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Capirossi an der Schmerzgrenze

Capirossi an der Schmerzgrenze

Capirossi an der Schmerzgrenze

Die MotoGP Weltmeisterschaft 2006 hat dieses Wochenende in Donington Park die Hälfte schon überstanden und Loris Capirossi liegt trotz der Verletzung, die er sich beim dem großen Sturz in Katalonien, am 18. Juni zugezogen hat, noch immer auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung. Leider war dieses Rennen das erste von drei aufeinander folgenden MotoGP Events, daher hat der willensstarke Italiener letztes Wochenende den Dutch TT mit starken Schmerzen durch die Verletzungen des Brustkorbes durchstehen müssen und wurde im Rennen 15. Letztes Montag wurde ihm wieder der Brustkorb geröntgt und er sollte sich in Donington schon besser fühlen.

Sein Teamkollege Sete Gibernau, der sich bei demselben Unfall vor zwei Wochen das linke Schlüsselbein brach, wird wieder von Alex Hofmann ersetzt werden, der in Assen bei seiner ersten Fahrt mit dem Ducati Marlboro Team auf 12 fuhr. Gibernau´s gebrochenes Schlüsselbein wurde am 20. Juni im Barcelona Dexeus Institut operiert und eine Platte wurde eingesetzt. Die letzten Röntgenaufnahmen, die am 26. Juni gemacht wurden, ergaben dass die Verletzung gut heilt. Der Spanier hat bereits wieder mit dem Training begonnen und hofft beim Deutschen GP wieder mit dabei sein zu können.

Loris Capirossi

"Letztes Wochenende war wirklich sehr, sehr hart für mich, wir hoffen also, dass es in Donington besser wird. Ich hatte in Assen sehr starke Schmerzen, jeder Hügel hat sich angefühlt wie ein Messerstich und das trotz der Schmerzmittel. Aber ich hatte weitere Untersuchungen seit da und die haben bestätigt, dass grundsätzlich alles okay ist.

Im Moment nehme ich auch Schmerzmittel und wenn ich am Freitagmorgen wieder auf dem Motorrad sitze werde ich sehen, wie sich die Behandlungen ausgewirkt haben und wie der Rest geht.

Ich liege noch immer an Gesamt-Dritter Stelle, die Meisterschaft ist also noch nicht verloren und jeder Punkt kann am Ende der Saison wichtig sein. Ich freue mich auf Donington. Es ist ein besonderer Ort, weil ich dort 1990 meinen ersten GP gewonnen habe. Ich liebe die Strecke, weil es eine große Herausforderung ist dort gut zu sein. Das Wichtigste ist es eine gute Power zu haben, weil es viele Bereiche gibt, in denen nicht Vollgas gefahren wird. Wir haben unsere Power in den letzten paar Monaten sehr verbessern, ich freue ich als die Performance der GP6 in Donington zu spüren. Mein liebster Teil der Strecke ist der schnelle, fließende Bereich, bergab durch die Craner Kurve und dann bergauf in die Coppice Kurve."

Sete Gibernau

"Ich habe noch immer Schmerzen, aber mein Kopf tut nicht mehr weh und die Schlüsselbein-OP war erfolgreich. Bevor der Knochen mit einer Platte fixiert wurde, mussten die Schrauben der alten Platte entfernt werden und die hatten sich bereits auf meine Schultermuskulatur ausgewirkt. Es tut noch immer weh, aber ich habe wieder mit dem Training begonnen. Wir arbeiten im Swimming Pool, um die Schultermuskulatur wieder zu bewegen und um sicher zu gehen, dass die Wunden so schnell wie möglich verheilen. Ich möchte, dass es mir schnell wieder besser geht und ich wieder mit meinem Team auf die Strecke zurück kann."

Alex Hofmann

"Was ich in Assen gelernt habe wird mir in Donington sehr helfen. Ich fühle mich jetzt sicherer, weil ich ein ganzes Rennen mit diesem Motorrad und den Reifen gefahren bin, ich kann das Wochenende mit einem guten Fortschritt gegenüber dem letzten Mal starten, es sollte also besser werden. Wir haben bereits einige Ideen wie wir das Set up anpassen, so dass es besser zu mir passt, weil die 4 Trainingsstunden in Assen noch immer nicht genug waren, mein perfektes Set up zu finden. Wir haben die Daten aus dem Rennen analysiert und das wird uns stärker machen. Ich finde mich eigentlich ganz gut in Donington zurecht, ich hoffe nur es wird nicht wieder so nass wie im letzten Jahr! Wie jeder Rennfahrer mag auch ich den ersten Teil der Strecke, aber ich mag den zweiten Teil der Strecke nicht so besonders. Aber ich kann es kaum erwarten mein zweites Wochenende auf einer Werks-GP6 zu starten."

Tags:
MotoGP, 2006, GAS BRITISH GRAND PRIX, Loris Capirossi

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