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Hinter den Kulissen der Fortuna Honda Hospitality

Hinter den Kulissen der Fortuna Honda Hospitality

Hinter den Kulissen der Fortuna Honda Hospitality

Eine ganze Welt dreht sich um eine Rennstrecke. Eine Miniaturwelt, die im Schatten lebt und arbeitet, weit weg von den Fernsehkameras, wo die Öffentlichkeit sie nicht sehen kann, weil sie durch einen Schutzwall gut bewacht wird und nur von denen betreten werden darf, die das größte Objekt der Begierde tragen: den Pass. Hinter dem Vorhang der Rennstrecke ist der wahre Zirkus der Weltmeisterschaft zu Hause, eine Gemeinschaft hunderter Menschen, die Büros in denen sie arbeiten und die Bereiche in denen die Fahrer leben und schlafen. Es gibt sogar ein Krankenhaus, die Clinica Mobile. Im Paddock fehlt es an nichts. Aus dem Grund kommt auch das Team von Fausto Gresini in jedem Jahr mit einer neuen oder renovierten Hospitality, die wegen ihrer Eleganz und ihrer Sachlichkeit ins Auge sticht.

Sie ist bei jedem der elf europäischen Rennen dabei und hat eine Struktur von 150 m², sowie zwei Truck-Büros, die Fortuna Honda Team Hospitality reist im Jahr ca. 30.000 km pro Truck und jeder Truck verbraucht um die 120.000 Liter Benzin.

Die meisten Vorräte werden dank der Partnerschaft mit Altasfera, die von der Pasta bis zur Salamai alles bieten, aus Italien angeliefert. Frische Zutaten wie Brot, Früchte und Gemüse werden beim Event gekauft.

Die Trucks kommen am Dienstagnachmittag bei dem Event an und der Aufbau beginnt am Mittwochmorgen. Die Struktur ist komplex und benötigt um die 16 Stunden für den Aufbau, dabei ist der Aufbau der Klimaanlage (dank der Hilfe von Blue Box) bereits beinhaltet. Aber das Team, geführt von Maurizio Giordani kann Wunder vollbringen und am Donnerstagmorgen steht alles für den kompletten Service zur Verfügung, vom Frühstück bis zum Abendbrot, plus Mittagessen, Snacks und Aperitifs, die von Campari kommen. Sechs Leute, drei im Essbereich und drei in der Küche, helfen beim Service für bis zu 700 Essen pro Grand Prix.

Das Jahr in Zahlen

9.000 servierte Essen
1.000 extra Essen bei einem Hauptevent wie Mugello oder den spanischen Rennen.
10.000 Liter Wasser
1.000 Liter Tee
3.000 Liter Bier
12.000 Tassen Kaffee
2.500 Tüten Chips
600 Kilo geschälte Kartoffeln
150 Liter Olivenöl
1.000 Kilo Brot
1.000 Kilo Pasta
Die Fahrer folgen einer strikten Diät. Marco Melandri isst zwischen 60 und 100 Gramm Vollkorn-Nudeln mit Öl. Toni Elias ist auch mediterrane Küche und beginnt den Tag mit einem typischen katalonischen Frühstück – Brot mit Tomaten und Schinken mit Öl.

Tags:
MotoGP, 2006

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