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Hayden und Pedrosa mit unterschiedlichen Meinungen über den Sachsenring

Hayden und Pedrosa mit unterschiedlichen Meinungen über den Sachsenring

Weltmeister Nicky Hayden hat gute Gründe um sich zuversichtlich für den kommenden Besuch in Deutschland zu fühlen. Er ist wieder in Form nach der intensiven Arbeit an seiner Honda RC212V in den vergangenen Wochen.

Weltmeister Nicky Hayden hat gute Gründe um sich zuversichtlich für den kommenden Besuch in Deutschland zu fühlen. Er ist wieder in Form nach der intensiven Arbeit an seiner Honda RC212V in den vergangenen Wochen. Der ‚Kentucky Kid' wird dieses Wochenende auf einer Rennstrecke Fahren, auf der er in den drei letzten Großen Preisen Platz Drei belegen konnte.

Letztes Jahr kämpfte Hayden für den Sieg bis zur karierten Flagge und es war eines der engsten Rennen der MotoGP Geschichte, da die vier ersten Fahrer innerhalb von nur 0.307s lagen. Der Sachsenring liegt 'Trick Daddy' sehr gut, da er ganz besonders an Linkskurven gewohnt ist, und es wird spannend sein zu sehen, ob der amtierende Weltmeister sein erstes Podiumfinish der Saison von vor zwei Wochen in Assen verbessern werden kann.

„Ich freue mich sehr auf Deutschland, denn ich habe endlich viel bessere Einstellungen für meine Maschine gefunden, sie fühlt sich richtig gut an und es macht auch viel mehr Spaß vorne mitzufahren," erklärt der Amerikaner. "Wir haben aber noch Arbeit vor uns, wenn wir vorne mitfahren wollen, dort, wo man es richtig genießen kann. Ich hoffe, dass wir weiterhin die Einstellungen über das Wochenende verbessern können und das Motorrad besser über die Kurven bringen. Die Kupplung muss auch noch mal überprüft werden, damit die Einfahrt in die Kurven etwas glatter wird. Ich habe mich bisher immer gut auf dem Sachsenring gefühlt. Es ist eine enge und kurze Rennstrecke und bisher immer etwas holprig gewesen, also muss man gut aufpassen um schnelle Runden zu drehen. Aber sie gefällt mir - es gibt da einige schnelle Linkskurven und die ‚Wasserfall'-Kurve ist unglaublich. Die Rundenzeiten sind immer sehr eng, da es eine kurze Rennstrecke ist. Ich habe gehört, dass die Piste neu asphaltiert wurde, das heißt also, dass sie sie verbessert haben. Wenn wir also auch noch gutes Wetter haben könnten, wäre es optimal. Aber wie dem auch sei, ich freue mich riesig auf das Rennen."

Hayden's Teamkollege Dani Pedrosa hat ebenfalls gute Leistungen auf dem Sachsenring zu verzeichnen; nicht zuletzt Top-Vier Ergebnis vom Vorjahr, nachdem er sich die Pole holte, und auch die Siege in der 250er Klasse in den Jahren 2004 und 2005. Zurzeit liegt er auf Platz Drei in der Gesamtwertung; allerdings hat er seit mehr als einem Jahr kein Rennen mehr gewonnen und der Vorsprung von Valentino Rossi und Casey Stoner wird immer größer. Pedrosa wird langsam ungeduldig.

„Ich freue mich auf ein weiteres gutes Rennen auf dem Sachsenring. Die Rennstrecke ist ziemlich eng und kurz, was die Rennen auch spannender macht. Das Ergebnis vom letzten Jahr war nicht schlecht und ich habe es fast bis auf's Podest geschafft, und das obwohl ich sogar die Pole Position hatte and die schnellste Runde im Rennen fuhr. Klar war es etwas frustrierend auf Platz Vier zu enden," erklärt Pedrosa.

„Wir werden versuchen, das Ergebnis dieses Wochenende zu verbessern. Es wird interessant sein die Unterschiede zwischen der neuen 800cc Maschine und die 990er vom letzten Jahr zu sehen. Wir können wahrscheinlich schneller auf den engen Teilen der Strecke sein, aber die Gerade beginnt nach einen Aufwärtskurve, was den Motor beanspruchen wird, also müssen wir abwarten und sehen, wie die 800cc Maschinen auf so etwas reagieren. Es ist nicht unbedingt meine Lieblingsstrecke auf dem Kalender aber es ist eine Strecke von der ich weiß, dass ich gute Leistungen erbringen kann, deshalb hoffe ich auf ein gutes Ergebnis an diesem Wochenende."

Tags:
MotoGP, 2007, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND, Nicky Hayden, Dani Pedrosa

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