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Transatlantische Herausforderung für Camel Yamaha

Transatlantische Herausforderung für Camel Yamaha

Transatlantische Herausforderung für Camel Yamaha

Nur 5 Tage nach der atemberaubenden Show auf dem Sachsenring in Deutschland wird das Camel Yamaha Team auf der anderen Seite des Atlantiks wieder auf der Strecke sein, denn die MotoGP WM macht mit einem weiteren anstrengenden Trip quer durch die Welt, von Ost-Eruopa an die Westküste der USA weiter. Nachdem sie knapp ein Jahrzehnt nicht mehr da gewesen sind, ist der Mazda Raceway Laguna Seca in der Nähe von Monterey in Kalifornien Gastgeber für das nächste Rennen. Es ist das zweite Jahr in Folge und es ist eine wichtige Zeit für Valentino Rossi und Colin Edwards.

Letztes Jahr standen beide Fahrer auf dem Podium, das war die ideale Art und Weise den 50. Geburtstag des Werkes zu feiern. Diesmal wird nichts anderes als ein Sieg den Italiener und den Amerikaner zufrieden stellen. Die Terminkalender von beiden sind mehr als voll, denn sie kommen zu einem der wichtigsten Rennen der bisherigen Saison.

Für Rossi ist das elfte Rennen der Saison ein weiterer Schlüsselmoment, die Lücke auf den Serienführenden Nicky Hayden aufschließen zu können, denn er hat hier die Chance den Fahrer aus Kentucky unter Druck zu setzen, der hier letztes Jahr seine Kenntnis der Strecke nutzte und den Sieg einfuhr. Doch die Daten, die Rossi und sein Team in dem Rennen gesammelt haben und die Veränderungen der Strecke, die seit letzten Jahr für die Sicherheit unternommen wurden, können für den Weltmeister ein Vorteil sein und zu seinen Gunsten entscheiden.

Das Ziel für Edwards ist es seinen ersten MotoGP Sieg einzufahren, dem er beim Dutch TT in diesem Jahr so nahe gekommen war. Der Amerikaner hat diese Saison schon zeitweilig sein Siegpotenzial unter Beweis gestellt und er wünscht sich nichts mehr als endlich auf dem obersten Treppchen zu stehen. Dieses Wochenende wird er zu Hause fahren und reist dann für das 8-Stunden Rennen von Suzuka nach Japan.

Valentino Rossi
Nach seinem bemerkenswerten Sieg in Deutschland freut sich Valentino Rossi auf seinen zweiten Besuch auf der kalifornischen Rennstrecke, denn er hatte im letzten Jahr kein schlechtes Debüt in Laguna Seca. Der amtierende MotoGP Weltmeister hatte in seinem ersten US GP den dritten Platz erreicht, doch dieses Jahr hat er nicht vor irgendjemanden vor sich zu lassen und hofft mit maximaler Punktezahl in die Sommerpause zu gehen.

"Auch wenn ich die Strecke letztes Jahr noch nicht kannte, konnte ich Nicky viele Runden lang folgen und Colin auch, ich habe viel von den beiden gelernt", erklärte Rossi. „Am Ende des Rennens bin ich stärker geworden und hatte meine Bestzeit in der letzten Runde, ich hoffe also, dass ich dieses Jahr noch stärker sein kann und die Amerikaner diesmal schlage! Wir hatten in Deutschland ein paar Schwierigkeiten mit dem Motorrad und wir haben keine Zeit etwas zu ändern, aber ich hoffe, dass das gute Set up, das wir für das Rennen am Sonntag gefunden haben und die Daten vom letzten Jahr ausreichen werden.

"Die letzten Umbauten der Strecke werden den Unterschied ausmachen, sehen werden wir sie aber erst wenn wir dort sind. Nach dem letzten Rennen dort haben wir alles mit der Sicherheitskommission diskutiert und einige Anregungen gegeben, die Strecke zu verbessern, weil sie nicht mit denen der restlichen WM mithalten kann. Sie ist okay für die Superbikes, aber wir kommen 40 km/h schneller um die Kurven und daher ist es wichtig, dass etwas verändert wird, besonders in der ersten Kurve. Jetzt müssen wir abwarten, um zu sehen, ob es sicherer ist als im letzten Jahr."

Colin Edwards
Colin Edwards wird seinen zweiten Heim GP seiner Karriere fahren und er wird sich auf den Sieg konzentrieren, auch wenn er mit dem Set up seiner YZR-M1 in Deutschland Probleme hatte. Nachdem er im letzten Jahr in Laguna Seca Zweiter hinter Nicky Hayden geworden ist und mit demselben Fahrer in Assen um den Sieg gekämpft hat, den er in der letzten Kurve verloren hatte, wird der Texas Tornado diese Szene ganz sicher nicht auf heimischen Boden wiederholen wollen.

"Vor Sachsenring hate ich gesagt, dass ich nicht auf einen Sieg in Laguna Seca hoffe, ich erwarte zu siegen und das bleibt auch weiterhin so", sagte Edwards, der am Dienstag in L.A. sein wird, um an der MotoGP Parade entlang des Hollywood Boulevard teilzunehmen, bevor er sich auch den neuen Film „Der Doctor, der Tornado und das Kentucky Kid" anschauen wird.

"Wir hatten in Deutschland so unsere Probleme, aber wir hatten auch in Katalonien Probleme und auch noch zeitiger in diesem Jahr und sieben Tage später habe ich um den Sieg in Assen gekämpft. Es scheint, dass das Motorrad auf einigen Strecken nicht so gut läuft und mit Laguna stehen wir noch ein bisschen im Dunkeln. Eines ist sicher, dass ich kämpfen werde und alles tue was nötig ist, um zu siegen. Falls es zu einem Kampf der Amerikaner kommen wird, zwischen Hayden und mir, weiß ich, dass ich siegen kann. Hoffentlich läuft das Motorrad gut, so wie in Assen und falls das so ist werde ich definitiv nicht noch einmal den Fehler machen."

Tags:
MotoGP, 2006, RED BULL U.S. GRAND PRIX

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