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Zwei Jahrzehnte in Donington Park

Zwei Jahrzehnte in Donington Park

Am kommenden Wochenende wird zum 21. Mal ein britischer Großer Preis auf der Donington Park Rennstrecke in England mit dem Nickel & Dime British Grand Prix stattfinden.

Am kommenden Wochenende wird zum 21. Mal ein britischer Großer Preis auf der Donington Park Rennstrecke in England mit dem Nickel & Dime British Grand Prix stattfinden.

Das achte Rennen der MotoGP Saison 2007 verspricht eine weitere spektakuläre Darstellung dessen, was bisher eine ausgezeichnete Weltmeisterschaft gewesen ist, und das Event ist auch noch reich an Geschichte.

Großbritannien ist eines von nur drei Ländern, neben Italien und Holland, in denen seit dem Entstehen der Weltmeisterschaft vor 58 Jahren, also in 1948, Große Preise stattgefunden haben.

Das Britische Event der Weltmeisterschaft war zu Beginn Bestandteil der Isle of Man TT Rennen, bevor es nach Silverstone im Jahre 1977 für einen Zeitraum von zehn Jahren umzog.

Die Großen Preise kamen nach Donington im Jahre 1987 und seitdem hat die Rennstrecke im britischen Leicestershire zahlreiche, spannende Kämpfe sehen dürfen. Motogp.com möchte Ihnen nun einige der Höhepunkte in Donington vorstellen:

1987 – Sieger des ersten großen Events im ersten Jahr war Eddie Lawson, auf Yamaha, vor seinem Landsmann Wayne Gardner. Toni Mang gewann das 250cc Rennen auf dem Weg zu dem letzten seiner fünf WM-Titel, während die zwei kleineren Klassen von heutigen Teambesitzern gewonnen wurden; Fausto Gresini gewann das 125cc Rennen und Jorge Martinez das 80cc Rennen vor dem britischen Fahrer Ian McConnachie.

1988 – Wayne Rainey führte das 500cc Rennen von Start bis Ziel und holte sich somit seinen ersten Sieg in einem Großen Preis. Es war gleichzeitig ein technologischer Meilenstein, da es der erste Große Preis war, der von einem Fahrer mit Karbonscheiben-Bremsen am Vorderreifen gewonnen wurde.

1989 – Kevin Schwantz gab Suzuki den ersten Sieg in Donington nachdem die Zuschauer zu Beginn des Rennens vielen Grund zur Freude hatten, als Niall Mackenzie für kurze Zeit die Führung übernahm, um anschließend Vierter zu werden.

1990 – Schwantz wiederholte seinen Vorjahressieg in der 500cc Klasse. In der 125cc Klasse wurde Geschichte geschrieben als Loris Capirossi sich seinen ersten Sieg holte und damit zum jüngsten Sieger eines Großen Preises wurde.

1991 –Schwantz gewann zum dritten Mal in Folge. Die britischen Fans waren begeistert nachdem Ron Haslam auf Platz 12 mit der Norton landete – das waren die letzten Punkte, die von dem berühmten Hersteller, der das erste 500cc Rennen der WM-Geschichte im Jahre 1949 gewann, gefahren wurden.

1992 – Nachdem er kurz vor dem Rennen bekannt gegeben hatte, dass er sich am Ende der Saison zurückziehen würde, holte sich Gardner einen gefühlvollen Sieg und gab damit Honda den ersten Triumph in der Königsklasse auf der Donington Park Rennstrecke. Es war ein kontroverses Rennen, da zahlreiche Fahrer auf der Redgate Kurve stürzten, einschließlich Schwantz, der anschließend dem Flaggenposten die Ölflagge aus der Hand riss und selbst die anderen Fahrer warnte.

