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Camel Yamaha lässt die Missgeschicke hinter sich

Camel Yamaha lässt die Missgeschicke hinter sich

Camel Yamaha lässt die Missgeschicke hinter sich

Der Camel Yamaha Fahrer Valentino Rossi hat beim Britischen Grand Prix eine der Performances seines Lebens dargeboten, als er wegen den Verletzungen an Knöchel und Handgelenk an der Schmerzgrenze gefahren ist und auf einem sensationellen zweiten Platz ins Ziel kam. Die lokale Zuschauerschar feuerte Rossi, den sie nach einigen Siegen auf dieser Strecke in ihre Herzen geschlossen haben, an und er startete eine Aufholjagd vom 12. Startplatz. Er hatte seinen Rhythmus bald gefunden und fing an mit seiner Entschlossenheit und seinem Willen, durch den er schon fünf MotoGP WM Tiel gewonnen hat. Fahrer zu überholen.

Da der Führende der WM, Nicky Hayden an dem Tag Probleme hatte und nur auf dem siebten Platz landete, ist Rossi´s unglaubliche Aufholjagd noch in Sachen WM Stände noch wichtiger geworden. Es sind noch acht Rennen zu fahren und der Yamaha Mann folgt dem Amerikaner mit 35 Punkten Rückstand und Rossi hat den ausdrücklichen Wunsch den Titel auch in diesem Jahr wieder in seinen Händen zu halten. Doch nach dem zweiten Sieg in dieser Saison von Dani Pedrosa, bleibt der Italiener in der Gesamtwertung auf Platz 3.

Rossi´s Teamkollege Colin Edwards hat auch eine fantastische Performance dargeboten und hat sich zu seiner Qualifikationsposition vier Plätze verbessert, um trotz seiner Probleme mit dem korrekten Set up Sechster zu werden. Der Amerikaner bereitet sich nun auf das Suzuka 8-Stunden Rennen vor, an dem er am 30. Juli teilnehmen wird, bevor er in zwei Wochen zum nächsten Rennen der MotoGP Saison auf den Sachsenring in Deutschland fährt.

Valentino Rossi
"Das war ein überwältigendes Rennen und ein sehr wichtiges Ergebnis für mich. Ich bin jetzt was die Punkte angeht in einer besseren Situation und das ist viel wichtiger als ein Rennen zu gewinnen. Um ehrlich zu sein war ich mir nach Assen nicht sicher, ob es möglich wäre um ein Topergebnis zu kämpfen, aber ich wollte es so sehr, weil Donington etwas ganz Besonderes für mich ist und die Fans mich immer so sehr unterstützen. Wir waren wirklich überrascht, dass das Motorrad am Freitag so gut lief, aber das ganze Team hat auch wirklich sehr hart gearbeitet, um das richtige Set up und den richtigen Reifen zu finden."

"Nach dem Qualifying haben wir entschieden heute Morgen ein paar neue Dinge zu probieren, aber dann hatten wir im Warm up keine Chance mehr dazu, deshalb haben wir mit dem Set up gezockt und das hat funktioniert. Es hat mich acht Runden gedauert, um zu verstehen wie gut mein Tempo sein könnte und von dem Punkt an habe ich realisiert, dass mein Ziel das Podium sein muss. Ich hatte einige harte Kämpfe auf meinem Weg, aber als ich an Melandri dran war, wurde es noch schwerer! Wir hatten wirklich Spaß du keiner von uns wollte nachgeben. Er war in manchen Abschnitten schneller als ich und ich war in anderen Abschnitten schneller als er."

"Am Ende ging es bis zur letzten Haarnadel-Kurve und wir beide haben ca. 20 bis 30 Meter härter gebremst als normal. Wir beiden sind zu weit raus gefahren, aber glücklicherweise war Marco weiter draußen als ich und ich konnte vor ihn fahren. Ich bin Zweiter geworden, aber heute hat sich das für mich wie ein Sieg angefühlt."

Colin Edwards
"Es hat einfach nicht funktioniert an diesem Wochenende und ich bin wirklich enttäuscht, auch wenn der sechste Platz ein paar Punkte mit sich bringt. Letztes Jahr lief hier alles viel leichter, aber vom ersten Training an war klar, dass das diesmal nicht der Fall sein würde und wir nicht wirklich unseren Weg gefunden haben, so einfach ist das. Das Motorrad war gar nicht so schlecht für das Rennen und ich konnte andere Fahrer leicht einholen, aber wir hatten nicht das Set up, um die Leute auf der Bremse zu überholen. Das hat es mir nicht gerade einfach gemacht und das Rennen war vom Start bis ins Ziel ein Problem. Es waren ein paar harte Wochen, aber jetzt werde ich die Szene wechseln und nach Japan fliegen, um mich auf das 8-Stunden Rennen vorzubereiten. Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen auf dem Sachsenring in besserer Verfassung sein werden."

Tags:
MotoGP, 2006, GAS BRITISH GRAND PRIX

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