Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Hayden: Ich bin nicht der Favorit dieses Jahr in Laguna

Hayden: Ich bin nicht der Favorit dieses Jahr in Laguna

Weltmeister Nicky Hayden hat es nicht einfach bei der Verteidigung seines Titels, für den er so hart im Jahre 2006 gekämpft hat, aber der Kentucky Kid ist immer noch 100% motiviert für sein Heimrennen in Laguna Seca am kommenden Wochenende.

Weltmeister Nicky Hayden hat es nicht einfach bei der Verteidigung seines Titels, für den er so hart im Jahre 2006 gekämpft hat, aber der Kentucky Kid ist immer noch 100% motiviert für sein Heimrennen in Laguna Seca am kommenden Wochenende.

Obwohl er zugibt, dass er sich dieses Jahr beim Red Bull U.S. Grand Prix eher als ein Außenseiter fühlt, ist der 25-jährige Fahrer relaxet und bereit, wenn möglich einen Hat-Trick aus Heimsiegen zu schaffen - die zwei Podestplätze in Assen und am Sachsenring kamen gerade zum richtigen Zeitpunkt…

Der Start der Saison als MotoGP-Weltmeister ist nicht einfach für dich gewesen, obwohl die Lage sich scheinbar bessert. Sieht man endlich das Licht am Ende des Tunnels?
„Meine Lage hat sich natürlich sehr gebessert. Ein dritter Platz ist selbstverständlich nicht das gleiche wie ein Sieg, aber es war natürlich toll wieder Vorne mit dabei zu sein und das Rennen einfach zu genießen. Ich muss mich bei meinem Team bedanken, dem ganzen Repsol Honda Team, weil ich weiß, dass es ein ziemlich frustrierender Start der Saison für uns alle gewesen ist. Wir haben einige Sachen an der Maschine geändert um ein besseres Gefühl zu haben und die Jungs arbeiten wirklich hart um mir zu helfen, das Beste daraus zu machen. Also hoffe ich, dass ich ab jetzt jede Woche unter den Besten sein kann."

Wo liegt das Geheimnis dafür, dass du in den letzten Rennen wieder konkurrenzfähig gewesen bist?
„Die Testtage in Barcelona waren eine große Hilfe. Wir änderten viele Sachen am Motorrad, kleine Sachen, probierten aber auch einen neuen Chassis und das half mir dabei ein besseres Gefühl auf dem Motorrad zu haben. Ich habe viel fahren können, und ich glaube, dass es nichts mehr als das war, ganz einfach so zu fahren wie es mit gefällt. Ich fühle mich jetzt viel bequemer auf der Maschine und viel zuversichtlicher und genieße das Fahren."

Kannst du uns etwas über den neuen Chassis sagen?
"Die Geometrie ist im Grunde die gleiche, was sich geändert hat ist die Flexibilität. Es stimmt, dass der Chassis etwas zu helfen scheint, aber ich glaube dass die tatsächlichen Verbesserungen ganz woanders liegen. Natürlich müssen wir hart arbeiten weil wir noch nicht die Ergebnisse erreichen, die wir wollten, aber ich bin schon darauf gespannt was Honda machen wird, weil ich mir sicher bin, dass sie nicht einfach eine Niederlage hinnehmen werden. Sie bauen schließlich die besten Motorräder der Welt."

Als Nächstes ist dein Heimrennen auf dem Kalender und auf deiner Maschine steht die Nummer Eins, aber die Saison ist bisher nicht sehr gut für dich gelaufen, mit nur zwei Podestplätzen bisher. Glaubst du, dass du trotz dem schlechten Anfang der Favorit für den Sieg des Amerikanischen GP bist?
„Nein, ich würde nicht sagen, dass ich der Favorit dieses Jahr bin. Ich habe in diesem Jahr noch kein Rennen gewonnen. Zuhause zu fahren half mir im ersten Jahr weil kein anderer die Rennstrecke so gut wie ich kannte, aber inzwischen kennt sie jeder und der Vorteil, den ich hatte, ist nicht mehr so wichtig. Ich weiß, dass viele Fans kommen werden um mich zu unterstützen und ich werde alles geben um wieder zu siegen."

Wenn du jetzt zurückblickst und daran denkst, wie es vor 12 Monaten war und wo du jetzt bist, an was denkst du?
„Man kann eigentlich nicht so einfach zurück blicken. Klar kam ich letztes Jahr nach Laguna in einem Moment in dem ich stolz darüber war die Weltmeisterschaft zu führen. Aber ich war auch stark unter Druck, weil ich das Rennen gewinnen musste. Wenn ich mein Heimrennen nicht gewinnen konnte, wäre ich nicht im Stande sein für den Titel zu kämpfen. Ich habe das ganze Wochenende durch hart gearbeitet und ich schaffte keinen guten Startplatz, aber am Sonntag um 14.00 Uhr konnte ich mich durchsetzen und mir den Sieg nach einem harten Rennen holen."

„Es war nicht einfach weil ich aus Platz Sechs startete und aufholen musste. Dann hat Dani auch starken Druck auf mich ausgeübt, usw. Es war kein einfacher Sieg, obwohl es so aussah, nach dem großen Unterschied im Vergleich zum Zweitplatzierten. Aber es war ein wirklich hartes Rennen. Die körperliche Vorbereitung hat mir viel geholfen und ich bin sehr stolz über diesen Sieg."

Jetzt wo du aus dem Rennen für den Titel dieser Saison bist, wie wirst du die zweite Hälfte der Saison angehen?
„Die Punkte sind jetzt nicht mehr so wichtig. Also will ich nur Spaß haben und genießen. Ich werde ganz einfach meine Rennen bestreiten, mit meinem Team zusammen arbeiten und versuchen mich ständig zu bessern. Ich werde jedes Rennen einzeln angehen und die bestmöglichen Ergebnisse holen. Irgendwie will ich versuchen, dass der Rest der Saison spannender für mich wird. Ich möchte Vorne mitmischen, ohne mir Sorgen über die Punkte machen zu müssen. Nur Rennen."

Dieses Wochenende in Laguna Seca wird einer deiner Rivalen dein Bruder Roger Lee sein. Hast du ihm irgendwelche Ratschläge gegeben?
„Eigentlich nicht. Ich bin sicher, dass wir, wenn wir einmal dort sind, darüber sprechen werden. Aber Roger macht die Sachen lieber auf seine eigene Art. Er war in Japan zum Testen aber es hat die meiste Zeit geregnet. Ich freue mich schon darauf, weil es bestimmt Spaß machen wird. Es werden auch andere Fahrer der AMA da sein. Das ist gut für die amerikanischen Fans und wird den Jungs eine Chance geben."

Nachdem du die Weltmeisterschaft gewonnen hast und mit alledem was diese Saison passiert ist, glaubst du, dass du dich als Fahrer geändert hast?
„ Ich glaube nicht, dass ich vergessen habe wie man fährt oder Ähnliches. Ich glaube, dass das Problem ganz einfach darin liegt dass ich mich mit der Maschine nicht wohl gefühlt habe. Um ehrlich zu sein, sehe ich mich selbst im Spiegel und glaube, dass ich es richtig gemacht habe. Ich fühle mich immer noch wie ein Weltmeister, und wenn ich diese Nummer trage, dann gibt es auch einen Grund dazu."

Mit freundlicher Genehmigung von Repsol Honda

Tags:
MotoGP, 2007, RED BULL U.S. GRAND PRIX, Nicky Hayden

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›