1993 – Luca Cadalora feierte einen überraschenden ersten Sieg in der 500c Klasse vor seinem Teamkollegen Rainey, nachdem ein schwerer Sturz bei der ersten Runde Schwantz, Mick Doohan und Alex Barros aus dem Rennen geworfen hatte. Niall Mackenzie überholte Carl Fogarty in der letzten Kurve und war Dritter auf einer ROC Yamaha Maschine. Er wurde somit zum ersten Britischen Fahrer, der auf dem 500cc Podest in Donington stand.

1994 – Der vierte und letzte Sieg in Donington für Schwantz und Suzuki. Es war ebenfalls der letzte von 25 Siegen in Großen Preisen für Schwantz.

1995 – Doohan auf Honda, begann seine dreijährige Dominierung des Britischen Großen Preises mit einem deutlichen Sieg vor seinem australischen Landsmann Daryl Beattie auf Suzuki.

1996 – Ein weiterer klarer Sieg für Doohan, diesmal gefolgt von seinem Teamkollegen und engstem Titelrivalen, Alex Criville.

1997 – Doohan gewann zum dritten Mal in Folge, diesmal knapp vor seinem Teamkollegen Tady Okada. Barros schrieb Geschichte als er zum einzigen Fahrer wurde, der mit einer privaten V-twin Honda auf das Podest steigen konnte. Valentino Rossi gewann das Rennen der 125cc Klasse auf dem Weg zum Welttitel.

1998 – Simon Crafar dominierte die 500cc Klasse und holte sich den einzigen GP-Sieg seiner Karriere, mit einem Vorsprung von 11 Sekunden, nachdem er sich auf der Poleposition qualifiziert hatte und während dem Rennen einen neuen Streckenrekord setzte. Es war ebenfalls das letzte Mal an dem ein Fahrer auf Dunlop Reifen einen Großen Preis in der Königsklasse gewann.

1999 – Criville gewann das 500cc Rennen, vor seinem Teamkollegen Okada. Tetsuya Harada schaffte einen seltenen Podestplatz auf der V-twin Aprilia. Rossi gewann das 250cc Rennen vor seinen derzeitigen MotoGP Rivalen Capirossi und Shinya Nakano.

2000 – In einem nassen und kalten Donington Park holte sich Rossi seinen ersten Sieg überhaupt in der Königsklasse. Jeremy McWilliams kämpfte gegen dem Doktor von Anfang bis Ende, musste sich jedoch mit Platz Drei zufrieden geben. Es war das letzte Mal, dass ein britischer Fahrer auf dem Podest eines britischen Großen Preises landete. Ralf Waldmann gewann das Rennen der 250cc Klasse nachdem er 13 Runden vor Ende noch 90 Sekunden hinter dem führenden Olivier Jacque lag. Er hatte aber die besseren Reifen als es stark zu regnen begann.

2001 – Nachdem er sich auf Platz 11 qualifizierte, wiederholte Rossi seinen Vorjahressieg, diesmal vor seinem großen Rivalen Max Biaggi.

2002 – Eine Wiederholung des Vorjahres, mit Rossi und seiner Honda, die Biaggi auf Yamaha besiegten.

2003 – Ein kontroverses Rennen bei dem Rossi als erster über die Ziellinie fuhr und das Pokal entgegen nahm, aber anschließen eine 10-Sekunden Zeitstrafe bekam, da er bei gelben Flaggen überholte. Der Sieg ging schließlich an Biaggi und Rossi fiel auf Platz Drei zurück.

2004 –Rossi holte sich seinen vierten Sieg in der Königklasse in Donington, diesmal auf Yamaha.

2005 –Rossi holte sich wieder den Sieg allerdings unter furchtbarem Regen, aufgrund dessen zahlreiche Fahrer stürzten und nur elf von ihnen das Rennen beendeten.

2006 – Dani Pedrosa dominierte das ganze Wochenende. Er holte sich den Sieg aus der Poleposition und setzte einen neuen Rundenrekord. Rossi sorgte für Unterhaltung während des Rennens nachdem er aus Platz 12 der Startaufstellung sich bis auf den zweiten Platz durchkämpfte.

Tags:
MotoGP, 2007, NICKEL & DIME BRITISH GRAND PRIX

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