahr sehr verbessert, er hat ein sehr viel besseres Kontaktgefühl."

Auch wenn er wegen elektronischen Problemen aufgeben musste, ist der Start der Saison für den Spanier Sete Gibernau doch bis zum Rennen am Samstag positiv gewesen.

"Was in Jerez passiert ist, war wirklich schade, aber so etwas passiert eben manchmal im Rennsport. Alle haben über den Winter so hart gearbeitet und wir haben im Training und in der Qualifikation gezeigt, dass wir schnell sind. Jetzt brauchen wir nur noch ein Ergebnis um das zu beweisen. Trotz dieser Enttäuschung sind wir wieder bereit zu kämpfen. Wir lernen die ganze Zeit dazu und ich habe ein tolles Team hinter mir, ich freue mich also darauf in Katar wieder auf die Strecke zu fahren. Ich habe schöne Erinnerungen an Katar – ich habe das Rennen 2004 gewonnen. Es ist eine gute Rennstrecke, die etwas von allem zu bieten hat und es gibt auch einige besondere Kurven wie die dreifache rechte Kurve, die wirklich sehr spektakulär ist. Abgesehen davon ist es sehr sandig und heiß! Es gibt in einer Runde in Katar sehr viele Richtungswechsel, das Motorrad muss also gut in den Kurven liegen. Aber wie ich es immer zu sagen pflege, ist die MotoGP jetzt so knapp, dass man immer ein Motorrad braucht, das alles gut kann. Man kann nur wegen des kleinsten Unterschiedes in der Bike Performance gewinnen oder verlieren."

Tags:
MotoGP, 2006, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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