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Camel Yamaha folgt der Express Route in den Orient

Camel Yamaha folgt der Express Route in den Orient

Camel Yamaha folgt der Express Route in den Orient

Der turbulente Start in die MotoGP WM 2006 wird nächstes Wochenende fortgesetzt, wenn sich das Fahrerlager in Richtung Osten quer durch Asien auf die Shanghai International Rennstrecke aufmacht. Nachdem sie in den ersten drei Rennen der Saison Spanien besucht haben und Katar und die Türkei, steigt das Camel Yamaha Team wieder in die Lüfte auf, um ein weiteres Rennen in weiter Ferne zu fahren, bevor sie dann wieder auf Europäischen Straßen unterwegs sein werden und sieben Rennen in neun Wochen vor sich haben, beginnend in Le Mans, wo das Rennen nur sieben Tage nach dem Chinesischen Event stattfinden.

Valentino Rossi und Colin Edwards kommen in das Land, das als "das große Land" bekannt ist, mit gemischten Ergebnissen, nachdem ihre Kampagne einen unvorhersehbaren Start erlebt hatte. Rossi setzte nach seinem Sturz in der ersten Kurve in Jerez mit einem Sieg in Doha fort und kämpfte sich nach einem Wochenende voller technischer Probleme und schlechtem Wetter in der Türkei auf den vierten Platz. Ähnlich lief es für seinen texanischen Teamkollegen, der im Training ein exzellentes Tempo vorlegte, dann aber ein Set up hatte, durch das er weder um einen Rennsieg noch um ein Podium kämpfen konnte.

Die Shanghai Rennstrecke wurde von den Architekten Hermann Tilke und Peter Wahl entworfen und beim Layout ließen sie sich von dem Chinesischen Buchstaben "shang", wie "hoch" oder "über" inspirieren. Andere Symbole, die in der Architektur der Rennstrecke gefunden werden können, stammen aus der Chinesischen Geschichte, wie die Teamgebäude, die wie Pavillons angelegt sind und die alle einen eigenen kleinen See haben, was an den Yuyan Garten in Shanghai erinnern soll. Ein der beeindruckendsten Teilstücke der Rennstrecke ist die besondere Haupttribüne, die eine Kapazität von 29.000 Zuschauern fassen kann und die eine spektakuläre Sicht auf fast 80% der Strecke bietet.

Nachdem er im letzten Jahr überraschenderweise im Regen gewonnen hatte, hofft Valentino Rossi dieses Mal auf ein besseres Ergebnis unter anderen Bedingungen. Der heftige Regenfall beim allerersten Grand Prix in Shanghai vor einem Jahr bildete die Szene für eine der beeindruckendsten Performances in Rossi´s Karriere, aber wenn er die Wahl hätte würde der Weltmeister auf einen direkteren Weg hoffen, seine Superlative am kommenden Sonntag zu demonstrieren.

"Von allen Siegen in meiner Karriere war China im letzten Jahr einer, den ich nicht erwartet hatte, weil wir während des Wochenendes Probleme mit dem Motorrad hatten und wegen des Regens am Renntag", erklärte Rossi, der nach seinem vierten Platz in der Türkei zum Rekordhalter in der Gesamtpunktezahl aller Zeiten wurde. Er steht jetzt auch auf Platz 5 in der Meisterschaft. „Es war das erste Mal, dass ich im Regen auf der Yamaha gewonnen hatte, es war also ein besonderer Sieg, aber dieses Jahr würde ich ein trockenes Rennen definitiv vorziehen. Die 2006er Version der M1 hat beim Regentraining in der Türkei nicht so gut funktioniert wie wir es gehofft hatten und wir brauchen auch trockene Streckenzeiten, um das Set up für das Motorrad zu finden, das mir gefällt."

Wie die Strecke in der Türkei wurde auch die Strecke in Shanghai von Hermann Tilke entworfen, aber sie ist viel mehr wie andere Arbeiten des Deutschen Architekten in Sepang, Malaysia, mit engen Kurven und langen Geraden, durch die laut Rossi das Talent des Fahrers wichtiger wird als das Set up des Motorrades. „Mein erster Eindruck von der Strecke im letzten Jahr war sehr gut, doch dann hat es nicht so viel Spaß gemacht wie ich erwartet hatte", erklärte der Italiener. „Sie ist sehr eng und technisch und mehr eine Formel 1 Strecke, daher haben alle Fahrer eine ganze Menge harte Arbeit vor sich, die richtigen Einstellungen für die Motorräder zu finden. Sie ist nicht ideal für die MotoGP, sie ist eine sehr anspruchsvolle Strecke und wir von den Fahrern und deren Motorrädern das Maximale abverlangen."

Colin Edwards sagt, dass er nicht sicher ist, was er in China erwarten soll, nachdem er bei jedem der drei ersten GPs dieser Saison so unterschiedlich Glück hatte. Wie sein Teamkollege hofft auch der Amerikaner auf gute Umstände vom ersten Training an, um die lebenswichtigen Set up Daten für die 2006er Version der YZR-M1 Maschine zu finden.

"Weil wir letztes Jahr auf der Strecke in Shanghai so wenig Zeit im Trockenen verbringen konnten sind noch so viele Fragen offen und wir wissen nicht was passieren wird", sagte Edwards, der mit 19 Punkten im Moment auf Platz neun in der Meisterschaft liegt. „Es wird wichtig so schnell wie möglich ein gutes Set up für das Motorrad zu finden, so dass wir vor dem Rennen einige Ausdauer-Tests fahren können und dass wir sicher gehen können, dass wir nicht solche Probleme haben wie die vorherigen Wochenenden. Das ist ein sehr wichtiger Grand Prix für uns und wir müssen ihn ganz einfach mit einem guten Ergebnis beenden, bevor die Meisterschaft nach Europa zurückkehrt."

Tags:
MotoGP, 2006, POLINI GRAND PRIX OF CHINA

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