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MotoGP Mitarbeiter: Repsol Honda Pressechef Steve Westlake

MotoGP Mitarbeiter: Repsol Honda Pressechef Steve Westlake

In unserem heutigen Interview der MotoGP Mitarbeiter beantwortet Steve Westlake die Fragen von motogp.com über seine Rolle als Pressechef für das Repsol Honda MotoGP Team, in der er unter anderem sehr eng mit dem amtierenden Weltmeister der Königsklasse Nicky Hayden arbeiten muss.

In unserem heutigen Interview der MotoGP Mitarbeiter beantwortet Steve Westlake die Fragen von motogp.com über seine Rolle als Pressechef für das Repsol Honda MotoGP Team, in der er unter anderem sehr eng mit dem amtierenden Weltmeister der Königsklasse Nicky Hayden arbeiten muss.

Während der Sommerpause 2007 wird Ihnen motogp.com mit dieser Serie einen Einblick hinter die Kulissen des MotoGP Fahrerlagers bieten, in dem wir ihnen einige Leute vorstellen, die Schlüsselrollen außerhalb der Piste in der Weltmeisterschaft spielen und uns etwas mehr über ihre Arbeit in der Welt der Großen Preise verraten.

Westlakes job als Pressechef bedeutet nicht nur Pressemitteilungen für das Team zu schreiben sondern auch dessen Beziehungen zu der Presse zu managen. Während der Großen Preise ist er die Brücke zwischen den anwesenden Journalisten und den Mitgliedern des Repsol Honda Teams Fahrer und Mechaniker während er ebenfalls Presseinformation an andere Medien weiter leitet, egal ob sie an der Rennstrecke sind oder nicht.

Welche sind deine wichtigsten Verantwortungen?
Die Verbindung zwischen der Presse und dem Repsol Honda Team herzustellen und die Entwicklung des Teams bekannt zu geben. Dass heißt alle Informationsanträge bearbeiten, aber hauptsächlich muss ich den Zugang der Presse zu den Fahrern für Interviews und Fotoshootings arrangieren. Und die täglichen Pressemitteilungen schreiben.

Welche sind die harten Seiten deines Jobs?
Alle zufrieden zu stellen. Es ist einfach unmöglich. Es gibt viel mehr Interview- und Auftrittsanforderungen als wir machen können. Jeder denkt er ist ein ganz besonderer Fall und oft muss man ´nein, tut mir Leid´ sagen. Auch muss man bedenken, dass für Mechaniker und Fahrer die ganze Angelegenheit mit der Presse eine Ablenkung von ihrem eigentlichen Job ist, also gibt es eine bestimmte Menge an Schmeicheleien die gemacht werden müssen, aber es ist nicht wirklich was ihnen am meisten gefällt.

Welche sind die aufregendsten und die befriedigendsten Momente deines Jobs?
Es tut gut zu sehen, dass man einen guten Job geleistet hat. Wenn also die Pressetermine gut laufen und die Leute sich bei dir bedanken, weil du ihnen das, was sie wollten, gegeben hast, ist es schön. Es ist auch sehr aufregend wenn einer von den Teamfahrern ein gutes Ergebnis schafft. Wie zum Beispiel Nickys Podium in Assen, nach Allem was er in dieser Saison bereits durchmachen musste - das war ganz besonders. Obwohl ich nur die Pressemitteilungen schreibe, genießt man es besonders in solchen Momenten, ein Teil des Teams zu sein.

Wie bereitest du dich für einen Grand Prix vor?
Zuerst Schlafen. Dann Notizbücher, Pressemitteilungen, Interviews und Fahrerstundenpläne vorbereiten.

Wie unterscheidet sich deine tägliche Arbeitsroutine an einem GP-Wochenende?
Es gibt kein großer Unterschied von Freitag bis Sonntag. Alles ist sehr reglementiert, nach Zeiten. Donnerstag kann oft der arbeitsreichere Tag sein, weil es da besonders viele Pressetermine gibt.

Was würdest du allen denjenigen empfehlen, die sich einen ähnlichen Job wie du wünschen?
Sich vor allem nichts daraus machen, wenn Fahrer oder Journalisten oder Teammitglieder mal eingeschnappt sind manchmal sind alle etwas angespannt.

Wie schaffst du es immer in topp Form im Laufe einer 18-Rennen Saison zu sein?
Wer sagt, dass ich in topp Form bin? Na ja, man muss einfach professionell arbeiten, es ernst nehmen, aber gleichzeitig Spaß bei seinem Job haben.

Tags:
MotoGP, 2007, Anthony West, Repsol Honda Team

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