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Shanghai Rennstrecke: eine große Herausforderung

Shanghai Rennstrecke: eine große Herausforderung

Shanghai Rennstrecke: eine große Herausforderung

China hatte sein erstes MotoGP Rennen letztes Jahr im Mai und die überwältigenden Einrichtungen auf der Shanghai Rennstrecke beeindruckten das ganze Paddock. Alles an diesem Ort ist massiv, von der 200.000 Zuschauer fassenden Haupttribüne bis hin zu der 340 km/h schnellen Gerade. Die Strecke selbst sieht aus wie das chinesische Schriftzeichen „shang" für „über", was auch der Ursprung des Namens der Stadt ist und übersetzt soviel heißt wie „über dem Ozean".

Letztes Jahr in Shanghai belegten Michelin Fahrer die Pole Position, stellten den Rundenrekord auf und gewannen das Rennen, auch belegten sie fünf der ersten sechs Positionen.

"Das wird unser zweites Mal in Shanghai sein, aber es fühlt sich in manchen Aspekten an wie ein erster Besuch, weil wir letztes Jahr so wenig trockene Zeit auf der Strecke hatten", sagte der Motorradrennsportdirektor von Michelin, Nicolas Goubert. „Wir hatten nur 2 trockene Sessions am ganzen Wochenende, wir konnten also nicht viele Daten sammeln. Aber das Positive ist, dass wir viele Daten haben, falls es wieder regnen sollte! Und die Oberfläche hat im Regen einen guten Grip."

"Während der trockenen Stunden im letzten Jahr, haben wir festgestellt, dass die Strecke die Vorderseite ziemlich beansprucht, weil es ein paar lange Kurven gibt, in die die Fahrer mit hoher Geschwindigkeit und der vorderen Bremse in Gebrauch einfahren. Die Kurve 1 hat mehr als 300 Grad, was ein bisschen zu viel ist und dann sind da noch die Kurven 11 und 12, die eine weitere rechte 270 Grad Kurve ist. Der Belag ist nicht so aggressiv und die Reifenabnutzung ist mehr asymmetrisch, denn die rechte Seite hat es ein bisschen schwerer. Unser 2006er Reifen sollte in Shaghai nützlich sein, weil er in den Kurven eine große Kontaktfläche hat, um den Fahrern mehr Haftung an der Seite zu geben, was in den langen Kurven wirklich sehr hilfreich ist. Auch unser größeres Profil des 2006er Vorderreifens sollte helfen, weil auch er eine große Kontaktfläche bietet, so dass die Fahrer mehr Grip haben, wenn sie beim Einfahren in die Kurven stark bremsen. Das sollte in Kurven wie der Kurve 1 sehr hilfreich sein."

"Aber weil wir so wenig Erfahrung im Trockenen auf der Strecke sammeln konnten, wird es in Shanghai eine große Herausforderung werden, für das Rennen die korrekten Komponenten zu finden. Die meisten Fahrer scheinen das Layout der Shanghai Rennstrecke nicht zu mögen. Der einzige Ort an dem es ein bisschen fliesender läuft sind die Kurven 5, 6 und 7. Alles andere ist viel Stop and Go, es ist also ein eher schleppendes Rennen. Die beiden wirklich sehr schnellen Geraden sind nicht wirklich ein Problem für uns, wir haben kein Problem mit Überhitzung, aber ich glaube, dass sie toll sind für die Jungs mit den schnellen Motorrädern!"

Tags:
MotoGP, 2006, POLINI GRAND PRIX OF CHINA

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