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Die Reifenfrage von Katar

Die Reifenfrage von Katar

Die Reifenfrage von Katar

Die Michelin Fahrer haben die ersten beiden Katar GPs regiert und 2004 die ersten sieben Plätze besetzt und im letzten Jahr die ersten fünf Plätze. Dieses Jahr wird das Rennen als eine etwas andere Herausforderung erwartet, weil der Event vom Oktober auf den April verschoben wurde.

"Wir hoffen, dass es etwas kälter sein wird, als bei unseren letzten beiden Besuchen", sagte Nicolas Goubert, Michelin´s Direktor des Motorradrennsports. "Wir haben mit Yamaha im Februar getestet und es waren weniger als 30 Grad, viel angenehmer als die extreme Hitze, die wir zuvor erfahren mussten. Beide, Valentino Rossi und Colin Edwards, sind innerhalb der Rekordzeit gefahren, weil die Rennstrecke kalt war und sauber noch dazu, aber werden sie auch an diesem Wochenende so schnell sein können? Das hängt alles von der Bedingung der Strecke ab und von den Temperaturen."

"Wir wissen, dass Losail Überraschungen mit sich bringen kann. Man hat vielleicht alles unter Kontrolle und dann ändert ein Sandsturm alles. Der Sand reduziert nicht nur den Grip, er nutzt auch die Reifen ab. Aus der Layout-Sicht beansprucht Losail den Hinterreifen mittelmäßig. Der Vorderreifen ist nicht die Hauptfrage, es bestehen keine Bergab-Passagen oder große Bremsbereiche. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem 2006er Slick-Hinterreifen, mit dem wir unser gewohntes MotoGP Konzept fortsetzen, mehr Gummi auf die Strecke zu bringen, um den Fahrern mehr Haftung an den Kanten zu sichern und mehr Antriebskraft. Wenn die Bedingungen am Renntag ähnlich sind wie die im letzten Jahr, dann sind wir ziemlich zuversichtlich, dass wir den Rennrekord brechen können. Doch das ist erst das zweite Rennen, wir lernen also noch", fuhr Goubert fort.

"Man weiß in den ersten paar Rennen nie wo man steht, was ziemlich viel Spaß macht, es ist sehr spannend für uns! Jerez hat uns keine Schlussfolgerungen wegen der Performance der 2006er Reifen ziehen lassen, weil die Strecke weniger Grip hatte als im letzten Jahr, deshalb war das Rennen auch 14 Sekunden langsamer."

Der Rundenrekordhalter Nicky Hayden stimmt Goubert´s Vorausschau auf Losail zu. „Wenn die Strecke sauber ist, ist es nicht so hart für die Reifen", sagte der Amerikaner. „Man braucht guten Grip, besonders in den langen Linkskurven (Kurven 10 und 11), wo man viel Zeit gut machen kann, wenn man einen guten Antrieb hat. Eine große Sache ist es, dass die Strecke für gewöhnlich am ersten Tag sehr dreckig ist, weshalb die Vorderreifen nicht sehr lange durchhalten, dann ist es schwer die richtigen Einstellungen für das Motorrad zu finden."

Tags:
MotoGP, 2006, COMMERCIALBANK GRAND PRIX OF QATAR

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