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Chuck Alsland trifft motogp.com

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Da Kenny Roberts Jr in einer viel besseren Form ist und sein erstes Podium für das Team Roberts in Katalonien eingefahren hat, hat sich motogp.com mit dem Teammanager Chuck Aksland getroffen und ihn nach den Gründen für die Wende des Glücks gefragt.

Was ist der Schlüssel für Kenny´s kürzliche Performances?

Es ist wirklich das Motorrad was besser geworden ist. Kenny fährt eigentlich grundsätzlich noch genauso. Er steckt jedes Mal, wenn er fährt all seine Bemühungen in die Maschine. Die Entwicklung macht auch Fortschritte. Wir mussten erst verstehen, was die Kombination des Honda Motors und der Michelin Reifen voraussetzt. Um dem gerecht zu werden mussten wir zahlreiche Male das Fahrgestell ändern. Nach China haben wir einige Fortschritte gemacht. Wir waren in Le Mans schon auf dem richtigen Weg und Kenny´s Rundenzeiten auf den Rennreifen waren schon konkurrenzfähig, aber dann hatten wir einen Fehler in einem elektrischen Teil. In Mugello haben wir das Fahrgestell weiter verbessert und dann haben wir noch während des Tests nach dem Rennen in Mugello ein paar Verbesserungen machen können. Was wir nun haben ist ein Motorrad mit dem Kenny so fahren kann, wie er es fahren will. Seine Fähigkeiten an der Spitze zu fahren waren schon immer da, man kann keine Meisterschaft ohne diese Fähigkeiten gewinnen und nun haben wir Kenny eine Maschine gegeben, mit der er sein Talent wieder einmal zeigen kann.

Haben Sie so zeitig in dieser Saison schon Podiumsplätze erwartet?

Als wir mit dem Projekt begannen, haben wir uns gedacht, dass wir bis Assen brauchen würden, bevor wir damit zurecht kämen, es kam vielleicht ein bisschen zeitiger als erwartet.

Auf welche Dinge blicken Sie, um die Performance des Motorrades zu verbessern?

Wir versuchen grundsätzlich eine Balance zwischen allen Dingen, die zusammen funktionieren müssen, zu finden: das Fahrgestell mit dem Motor und den Reifen. Da wir die Honda/Michelin Kombination haben, konnten wir uns einfach nur auf das Fahrgestell konzentrieren, was glauben Sie mir viel Arbeit ist. Wir glauben, dass noch immer Verbesserungen gemacht werden müssen und ich denke so denkt jeder Hersteller. Um in der MotoGP auf einem hohen Niveau mithalten zu können, muss man immer weiter entwickeln und nur weil wir ein paar gute Ergebnisse hatten, bedeutet das nicht, dass wir nun still stehen. Unsere Leute arbeiten sehr hart, um das Tempo in der Entwicklung beizubehalten und wir haben noch immer eine Liste von Dingen, die getestet werden müssen, die unserer Meinung nach zu noch besseren Performances helfen können.

Kann Kenny in den nächsten paar Rennen unter den Spitzenfahrern bleiben?

Ich denke es ist realistisch in den nächsten Wochen in den Top 5 zu bleiben und es ist unser Ziel und steht außer Frage. Wenn wir noch ein oder drei Podiumsplätze erreichen können wäre das großartig. In den 90er Jahren war das Ziel des Teams in einer Position zu liegen, in der man siegen kann. Wenn wir auf Top 5 Plätze fahren können, denke ich dass es uns hilft irgendwann wieder Siege einzufahren, wenn wir die richtigen Bedingungen haben. Das Grund-Ziel des Teams ist es Top Ergebnisse zu erreichen und ein Programm zu erstellen, um in der Zukunft zwei Fahrer zu haben. Technisch gesehen brauchen wir zwei Fahrer, um die Geschwindigkeit der Entwicklung beizubehalten. Wir versuchen zweimal so viele Informationen zu sammeln wie andere Teams, weil wir nur die Hälfte der Streckenzeit haben. Wir brauchen auch die richtigen Partner, die in dieses Programm investieren und wenn unsere Ergebnisse konsistent bleiben, hoffen wir dass ein Sponsor das Team Roberts als Investition in die Zukunft sieht.

Tags:
MotoGP, 2006

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