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Michelin auf dem Sachsenring überlegen

Michelin auf dem Sachsenring überlegen

Ein weiteres episches MotoGP Rennen beim Alice Motorrad Grand Prix Deutschland zeigte wie Michelin ganz klar den Kampf der Reifenhersteller gegen Bridgestone gewinnen konnte, da der französische Hersteller drei der Top Vier Fahrer ausstattet.

Ein weiteres episches MotoGP Rennen beim Alice Motorrad Grand Prix Deutschland zeigte wie Michelin ganz klar den Kampf der Reifenhersteller gegen Bridgestone gewinnen konnte, da der französische Hersteller drei der Top Vier Fahrer ausstattet.

Hätte Valentino Rossi kein Pech gehabt und wäre er nicht nach der fünften Runden ausgeschieden, hätte es sogar noch besser ausgesehen, aber Michelin holte sich am Sachsenring dennoch den zweiten aufeinander folgenden Rennsieg dank Dani Pedrosa. Der Spanier fuhr an der Spitze davon und endete das Rennen 13,166s vor seinem nächsten Rivalen, und dass bei Pistentemperaturen von glühenden 50 Grad.

Pedrosas Siegesabstand war der bisher größte Abstand auf einer trockenen Piste seit dem Beginn der MotoGP-Viertakter-Rennen im Jahre 2002, und angesichts des dritten Platzes von seinem Repsol Honda Teamkollegen Nicky Hayden und dem vierten Platz des ebenfalls von Michelin ausgestatteten Fiat Yamaha Fahrer Colin Edwards, wurde es deutlich, dass die französische Firma ein sehr gutes Ergebnis in Deutschland erreicht hatte.

Bei der Analyse des Rennens erklärte Michelins Motorradsportleiter Jean-Philippe Weber: „Es ist ein sehr interessantes Wochenende gewesen, wir haben sehen können wie alle Teams gearbeitet haben. Es ist sehr schwer wenn man auf einer neu asphaltierten Strecke fährt und das Wetter wärmer und wärmer wird während die Zeiten schneller und schneller werden. Es war sehr hart für die Fahrer, die 30 Runden lang auf ihre Reifen aufpassen mussten."

„Dani hat es sehr gut gemacht. Er war von Anfang an in Führung und machte bis ans Ende so weiter. Es war also spannend, die Aufholjagd von Nicky und Colin zu sehen, wir freuen uns für beide, vor allem da sie kommendes Wochenende ihr Heimrennen haben. Klar finden wir es schade, das Valentino gestürzt ist, sonst hätte er Vorne mitfahren können und das Rennen noch spannender gemacht."

Für Bridgestone war es jedoch eine ganz andere Geschichte, mit der ausgezeichneten Fahrt von Loris Capirossi auf Platz Zwei, die die große Enttäuschung etwas herunterspielen konnte.

Capirossis Ducati Kollege Casey Stoner verschwand in der zweiten Hälfte des Rennens, nachdem er zum zweiten Mal in der Saison 2007 aus der Pole Position starten konnte, während sein Nachbar auf der ersten Reihe, ebenfalls Bridgestone Fahrer, Marco Melandri ebenfalls nach einigen Runden einen Leistungstief erlitt.

Tatsächlich war Stoners durchschnittliche Rundenzeit in der zweiten Hälfte des Rennens die langsamste der Top-Sechs Fahrer. Der Australier verpasste eine gute Chance im Hinblick auf den Meisterschaftstitel nach Rossis Sturz.

Hiroshi Yamada, Abteilungsleiter bei Bridgestone für Motorradsport, erklärte: „Wie erwartet waren die Streckentemperaturen heute während des GP sehr hoch und dass stellte unsere Reifen unter besonderem Druck, was unsere Fahrer daran hinderte den starken Rhythmus der ersten Runden während dem ganzen Rennen zu halten."

„Deshalb müssen wir unsere heutige Leistung mit kritischen Augen beobachten, da wir sicherstellen müssen, dass unsere Reifen mit allen möglichen Bedingungen klar kommen. Das gesagt, freuen wir uns natürlich über Loris zweiten Platz nach einem sonst sehr harten Rennen für Bridgestone am heutigen Tag."

Tags:
MotoGP, 2007, ALICE MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND

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