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Nobby Ueda: Behält ein Auge auf die MotoGP

Nobby Ueda: Behält ein Auge auf die MotoGP

Nobby Ueda: Behält ein Auge auf die MotoGP

Einer der bekanntesten Fahrer im Paddock der 90er Jahre war "Nobby" Ueda und er ist auch einer der erfolgreichsten 125ccm Rennfahrer, der eine Weltmeisterschaft gewonnen hat. Der 38-jährige, ehemalige Honda Stallwart fuhr 13 Mal zum GP Sieg und 39 Mal aufs Podium, war aber ebenso wohl bekannt für seine lebhafte und freundliche Persönlichkeit, aber auch für seine Tendenz zu spektakulären Stürzen!

motogp.com hat sich mit Nobby beim japanischen Motocross Grand Prix auf der Sugo Rennstrecke getroffen. Er hatte sich Ende 2002 nach 12 Jahren im Grand Prix Geschäft zurück gezogen. Wir danken www.gatedrop.com für das Interview.

Nobby, was hast du gemacht, seit du dich aus dem Grand Prix Sport zurückgezogen hast?

Ich vermisste den Rennsport, aber ich konnte in derselben Welt bleiben und wurde Kommentator beim japanischen Fernsehen. Ich verfolge viele Rennen, nicht nur der MotoGP, sondern auch im Motocross. Ich unterrichte auch junge Fahrer in einer Schule auf der Rennstrecke in Suzuka.

Wie findest du es zu Kommentieren?

Als Fahrer dachte ich zuerst, dass das einfach wird, weil ich mich mit der Technik und der mentalen Seite des Sports auskenne, aber ich war schockiert als ich damit begann, denn es war wirklich sehr schwierig. Straßenrennsport ist ehrlich gesagt einfacher und die Lücke zwischen den Welten der MotoGP und Motocross ist sehr groß.

Wie kommst du mit den Schulen zurecht?

Ich unterrichte junge Fahrer zwischen 9 und 15 bis 16 Jahren. Es ist sehr interessant diese Jungs zu unterrichten, weil die wie Schwämme sind. Wenn ich ihnen etwas zeige, gehen sie gleich raus und machen es sofort nach. Es sind ein paar Jungs, die sehr schnell werden und sie fangen in diesem Jahr mit 11, 12 und 13 Jahren in der 125ccm Meisterschaft an. Ich warte darauf sie in ein paar Jahren in die nationalen Serien einzuführen und falls es möglich sein sollte, danach dann in die Weltmeisterschaft.

Was denkst du über die jungen, japanischen Fahrer und wie siehst du die japanische Repräsentation in der MotoGP?

Dieses Jahr hatten wir Nakagami, der Teil der Red Bull MotoGP Akademie ist und er hat bereits 3 Rennen in der japanischen 125ccm Meisterschaft gewonnen. Die Situation ist im Moment gut. Ukawa-san hatte das letzte starke Motorrad in der MotoGP vor Nakano, aber auch er hat die Werksmotorräder zuvor in der japanischen Serie gefahren. Im Moment gibt es keine Werksmotorräder, die in Japan teilnehmen, was bedeutet, dass Takahashi und Aoyama sehr gute Ergebnisse brauchen, um mit HRC den Schritt in die MotoGP machen zu können. Ein Fahrer wie Kato war etwas Besonderes, aber wir haben einige schnelle Jungs.

Vermisst du den Grand Prix Lifestyle?

In den ersten Monaten habe ich es sehr vermisst. Mein Lifestyle hat sich komplett geändert und ich bin nicht mehr herum gereist, aber ich bin nun glücklich mit meiner Arbeit und besonders mit der Rennsport Schule. Meine Hoffnung besteht darin eines Tages mit einem jungen Fahrer in die MotoGP zurückkehren zu können, in etwa so wie Alberto mit Dani. Ich werde beim Grand Prix in Motegi sein und wenn es möglich ist, würde ich auch gern noch zu einem anderen Rennen fahren, aber nicht als Arbeiter! Ich habe so viele Freunde im Paddock und es wäre schön, wenn ich alle mal wieder besuchen könnte.

Tags:
125cc, 2006

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