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Kawasaki zurückhaltend in Donington

Kawasaki zurückhaltend in Donington

Kawasaki zurückhaltend in Donington

In Donington Park sah man eine etwas verhaltene Vorstellung vom Kawasaki Racing Team, mit Randy de Puniet als einsamem Fahrer, nachdem Shinya Nakano ausgeschied.

De Puniet wählte eine relativ weiche Mischung des Bridgestone Hinterreifens für das 30 Runden dauernde Rennen um das Maximum aus seiner Startposition in der zweiten Startreihe zu holen. Der 25-jährige Franzose musste aber seine Rennstrategie ändern nachdem er einen eintäuschenden Start hatte und nach der ersten Runde lediglich als Zwölfter über die Ziellinie fuhr.

Zu Beginn der Rennen konnte de Puniet mit dem führenden der Weltmeisterschaft Nicky Hayden und dem amtierenden Weltmeister Valentino Rossi mithalten. Er musste jedoch langsamer fahren als sein Hinterreifen gegen Rennende nachliess.

"Ich hatte wieder einen schlechten Start. Aber in der ersten Rennhälfte konnte ich der Gruppe mit Valentino Rossi, Nicky Hayden, Colin Edwards und Shinya folgen. Aber dann liess der Grip zur Rennmitte nach und ich konnte meinen Speed nicht halten. Meine eigentliche Strategie war zu versuchen mit der Spitzengruppe vom Start weg mit zu fahren. Aus diesem Grund haben wir uns auch entschieden mit der weicheren der beiden in Frage kommenden Reifenmischungen zu fahren. Nach dem enttäuschenden Start musste ich diese Strategie begraben. Ich habe einfach versucht so schnell zu fahren wie ich konnte, aber als der Hinterreifen verlor ich eine Sekunde pro Runde und so konnten mich Carlos Checa und Makoto Tamada gegen Rennende noch einholen und überholen. Ich hatte nach dem guten Training auf eine bessere Platzierung als den zwölften Platz gehofft. Aber meine Rundenzeiten zu Beginn des Rennens sind ermutigend und ich bin froh einmal mehr ins Ziel gekommen zu sein."

Vor den Problemen hatte der Kawasaki-Piloten sein erstes Top Ten Ergebniss der Saison fest im Visir. Er wurde aber von Carlos Checa und in der letzten Runde noch auf den zwölften Platz verdrängt.

Vom Start weg hatte der 28-jährige Kawasaki Fahrer Probleme mit dem Getriebe seiner Ninja ZX-RR beim herunterschalten, die er zuerst mit der Kupplung kompensieren konnte. In der 14. Runde jedoch verlor die Maschine plötzlich an Leistung und Nakano war dazu gezwungen das Rennen in Macleans aufzugeben.

"Direkt vom Start weg hatte ich Probleme mit dem Getriebe, was das runterschalten schwierig machte. Nach einigen Runden fand ich heraus, wie ich das Problem umgehen konnte indem ich die Kupplung benutze. Ich versuchte schnelle Runden zu fahren und konnte eine Gruppe Fahrer vor mir einholen. Aber dann spürte ich, dass die Maschine an Leistung verlor und ich hatte keine andere Option als das Rennen aufzugeben. Nach dem guten Rennen in Assen ist das sehr enttäuschend. Aber jetzt müssen wir uns auf die Vorbereitungen des nächsten Rennens am Sachsenring konzentrieren, das für das Kawasaki Racing Team sehr wichtig ist."

Tags:
MotoGP, 2006, GAS BRITISH GRAND PRIX, Kawasaki Racing Team

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