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Nakano und Kawasaki bringt MotoGP wieder nach Spa zurück

Nakano und Kawasaki bringt MotoGP wieder nach Spa zurück

Nakano und Kawasaki bringt MotoGP wieder nach Spa zurück

Die Spa Francorchamps Rennstrecke in den Belgischen Ardennen hat am Donnerstag zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder einmal den Sound eines Werks-Grand Prix Motorrades zu hören bekommen, als Shinya Nakano die Kawasaki Ninja ZX-RR über die Strecke gejagt hat und ihm Fahrer aus Belgien, Holland und Luxemburg dabei zugeschaut haben.

Die Demonstrationsfahrt von Nakano war Teil eines Events, der von Kawasaki Benelux organisiert wurde, bei dem Besitzer einer Kawasaki die Möglichkeit bekommen haben, auf der 6,9 km langen Spa Francorchamps Rennstrecke zu fahren. Die Rennstrecke wurde von keinem geringeren als Michael Schumacher als „zweifellos beste Rennstrecke der Welt" beschrieben.

Die erste Spa Francorchamps Rennstrecke war 15 km lang und verlief auf öffentlichen Straßen. Sie wurde von Jules Their und Henri Langlois Van Ophem designt und ihre Form ging durch die Städte Francorchamps, Malmedy und Stavelot. Es war auf dieser Rennstrecke, wo 1924 der erste Belgische Formel 1 Grand Prix ausgetragen wurde.

Wie bei anderen ehemaligen Rennstrecken auf öffentlichen Straßen, wurde auch die Spa Francorchamps Rennstrecke in den letzten Jahren viele Male modifiziert, hauptsächlich um die Sicherheit zu verbessern und während die momentane Rennstrecke nur 6,9 km lang ist, hat sie noch immer den Charakter einer originalen Straßenrennstrecke.

Der bekannteste Teil der Spa Francorchamps Rennstrecke ist die Eau Rouge/Raidillon Kombination der Kurven. Wenn die Fahrer am Ende einer Runde an der La Source Haarnadel vorbei sind fahren sie den Berg runter, bevor sie bergauf in eine Kombination von links-rechts-links Kurven einbiegen, das ist der erste Teil der Eau Rouge Kurve und der Rest ist die Raidillon, zu der eine blinde Kurve gehört.

Wenn die Eau Rouge der bekannteste Aspekt der Spa Rennstrecke ist, liegt das unvorhersehbare Wetter dicht folgend auf dem zweiten Paltz. Das musste auch Shinya Nakano bemerken, als das Kawasaki Racing Team bei deren Ankunft in Spa mit grauenhaftem Wetter begrüßt wurde.

Es regnete über Nacht und hielt auch während des Tages an, daher waren die Bedingungen auf der Strecke alles andere als perfekt, um Runden auf der Kawasaki 240 bhp Ninja ZX-RR zu drehen, besonders da die Erfahrung Nakano´s mit dieser Strecke auf zwei schnelle Runden in einem der Streckenautos begrenzt war.

Aber er wollte Fans des Kawasaki Fahrers nicht enttäuschen, die dem Wetter strotzten, um die Ninja ZX-RR zu sehen und so bewies Nakano seine Wetterbeständigkeit, fragte nach Regenreifen, die er vorn und hinten anbringen ließ und fuhr für vier Demonstrationsrunden raus.

Es war ein historischer Moment, denn kein momentanes Grand Prix Werksmotorrad hat seit dem letzten Belgischen Motorrad Grand Prix 1990 Runden auf der Spa Francorchamps Rennstrecke gedreht. Damals gewann Wayne Rainey das Rennen auf dem Weg zu seinem ersten 500ccm WM Titel.

"Mein erster Eindruck ist, dass es eine wirkliche Hochgeschwindigkeitsrennstrecke ist", sagte Nakano auf seiner Rückkehr in die Box. „Seit Suzuka vom MotoGP Kalender verschwand, sind wir auf keiner so schnellen Rennstrecke mehr gefahren. Der Abschnitt durch die Eau Rouge und Raidillon ist sehr beeindruckend, auch im Regen, aber auch ein bisschen beängstigend weil es so gut wie keinen Auslauf gibt."

"Auch der Rest der Strecke ist beeindruckend, es gibt einige gute Hochgeschwindigkeitskurven und viele Richtungswechsel. Es hat Spaß gemacht hier zu fahren, trotz des Wetters. Während der Rest der Strecke für ein MotoGP Rennen ganz gut ist, ist die La Source Haarnadel ein bisschen zu eng und die fehlende Auslaufzone zwischen der La Source und der Raidillon wäre denke ich für viele Fahrer ein Problem."

"Das Wetter war heute nicht perfekt. Dass es kalt und nass war bedeutete, dass ich in den Demonstrationsrunden nicht so sehr Gas geben konnte. Ich würde die Strecke gern noch einmal ausprobieren, wenn das Wetter besser ist, weil ich denke, dass man hier viel Erfahrung sammeln kann. Hoffentlich bekomme ich, wenn Kawasaki Benelux einen weitern Event wie diesen arrangiert, noch einmal die Chance", sagte Nakano am Ende.

Tags:
MotoGP, 2006, Shinya Nakano, Kawasaki Racing Team

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