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Frust bei Kawasaki

Frust bei Kawasaki

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Die Kawasaki-Piloten Randy de Puniet und Shinya Nakano blieben beide frustiert beim Grand Prix von Frankreich an diesem Nachmittag zurück, nachdem De Puniet in der ersten Runde seines Heimrennens stürzte und Nakano nach einem Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts dazu gezwungen war sich von ganz hinten nach vorne zu kämpfen.

Vom vierten Startplatz aus konnte De Puniet mit der Spitzengruppe beim Start mithalten. Er musste aber Valentino Rossi ausweichen, der plötzlich unter ihm in der ersten Schickane auftauchte. Dazu gezwungen seine Maschine aufzurichten um Rossis Yamaha auszuweichen, kollidierte De Puniet mit einer Fahrer auf der Aussenseite und beendete sein Rennen im Kies.

Der 25-jährige Franzose wurde im Medical Center untersucht und es wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt. Dadurch kann sich De Puniet an nichts erinnern, was zu seinem Sturz führte.

Ein Fehler beim Losfahren mit seiner Ninja ZX-RR an der Startlinie bedeutete für Shinya Nakano, dass der Japaner seine gute Startposition aus der ersten Reihe nicht nutzen konnte. Nakano machte in der ersten Schickane einige Plätze gut und lag am Ende der ersten Runde auf Rang Sechs. Der 28-jährige Japaner hatte immer noch Kontakt zur Führungsgruppe als sein Kawasaki Racing Team darüber informiert wurde, dass Nakano einen Frühstart begangen hatte und mit einer Durchfahrstsstrafe belegt wird.

Nakano fuhr vom sechsten Platz in die Boxengasse und kam als letzter wieder auf die Strecke.

Mit dem Ziel so viele Punkte wie möglich zu sichern, fuhr Nakano die gleichen Rundenzeiten wie die an der Spitze liegenden Piloten und schaffte es nach 28 Runden noch auf den zwölften Platz nach vorne zu fahren.

Shinya Nakano

"Natürlich bin ich enttäuscht. Ich hatte keinen guten Start aber ich konnte mich in den ersten Runden am Ende der Führungsgruppe halten Gerade hatte ich einen guten Rythmus gefunden, als ich die Boxentafel sah, die mir die Strafe anzeigte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, wofür ich eine Strafe bekam. Ich konnte es nicht glauben, dass ich einen Frühstart begangen haben sollte. Es war für mich dann auch sehr schwierig mich wieder auf das Rennen zu konzentrieren, nachdem ich durch die Boxengasse gefahren war. Unsere Daten zeigen, dass das Motorrad ein wenig gerollt ist, before ich richtig losfuhr. Es war also sachlich richtig, die Strafe zu geben. Das macht es aber für mich nicht weniger enttäuschend. Nach dem Penalty kam ich als letzter wieder auf die Strecke. Ich habe aber den Kopf tief auf den Tank gelegt und Gas gegeben. Dabei habe ich es sogar noch geschafft ein paar Punkte zu retten. Nach einem so guten Training und der Performance im Qualifying ist das Ergebnis dennoch sehr frustrierend. Jetzt haben wir dies aber hinter uns gelassen und konzentrieren uns voll auf das nächste Rennen in Mugello.

Harald Eckl: Team Principal

"Was für ein frustrierender Tag. Nach der so vielversprechenden Vorstellung beider Fahrer im Training, bin ich sehr enttäuscht über das heutige Ergebnis. Dies ist eine Strecke auf der wir wissen, dass unser Motorrad stark ist und wir brauchen ein gutes Ergebnis für die nächsten beiden Rennen in Mugello und Barcelona, die beide wirkliche Power-Strecken sind. Unglücklicherweise hat es nicht sein sollen. Randy war unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort während Shinya schwer für einen kleinen Fehler bestraft wurde, der ihm am Start auch keinerlei Vorteile einbrachte. Aber das ist Racing, die Dinge verlaufen nicht immer so wie man sie plant!"

Tags:
MotoGP, 2006, ALICE GRAND PRIX DE FRANCE, Kawasaki Racing Team

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