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Michelins amerikanische Geschichte

Michelins amerikanische Geschichte

Der Red Bull U.S. Grand Prix findet in wenigen Tagen statt und die amerikanischen Fahrer der MotoGP Startaufstellung werden sich gerade gründlich vorbereiten um ein gutes Ergebnis bei ihrem Heimrennen zu erreichen.

Der Red Bull U.S. Grand Prix findet in wenigen Tagen statt und die amerikanischen Fahrer der MotoGP Startaufstellung werden sich gerade gründlich vorbereiten um ein gutes Ergebnis bei ihrem Heimrennen zu erreichen.

Für die US-amerikanischen Fahrer Nicky Hayden (Repsol Honda) und Colin Edwards (Fiat Yamaha), aus Kentucky und Texas, war das Rennen auf dem Sachsenring am Sonntag eine ausgezeichnete Vertrauensspritze, da sie beide auf guten Positionen landeten. Hayden war dritter und Edwards vierter, teilweise auch dank der guten Leistungen ihrer Michelin Reifen während der zweiten Hälfte des Rennens.

Nach dem Rennwochenende in Deutschland bedankten sich beide Fahrer ausdrücklich bei Michelin für ihren Einsatz und erklärten, dass der Erfolg in Deutschland nur ein weiterer Abschnitt in der langjährigen Geschichte der guten Beziehungen zwischen amerikanischen Fahrern und dem französischen Reifenhersteller ist.

Tatsächlich, als Hayden letztes Jahr auf Michelin Reifen gekrönt wurde, wurde er zugleich zum neuen Mitglied einer Gruppe von amerikanischen Fahrern die den WM-Titel auf Reifen der französischen Firma gewannen.

Sechs Fahrer aus den USA haben im letzten Vierteljahrhundert insgesamt zehn 500cc/MotoGP Titel mit Michelin Reifen gewonnen:
- Freddie Spencer (Honda-Michelin 1983 & 1985)
- Eddie Lawson (Yamaha-Michelin 1986 & 1988), (Honda-Michelin 1989)
- Wayne Rainey (Yamaha-Michelin 1990 & 1992)
- Kevin Schwantz (Suzuki-Michelin 1993)
- Kenny Roberts Junior (Suzuki-Michelin 2000)
- Nicky Hayden (Honda-Michelin 2006)

Das erste Mitglied des amerikanischen Michelin Siegerclubs war Freddie Spencer, der den 500cc Titel 1983 auf der ersten Zweitakter-MotoGP-Maschine von Honda gewann, die NS500 triple. Anschließend gewann er den Titel in 1985 auf Hondas NSR500 V4. Spencer spielte anschließend eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des jüngsten Weltmeisters der USA, Hayden.

Der Kentucky Kid besucht heute noch regelmäßig die Motorrad-Fahrschule von Spencer um sich ständig weiter zu bilden und gute Hinweise vom ehemaligen Weltmeister zu bekommen. Hayden erklärt: „Ich fahr zu Freddie meistens im Winter und manchmal auch während der Sommerpause. Ich spreche alle paar Monate mit Freddy, denn er versteht die Sachen aus der Sicht eines Fahrers."

Hayden ist seit seinem MotoGP-Debüt im Jahre 2003 auf Michelin Reifen gefahren, und obwohl er in seiner Titelverteidigungssaison bisher nicht viel Glück hatte, scheint er ganz zufrieden mit den Diensten seines Reifenlieferanten zu sein: „Michelin gewinnt diese ganzen Rennen und Welttitel nicht aus purem Glück. Sie arbeiten hart um die ganze Information von den Fahrern umzusetzen."

„Seit meinem Einstieg in die MotoGP haben wir sehr viele Verbesserungen erlebt, wie zum Beispiel den größeren Vorderreifen, den wir letztes Jahr einsetzten und den 16er Vorderreifen, den wir dieses Jahr benutzen, und auch die Hinterreifen mit den breiteren Profilen. Mir gefällt der Griff, das Handling und die Beständigkeit, die mir diese Reifen geben."

Tags:
MotoGP, 2007, RED BULL U.S. GRAND PRIX

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