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Schwieriger Tag für die Ducati Männer

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Die Ducati Teamfahrer Loris Capirossi und Sete Gibernau hatten ein sehr herausforderndes Rennen auf der Istanbul Park Rennstrecke und beendeten es als Sechster und Elfter. Das Ergebnis war viel weniger als das Team erwartet hätte, nachdem im Training und in der Qualifikation einige viel versprechende Darbietungen zu sehen waren. Gibernau insbesondere hatte hohe Hoffnungen, nachdem er sich im Regen-Qualifying auf den dritten Platz gefahren hat und das trockene Warm up anführte. Und zu Beginn des Rennens schien er noch super in Form zu sein, er führte von der ersten Kurve bis zum Ende der 11. Runde, als die Reifenprobleme ihn zurück fallen ließen.

Capirossi, der als Führender in der Meisterschaft in das Rennen fuhr, hatte auch jeden Grund ein weiteres gutes Ergebnis zu erwarten, nachdem er sich auf den vierten Startplatz qualifiziert hatte und im Warm up am Morgen auf Platz 3 lag. Er kämpfte sich hart durch und lag in der ersten Runde auf Rang sieben, bevor er auf Elf fiel und sich bis zur letzten Runde wieder auf Sechs hocharbeitete. Capirossi fährt nun als Meisterschafts-Zweiter in das Rennen in China und er liegt nur einen Punkt hinter Nicky Hayden. Das Rennen, das im Trockenen gefahren wurde, gewann Marco Melandri.

Loris Capirossi

"Ich kann nicht unbedingt sagen, dass ich mit dem sechsten Platz zufrieden wäre, das ist nicht unbedingt wo wir sein sollten. Dieses Wochenende waren wir ziemlich gut im Nassen, aber wir hatten nicht genügend Zeit uns auf ein trockenes Rennen vorzubereiten, es lief also nicht so wie wir erwartet hatten."

Sete Gibernau

„Es gibt wirklich nicht viel zu sagen, abgesehen davon dass wir ein Reifenproblem hatten. Ich konnte nichts dagegen tun. Das Motorrad lief okay und ich habe mich an der Spitze wohl gefühlt, aber ab der 4. Runde konnte ich Vibrationen vom Hinterreifen fühlen. Ich habe darüber nachgedacht in die Box zu fahren, um den Reifen zu wechseln, aber ich habe mich entschieden weiter zu machen. Es ist so schade, ich habe mich so sicher gefühlt."

Livio Suppo, Ducati MotoGP Projektmanager

„Das war kein toller Tag für uns. Natürlich haben wir viel weniger bekommen, als wir nach dem Training und dem Warm up erwartet hätten. Wir hatten sicher ein Problem, dass wir keine trockene Streckenzeit hatten, weil wir keine langen Fahrten mit dem Rennreifen durchführen konnten, aber das war natürlich für alle der Fall. Wir wussten, dass wir nach unseren tollen Ergebnissen in Jerez und Katar auf dem Boden bleiben müssen und wie wussten, dass dies eine schwierige Strecke für uns werden würde. Wir müssen unser positives Verhalten bewahren und es ist toll zu sehen, dass Sete zehn Runden lang geführt hat und Loris sich wie ein Löwe auf den sechsten Platz gekämpft hat. Wir wissen, dass Bridgestone hart arbeitet, wie auch unsere technischen Sponsoren, zu allererst Shell Advance. Mit deren Hilfe werden bald bessere Tage kommen."

Tags:
MotoGP, 2006, GRAND PRIX OF TURKEY

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