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De Puniet und West setzten sich Ziele für den Sachsenring

De Puniet und West setzten sich Ziele für den Sachsenring

Die beiden Kawasaki Fahrer Randy de Puniet und Anthony West wollen dieses Wochenende auf dem Sachsenring um gute Ergebnisse kämpfen.

Die beiden Kawasaki Fahrer Randy de Puniet und Anthony West wollen dieses Wochenende auf dem Sachsenring um gute Ergebnisse kämpfen. Beide haben auf der deutschen Rennstrecke bisher gute Leistungen mit 250cc Maschinen gezeigt, wo sie bereits unter den Top Zehn landen konnten.

Der neue Fahrer des Grünen Teams, West, ist der einzige von den beiden, der ein Rennen in der MotoGP Klasse beenden konnte, und zwar auf Platz 15 im Jahre 2001. De Puniet hatte letztes Jahr einen enttäuschenden Abschluss, da er aufgrund mechanischer Probleme aufgeben musste.

Der Franzose wird selbstverständlich versuchen, seine Ergebnisse von 2006 zu bessern und er ist auch der Meinung, dass die Kawasaki Ninja ZX-RR800 besonders für die Herausforderung auf der deutschen Rennstrecke vorbereitet ist.

Nach vier Rennen in sechs Wochen brauchen wir alle eine Pause, aber ich freue mich jetzt auf das GP von Deutschland. Wir haben uns in den vergangenen Rennen deutlich gebessert und ich war sehr enttäuscht das Rennen in Holland nicht beenden zu können. Das Motorrad funktionierte perfekt und wir waren sehr wettbewerbsfähig, aber das ist jetzt Teil der Vergangenheit und der Sachsenring wird eine andere Geschichte sein, erklärt De Puniet.

Mein Knie ist noch etwas geschwollen, aber letzte Woche fing ich schon mit Joggen und Radfahren an. Meiner Schulter geht es auch besser obwohl ich noch nicht viel Gewicht damit heben kann. In ca. einem Monat wird es wieder ganz in Ordnung sein, und obwohl das Rennen auf dem Sachsenring sehr anspruchsvoll sein kann, bin ich sicher, dass ich damit zu Recht kommen werde. Letztes Jahr hatten wir mechanische Probleme beim Rennen und ich konnte es nicht beenden, aber bis dahin war alles gut gelaufen. Dieses Jahr ist die Ninja nicht nur viel besser zu handhaben, was sehr wichtig für die kurvenreichen Teile ist, sondern hat auch einen starken Motor, was für den letzten Teil wichtig ist, da es wenige Überholungspunkte gibt. Logischerweise ist mein Ziel ein in der ersten Reihe der Startaufstellung zu schaffen und am Sonntag das bestmögliche Ergebnis zu holen, aber das allerwichtigste Ziel ist das Rennen zu beenden. Ich werde dafür mein Bestes geben, weil es sehr wichtig für mich, für das Team und für die Meisterschaft ist.

Sein australischer Teamkollege hat sich ebenfalls Ziele für das Rennen gesetzt. Nachdem er sich bisher bei jedem Auftritt mit der 800cc Maschine bessern konnte, wird diese konstante Progression der Weg nach Vorne für den Neuling bei Kawasaki sein, der in der Woche nach dem Alice Motorrad Grand Prix Deutschland seinen 26. Geburtstag feiern wird. Die Pause nach Assen muss für West ein fast vergessenes Gefühl gewesen sein, da er die zwei Monate vor dem Rennen an jedem Wochenende gefahren war.

Ich hatte die Pause wirklich nötig, da ich die letzten Wochen schwer beschäftigt gewesen war. Dennoch musste ich nach Assen noch etwas auf die Pause warten. Am Montag nach dem Rennen habe ich mich einer Untersuchung unterzogen, um meine Kondition zu testen, und obwohl sie noch gebessert werden kann, war das Ergebnis recht positiv. Dann flog ich nach Österreich um etwas auszuruhen. Es war komisch so gar nichts zu tun zu haben, aber jetzt geht es wieder zurück an die Arbeit! erklärt der beliebte Australier.

Der Sachsenring gefiel mir gut auf der 250cc Maschine, da es nicht eine besonders schnelle Rennstrecke ist. Mit der größeren Maschine wird es bestimmt schwieriger sein. Die Strecke ist eng und kurz und es wird wichtig sein gute Einstellungen zu finden um zu verhindern, dass der Hinterreifen ganz zerstört wird, vor allem auf der linken Seite, da 10 von den insgesamt 14 Kurven Linkskurven sind. Wie ich in Assen gelernt habe, muss man dennoch die rechte Seite auch gut aufwärmen um nicht auf dem Boden zu landen! Unser Ziel für dieses Wochenende ist uns weiter zu verbessern. Ich glaube das heißt auf Platz Acht zu fahren Ich weiß, dass es schwer sein wird aber ich werde versuchen das Beste aus jeder Sitzung zu machen. Danach werden wir ja sehen, was im Rennen passiert.

Tags:
MotoGP, 2007, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Anthony West

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