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MotoGP Mitarbeiter: Kawasaki Racing Hospitality Manager Maria Serrat

MotoGP Mitarbeiter: Kawasaki Racing Hospitality Manager Maria Serrat

Unsere heutigen Fragen des MotoGP Mitarbeiter Interviews antwortet Kawasaki Racing Hospitality Manager Maria Serrat, die im Fahrerlager bis über die Ohren beschäftigt ist, wie sie motogp.com erklärte.

Unsere heutigen Fragen des MotoGP Mitarbeiter Interviews antwortet Kawasaki Racing Hospitality Manager Maria Serrat, die im Fahrerlager bis über die Ohren beschäftigt ist, wie sie motogp.com erklärte.

Während der Sommerpause 2007 wird Ihnen motogp.com mit dieser Serie einen Einblick hinter die Kulissen des MotoGP Fahrerlagers bieten, in dem wir ihnen einige Leute vorstellen, die Schlüsselrollen außerhalb der Piste in der Weltmeisterschaft spielen und uns etwas mehr über ihre Arbeit in der Welt der Großen Preise verraten.

Serrat hat einen ziemlich weiten Aufgabenbereich bei Kawasaki. Sie kümmert sich um die Hospitality Anlage des Teams und um die Public Relations. Hospitality ist der Ort an dem die Teammitglieder, einschließlich Mechaniker und Fahrer, während der Großen Preise essen und sich entspannen und auch wo die Teamgäste an GP-Wochenenden empfangen werden.

Welche sind deine wichtigsten Verantwortungen?
Sicherzustellen, dass alles an seinem Platz ist, bereit für den Empfang unserer Gäste und auch für unsere Teammitglieder, natürlich, schließlich ist das Hospitality auch für sie ebstimmt. Ich muss überprüfen, dass alles gut aussieht, ich muss da sein um unsere Gäste zu empfangen, sie herum führen, den Koch koordinieren, die Kellner... und dass zusätzlich zu meinen anderen Aufgaben, die Koordinierung der Public Relations von Kawasaki.

Welche sind die harten Seiten deines Jobs?
Immer an der Spitze zu sein und sicher zu stellen dass alles funktioniert und am richtigen Platz ist. Manchmal muss ich hinter den Leuten her rennen um mich zu versichern, dass alles gemacht wird, und das ist nicht besonders schön. Einmal musste ich sogar jemanden bitten, das Hospitality zu verlassen und ich hoffe es nie mehr machen zu müssen!

Welche sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für eine Position wie die deine benötigt?
Man muss im Stande sein, den Überblick über mehrere Sachen gleichzeitig zu haben, das Essen, die Getränke, die Blumen, die Musik, die Gäste.... und es ist wichtig schnell zu lernen wer die verschiedenen Gäste an den verschiedenen Tagen sind. Man muss immer lächeln, kontaktfreudig, organisiert und vor allem geduldig sein.

Wie bereitest du dich für einen Grand Prix vor?
Es gibt immer eine bestimmte Routine, obwohl es sich je nach Anzahl der Gäste ändern kann. Wir könnten Zusatzpersonal benötigen. In Assen zum Beispiel, das eigentliche Heimrennen des Teams, da wir dort unsere Hauptniederlassung haben, hatten wir doppelt so viel Gäste wie üblich, also brauchten wir zusätzliches Personal um die Tische zu betreuen.

Aber eigentlich ist es eine ziemlich gleichmäßige Routine bei jedem GP: sicher zu stellen das alles an seinem Platz ist und dass jeder weiß was er zu tun hat.

Wie unterscheidet sich deine tägliche Arbeitsroutine an einem GP-Wochenende?
Am Mittwoch, Donnerstag und fast den ganzen Freitag wird das Hospitality hauptsächlich von unseren Teammitgliedern benutzt. Am Wochenende wird die Anlage aber hauptsächlich von den Gästen benutzt und dann muss man die Gäste vor den Teammitgliedern vorziehen. Vor kurzem mussten wir die Teammitglieder sogar in einem angrenzenden Bereich betreuen, da die Anlage mit Gästen überfüllt war. In Zukunft wird es glücklicherweise keine solchen Probleme mehr geben, da wir auf die neue Hospitality Anlage für Kawasaki warten, die größer als die jetzige ist.

Ist dein Job sehr unterschiedlich bei den verschiedenen Rennen der Weltmeisterschaft?
Nicht so sehr. Die Anzahl an Gästen ist unterschiedlich aber das ändert nicht die Routine als solche. Manchmal haben wir besondere Veranstaltungen bei denen wir besondere Sachen für unsere Gäste des Landes vorbereiten, aber im Großen und Ganzen ist es ziemlich überschaubar.

Was würdest du allen denjenigen empfehlen, die sich einen ähnlichen Job wie du wünschen?
Viel Geduld zu haben und sich nie überwältigt fühlen. Aber das ist in MotoGP immer so: jeder Job ist intensiv und zu Beginn fühlt man sich stark unter Druck gesetzte weil es immer so viel zu tun gibt. Dann gewöhnt man sich daran und man lernt Prioritäten zu setzen. Man hat immer drei Sachen, die man gleichzeitig zu tun hat. Immer. Viele Leute die im Bereich des Hospitality arbeiten kommen aus der Catering Branche, aber ich bin eher PR-Mensch. Gäste betreuen und das ganze im Überblick halten.

Wie hält man es in einer 18-Rennen-langen Saison durch?
Ich liebe meine Arbeit. Wir alle, die wir hier arbeiten lieben unsere Jobs. Dennoch fühlt man sich beim 17. oder 18. Rennen vollkommen fertig, deshalb gibt es ja auch diese Sommerpause, damit wir alle unsere Akkus wieder laden können. Abgesehen davon, versuche ich immer organisiert zu bleiben!

Tags:
MotoGP, 2007, Kawasaki Racing Team

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