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Michelin's Einschätzung der Herausforderung in Assen

Michelin's Einschätzung der Herausforderung in Assen

Nach der Enttäuschung in Großbritannien, wo nur drei Michelin-Fahrer unter den Top Zehn landeten, obwohl sie im Donington-Qualifying dominierend waren, will der französische Reifenhersteller am kommenden Wochenende beim A-Style TT Assen wieder auf die Beine kommen .

Nach der Enttäuschung in Großbritannien, wo nur drei Michelin-Fahrer unter den Top Zehn landeten, obwohl sie im Donington-Qualifying dominierend waren, will der französische Reifenhersteller am kommenden Wochenende beim A-Style TT Assen wieder auf die Beine kommen .

Beim historisch namhaftesten MotoGP Event der Saison, werden die Top Fahrer von Michelin, wie das Yamaha Duo Colin Edwards und Valentino Rossi, und auch die zurzeit eher schwachen Repsol Honda Kollegen Dani Pedrosa und Nicky Hayden alles daran setzen um auf das Podest zu kommen. Nur Edwards schaffte es bei den nassen Bedingungen in Leicestershire vergangenen Sonntag auf das Podium.

Hayden siegte das spannende Rennen in Assen letztes Jahr, als sein Landsmann Edwards in der allerletzten Kurve des Rennens stürzte, und somit seinen ersten Sieg in einem Großen Preis ganz knapp verpasste.

Gäbe es zwei Michelin-Fahrer, die in Holland am neunten Rennen der Saison kommenden Samstag um die oberste Stufe des Treppchens kämpfen, wäre es eine besondere Freude für Jean-Philippe Weber, Michelin's Direktor für Motorradrennen: „Das neue Assen ist ganz anders als die frühere Rennstrecke, es ist nicht die Rennstrecke, die wir alle kannten. Das neue Design greift die Reifen weniger an. Das alte Assen war sehr, sehr schnell, mit vielen überhöhten Kurven, so dass die G-Kräfte und Belastungen ziemlich groß waren und die Zusammensetzung der Reifen stark erwärmt wurde. Man brauchte härtere Reifen für diese höheren Temperaturen."

"Die neue Strecke ist immer noch schnell, aber der Hinterreifen, den wir jetzt einsetzen ist eher mittel bis hart, weil man immer noch Stabilität für die schnellen Kurven braucht aber auch eine gute Traktion für die langsameren. Ich würde sagen, dass die Reifen, die wir hier einsetzen ungefähr gleich wie die Slicks sind, die wir in Donington benutzt haben, aber mit einer Zusammensetzung an den Seiten, die sich an die unterschiedliche Oberfläche anpasst. Assen ist ebenfalls sehr asymmetrisch, eher wie Donington und Barcelona, und die Strecke ist aggressiver für die Reifen auf der rechten Seite, also braucht man gute Traktion und Stabilität für die langen Kurven, wie Ossebroeken, aber ebenfalls gute Temperatur, vor allem auf der linken Seite, für Strubben und die anderen Linkskurven."

„Die Vorderreifen, die wir in Assen benutzen sind etwas härter als die, die wir, zum Beispiel, in Donington benutzten. Die Fahrer müssen bei hoher Geschwindigkeit hart bremsen, also ist die Piste für die Vorderreifen ziemlich aggressiv."

Tags:
MotoGP, 2007, NICKEL & DIME BRITISH GRAND PRIX

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