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Rossi: "Noch sind wir nicht perfekt"

Rossi: 'Noch sind wir nicht perfekt'

Nach dem ausgezeichneten Sieg in Assen, könnte man Valentino Rossi vergeben, dass er damals sagte, dass es nur eine Sache der Zeit sei, dass er den Vorteil von Casey Stoner in der MotoGP-Gesamtwertung aufholen würde.

Nach dem ausgezeichneten Sieg in Assen, könnte man Valentino Rossi vergeben, dass er damals sagte, dass es nur eine Sache der Zeit sei, dass er den Vorteil von Casey Stoner in der MotoGP-Gesamtwertung aufholen würde. Tatsächlich ist die Vorgeschichte der beiden auf dem Austragungsort des zehnten Rennens der Saison ganz unterschiedlich: Rossi siegte im Jahre 2006 zum zweiten Mal hinter einander, während Stoner's Besuch auf der deutschen Rennstrecke auf der MotoGP Maschine nur kurz war, nachdem er während dem morgendlichen Warm-Up am Renntag stürzte.

Dennoch möchte der fünfmalige MotoGP-Weltmeister in dieser Saison nichts für selbstverständlich erklären. Stoner hat alle seine Kritiker zum Schweigen gebracht und man kann davon ausgehen, dass er diesen Sonntag wieder alles geben wird.

„Casey wird wieder stark sein (auf dem Sachsenring), wie er es auch überall dieses Jahr gewesen ist. Auf Grund seiner bisherigen Leistungen sind 21 Punkte keine kleine Menge, so dass wir unser Bestes geben müssen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns; wir sind noch nicht perfekt, vor allem nicht bei Regen, aber wir sind auf dem besten Wege und wir werden weiter kämpfen. Wir haben schließlich noch die halbe Saison vor uns! Der Sachsenring ist eine etwas andere Rennstrecke, sehr eng und mit vielen Kurven, die letzten zwei Jahre hat unser Motorrad dort sehr gut gearbeitet und wir haben auch gewonnen," erklärte der Italiener.

„Nach dem ausgezeichneten Rennen in Assen, freue ich mich richtig auf den Sachsenring. Letztes Jahr qualifizierten wir uns auf Platz 11 und siegten, in Assen machten wir dasselbe! Klar würde ich lieber aus der ersten Reihe starten, aber ich fühle mich zuversichtlich. Die Yamaha arbeitet sehr gut auf dem Sachsenring und ich habe im Laufe meiner Karriere oft hier gewonnen.

Colin Edwards' bestes Ergebnis auf dem Sachsenring ist bisher ein fünfter Platz vom Jahre 2004, obwohl er sich wahrscheinlich eher an den Brand seiner Maschine bei seinem ersten Besuch ein Jahr zuvor erinnern wird. Der Texaner hat bisher ein gemischtes Jahr 2007 hinter sich, hofft aber auf bessere Ergebnisse in Deutschland, trotz der Kompliziertheit der Rennstrecke.

„Ich habe bisher noch nie gute Ergebnisse auf dem Sachsenring gefahren, und es ist nicht unbedingt eine meiner Lieblingsrennstrecken auf dem Kalender, aber unser Motorrad ist gegenüber dem Vorjahr vollkommen anders, also freue ich mich richtig auf das Rennen," erklärt Edwards. „Ich fahre gerne an der Spitze mit, und das ist was ich vorhabe. Assen war enttäuschend, weil ich mehr erwartete und ich den Rhythmus hatte, jetzt müssen wir das in Deutschland wieder zeigen und die Sache gut machen. Ich habe in Assen ein Rhythmus um Vorne zu fahren gefunden und wir hoffen, das in Deutschland auch zu schaffen.

„Die Rennstrecke hat zwei verschiedene Teile – eine, auf der es sehr schwer ist zu überholen und eine andere, die vollen Einsatz bedarf, da es die linke Körperseite sehr stark beansprucht. Die Reifen werden stark belastet und es ist entscheidend die richtige Reifenwahl zu treffen, damit sie nicht auf der linken Seite überhitzen. Normalerweise komme ich mit der Strecke klar und es sind immer viele Fans da, also sollte es ein gutes Wochenende werden."

Tags:
MotoGP, 2007, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Valentino Rossi

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