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Repsol Honda verteidigt die Führung

Repsol Honda verteidigt die Führung

Repsol Honda verteidigt die Führung

Die Motorrad Weltmeisterschaft wird dieses Wochenende für das vierte Rennen der Saison 2006 in China Halt machen. Der nordamerikanische Repsol Honda Teamfahrer Nicky Hayden wird zum ersten Mal seit seinem Einstieg in die WM vor vier Jahren die Führung der Meisterschaft verteidigen und er hat das Ziel seinen Vorsprung von einem einzigen Punkt zu vergrößern, um seine Position an der Spitze zu rechtfertigen.

Der Nordamerikaner kommt nach sieben Podiumsplätzen in Folge nach Shanghai, auch wenn Hayden es nicht geschafft hat einen weiteren Sieg nach dem Grand Prix in den USA einzufahren. Und das ist auch sein dringendster Wunsch, einen den er sich in der Türkei fast erfüllt hätte, aber nach einem intensiven Kampf mit dem momentanen Weltmeister, dem Italiener Valentino Rosi, musste er aufgeben. Auf der Rennstrecke, auf der im letzten Jahr der Regen ergussartig nieder ging, schaffte Nicky Hayden keinen besseren Platz als den neunten, im Training war er fünftschnellster. Der Sieg beim Rennen ging damals an Valentino Rossi. Dieses Jahr geht Hayden alle Rennen, die vielleicht vom Regen beeinflusst werden könnten, nach seinem Training bei den Wintertests auf den verregneten Strecken, entschlossener an. Das könnte auch an diesem Wochenende wieder der Fall sein.

"Das letzte Rennen in der Türkei hat Spaß gemacht, aber es ist kein Geheimnis, dass ich Rennen gewinnen will. China war letztes Jahr interessant, ich habe im Regen nicht ganz meine beste Performance fahren können, ich hoffe also, dass wir dieses Jahr eine bessere Situation haben werden. China ist ein interessanter Ort, es ist definitiv nicht Kentucky! Die Oberfläche in Shanghai ist ziemlich gut und die Strecke hat ein paar Abschnitte, die wirklich cool sind", sagte Hayden. „Die lange Rechtskurve, die in die letzte Gerade geht ist wahrscheinlich mein Lieblingsabschnitt und diese Gerade ist unendlich, sogar bei 200 m/h. Dann kommt man zum härtesten Bremspunkt der Strecke, in der langsamen Kurve am Ende der hinteren Geraden. Das ist eine ziemlich schwache Kurve auf einem MotoGP Bike, man muss einfach nur bremsen, bremsen und bremsen. Die Gebäude sind überwältigend, es ist lächerlich wie viel die in diesen Ort investiert haben. Ich bin mir sicher, dass das Layout für Formel 1 Autos toll ist, aber für Motorräder ist es zuviel Stop and Go. Trotzdem laufen die Hondas hier ganz gut und die Teams arbeiten wirklich hart, wir werden also alles, was wir haben mit zum Rennen bringen."

Und während Hayden darüber nachdenkt die Führung in der Meisterschaft zu behalten und Rennen in der Königsklasse zu gewinnen, hat sein Teamkollege und MotoGP Rookie Dani Pedrosa nach seiner beeindruckenden Fahrt im Türkischen Rennen ein anderes Ziel im Kopf. Ein Sturz ruinierte die großartige Arbeit, die der junge Repsol Fahrer bis dahin getan hatte. Pedrosa startete von der 16. Position und schaffte es sogar das Rennen kurz anzuführen, aber in der letzten Runde und während er um den Sieg kämpfte, endete Dani auf dem Asphalt und kam als 14. ins Ziel, was nach seiner beeindruckenden Leistung ein eher schlechtes Ergebnis war. Nächsten Sonntag in Shaghai wird Pedrosa die Chance haben, das passierte wieder aufzuholen. Letztes Jahr, in der 250ccm Klasse, fuhr Dani die zweitschnellste Zeit im Training, kam im nassen Rennen aber nur als Sechster ins Ziel. Der Schnellste im 250ccm Training und Rennen war Casey Stoner.

Der Spanische Fahrer erklärt, "Letztes Jahr in China hatte ich nicht so viel Spaß, weil ich die Strecke nicht wirklich mag. Ich war im Trockenen schnell und stand als zweiter am Start, aber das Rennen war nass und das brachte mir ein gutes Ergebnis ein. Dieses Jahr wird es mit dem Honda MotoGP Bike anders sein und ich werde wieder einmal lernen wie man auf dieser Strecke und diesem Motorrad fährt. Die Bremspunkte für die sehr langsamen Kurven zu finden wird sehr wichtig werden."

"Shanghai ist eine Rennstrecke mit sehr gutem Asphalt und ich glaube, dass das Layout auf dem Wappen von Shanghai basiert, oder so ähnlich und es gibt hier einige sehr merkwürdige Kurven. Abgesehen davon hat sie keine gute Balance zwischen Geraden und engen und weiten Kurven. Es gibt ein paar sehr lange Geraden und sehr enge Kurven. Aber egal, das ist für jeden dasselbe und ich freue mich auf das Rennen und darauf an diesem Wochenende ein gutes Ergebnis zu erzielen", fügte er noch hinzu.

Tags:
MotoGP, 2006, POLINI GRAND PRIX OF CHINA, Repsol Honda Team

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