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Mangelnder Grip hindert Pedrosas Rennen

Mangelnder Grip hindert Pedrosas Rennen

Nach seinem ersten GP-Sieg am Sachsenring nach mehr als einem Jahr und seine gute Leistung beim Qualifying in Laguna Seca, erwartete man Großes von Repsol Hondas Dani Pedrosa beim Red Bull U.S. Grand Prix Rennen am Sonntag.

Nach seinem ersten GP-Sieg am Sachsenring nach mehr als einem Jahr und seine gute Leistung beim Qualifying in Laguna Seca, erwartete man Großes von Repsol Hondas Dani Pedrosa beim Red Bull U.S. Grand Prix Rennen am Sonntag.

Obwohl Pedrosa einen ausgezeichneten Start aus Platz zwei der Startaufstellung machte und während der drei ersten Kurven das Rennen führte, wurde er daraufhin vom letztlichen Sieger des Rennens Casey Stoner überholt und war nicht im Stande dem starken Rhythmus des Australiers zu folgen. Später konnte er es auch nicht verhindern von anderen Fahrern überholt zu werden und beendete schließlich das Rennen auf Platz Fünf.

Er fuhr am absoluten Limit um während der ersten Runden den Anschluss an Stoner nicht zu verlieren. Wenn man berücksichtigt, dass die drei schnellsten Fahrer auf Bridgestone Reifen fuhren ist es deutlich, dass Pedrosas Michelin Reifen nicht den Grip gaben den er für das harte 32-Runden Rennen brauchte.

Nachdem er nun 66 Punkte hinter Stoner in der Gesamtwertung vor der Sommerpause liegt, erklärte Pedrosa: Es war ein sehr hartes Rennen für uns und ich bin mit Platz Fünf nicht wirklich zufrieden nachdem ich das Rennen letzte Woche gewinnen konnte und ich mich hier als zweiter qualifizieren konnte. Ich machte einen guten Start und lag in der ersten Runde in Führung, aber ich konnte einfach nicht so schnell fahren wie ich wollte. Wir hatten heute einige Probleme mit den Reifen und ich hatte ziemlich viel Chattering am hinteren Teil der Maschine, und es wurde immer schlimmer.

Als die anderen Fahrer mich überholten habe ich versuch mit ihnen mitzuhalten, aber ich war einfach nicht im Stande ich wäre gestürzt. Also konzentrierte ich mich darauf, auf der Maschine zu bleiben, da ich nichts anderes machen konnte. Es ist sehr enttäuschend nach dem Sieg in Deutschland und wir müssen sicherstellen, dass wir die Lage vor dem nächsten Rennen verbessern.

Pedrosa war der zweitschnellste Fahrer auf Michelin Reifen, fünf Sekunden hinter seinem Michelin-Kollegen Valentino Rossi (Fiat Yamaha), der selbst fünf Sekunden langsamer als der drittplatzierte Fahrer auf Platz Vier landete. Deutlicher wird der Unterschied wenn man betrachtet, dass Pedrosa mehr als 35 Sekunden hinter dem mit Bridgestone ausgestatteten Stoner das Rennen beendete, der einen weiteren Schritt in Richtung Welttitel mit einer weiteren dominierenden Performance machte.

Die Schwierigkeiten die Pedrosa und die weiteren Michelin-Fahrer hatten führten zu folgenden Aussagen vom Direktor für Motorradsport des französischen Herstellers Jean-Philippe Weber: Es ist ein sehr hartes Rennen für uns gewesen, viel härter als letztes Wochenende (in Deutschland). Das Rennen war mehr als 40 Sekunden schneller als das letztjährige US Grand Prix wegen der neuen Oberfläche, die sehr aggressiv zu unseren Reifen war, also konnten die Fahrer nicht die Leistung aus den Reifen holen, die sie wollten.

Das Rennen vor einer Woche am Sachsenring beanspruchte die Reifen viel mehr und die Temperaturen waren höher, aber es scheint, dass der neue Asphalt hier das Gummi schnell verschleißen ließ, also hätten wir eine härtere Mischung gebraucht. Der Verschleiß war hauptsächlich an den Reifenkanten festzustellen, zuerst an den Vorderreifen und anschließend hatten unsere Fahrer Probleme mit dem Hinterreifen.

Tags:
MotoGP, 2007, RED BULL U.S. GRAND PRIX, Dani Pedrosa

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