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Nakano und De Puniet zeigten in Shanghai ihre Entschlossenheit

Nakano und De Puniet zeigten in Shanghai ihre Entschlossenheit

Nakano und De Puniet zeigten in Shanghai ihre Entschlossenheit

Kawasaki´s Shinya Nakano und Randy de Puniet waren nach dem Grand Prix von China in Shanghai eher frustriert, denn beide Fahrer hatten Traktionsprobleme und verpassten dadurch die Chance mit ihren Werksrivalen an der Spitze zu kämpfen.

Nakano fuhr seine Kawasaki Ninja ZX-RR auf den zehnten Platz ins Ziel und De Puniet lag noch zwei Plätze weiter hinten auf Zwölf, als Honda´s Dani Pedrosa einen Start aus der Pole Position hatte und zu seinem ersten Sieg in der Königsklasse fuhr.

Nakano legte einen aggressiven Start vor und überholte gleich 2 Fahrer, wodurch er dann auf dem vierten Platz lag, doch der 28-jährige Japaner wurde am Ende der ersten Runde auf den siebten Paltz verdrängt, als drei Fahrer ihn auf der ersten Geraden überholten.

Der Kawasaki Fahrer blieb weitere zwei Runden am Hinterrad der Führungsgruppe dran, aber die aggressive Power der Ninja ZX-RR ließ sein Hinterrad in den Kurven durchdrehen und er verlor wertvolle Zeit in jeder Kurve und dann auch den Anschluss an die Schlacht vor ihm.

Er war nicht in der Lage die Lücke zu schließen und hatte auch Probleme mit dem vorderen Grip seiner Ninja ZX-RR, also traf Nakano im letzten Drittel des Rennens die Entscheidung um die Punkte zu fahren. Der Japaner sicherte sich ein Top 10 Ergebnis, ist aber trotzdem frustriert, dass er nicht sein volles Potenzial behalten konnte, das er in der ersten Runde gezeigt hatte, weil er Probleme hatte, die nicht in seiner Macht lagen.

Nakano´s Kawasaki Teamkollege Randy de Puniet war auch schnell beim Start, aber der MotoGP Rookie verlor den Anschluss in der ersten Kurve, denn er hatte Probleme mit seiner Ninja ZX-RR in den zweiten Gang zu schalten.

Der 25-jährige Franzose hat sich sehr angestrengt den verlorenen Anschluss aufzuholen, aber er war ebenso frustriert, als sein Hinterreifen sechs Runden vor Schluss die Haftung verlor.

De Puniet gab weiterhin sein Bestes, aber mit dem Hinterreifen, der in den Kurvenausgängen ständig durchdrehte war er wie sein Teamkollege nicht in der Lage die Lücke auf die Fahrergruppe vor ihm zu schließen und entschied sich die Punkte mitzunehmen, die er kriegen konnte.

Shinya Nakano

"Ich hatte einen guten Start und das Motorrad hat sich wirklich richtig gut angefühlt. Ich konnte Gas geben und habe es genossen um die Positionen kämpfen zu können. Aber dann überholte mich eine Gruppe Fahrer, ich schaffte es ein paar Runden an ihnen dran zu bleiben, aber dann verlor ich den Anschluss als mein Hinterreifen begann in den Kurven immer durchzudrehen. Wir hatten ein ähnliches Problem in Istanbul, auch wenn das nicht so schlimm war, aber es war genug, dass ich Zeit verlor und den Kontakt zur Gruppe vor mir. Gegen Ende habe ich auch vorn nicht mehr so viel Grip gehabt und habe an einem Punkt sogar gar keine Haftung mehr gehabt. Dann habe ich entschieden, dass die Lücke zu Elias groß genug ist und ich bin nur noch um die Punkte gefahren, das war wahrscheinlich der beste Plan. Sicher bin ich nun frustriert, aber ich denke ich kann das Problem bewältigen. Ich hoffe nur, dass wir vor dem Französischen GP eine Lösung finden können, denn der ist in nur einer Woche."

Randy de Puniet

"In der ersten Kurve habe ich den zweiten Gang nicht finden können und ich musste das Gas zurück nehmen, bevor ich in die Kurve gebogen bin. Als ich aufschaute war die Gruppe vor mir weg. Ich habe so gut ich konnte versucht wieder aufzuholen, aber dann habe ich hinten an Grip verloren und es wurde in den nächsten zehn Runden immer schlimmer. Ich bin enttäuscht, dass ich nicht höher ins Ziel gekommen bin, aber ich bin am Limit gefahren. Wenn ich mehr Gas gegeben hätte, wäre ich gestürzt. Trotz der Enttäuschung war es ein weiteres Rennergebnis und mehr Erfahrung für mich. Jetzt muss ich mich auf die nächste Woche konzentrieren, auf mein Heimrennen in Le Mans, wo ich hoffe ein gutes Ergebnis erzielen zu können, für mich und für mein Team."

Harald Eckl: Teamchef

"Klar haben wir noch immer Arbeit vor uns, wenn wir den Anschluss auf die Spitze des Feldes nicht verlieren wollen. Dieses Wochenende waren wir nur 10 km/h langsamer als die Topgeschwindigkeit und das auf einer Rennstrecke, die die längste Gerade in der MotoGP hat. Um dieses Defizit zu überwältigen müssen unsere Fahrer auf allen Strecken alles geben und wir haben heute gesehen, wie sich das auf die Reifen auswirkt. Beide Fahrer hatten heute Reifenprobleme, aber Shinya´s Problem mit dem vorderen Abschnitt des Motorrades war etwas anderes. Wir müssen mehr Top Speed vom Motor bekommen, aber wir müssen auch herausfinden, was das Problem verursacht hat, das Shinya in den letzten beiden Rennen hatte. Ob wir die Zeit finden werden, vor dem nächsten Rennen in Le Mans eine Lösung zu finden ist nicht sicher, aber ich hoffe, dass es möglich sein wird."

Tags:
MotoGP, 2006, POLINI GRAND PRIX OF CHINA, Randy de Puniet, Shinya Nakano

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