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Der Ex-Fahrer-Faktor: Masao Azuma

Der Ex-Fahrer-Faktor: Masao Azuma

Neben so berühmten Namen wie Sakata, Aoki, Ueda und Ui, kann Masao Azuma sich mit vollem Recht als einer der Pioniere des Motorradrennsports in Japan bezeichnen.

Neben so berühmten Namen wie Sakata, Aoki, Ueda und Ui, kann Masao Azuma sich mit vollem Recht als einer der Pioniere des Motorradrennsports in Japan bezeichnen.

Nach sieben Jahren an der Spitze, konnte Azuma zehn Mal als erster über die Ziellinie fahren und zusätzlich zehn Mal auf das Podest steigen sein letzter Treppchenstieg hatte er in Philip Island unter dem Regen im Jahre 2003.

Der 32-jährige Regenmeister war einer der vielen loyalen 125cc Fahrern der sich nie den Titel holen konnte; er schaffte es jedoch fünfmal hintereinander unter den Top Zehn der Weltmeisterschaft zu landen (von 1998 bis 2002 und dabei vier Mal unter den Top Fünf) und wurde somit als treuer Honda Fahrer zu einer der wichtigsten Stars der Meisterschaft.

Seine beste Saison hatte er 1999, wo er sich fünf Siege in der ersten Hälfte der Kampagne holen konnte, dafür wurde er jedoch in der zweiten Hälfte vom Pech verfolgt und erlitt den berühmten Zusammenstoß mit dem Hirsch in Brünn. Das gleiche Jahr sorgte ein 15-jähriger Marco Melandri für Aufsehen mit einer sensationellen Siegessträhne in seinem ersten Jahr in der WM. Es war jedoch Emilio Alzamora, der sich den Titel holte, und dass, obwohl er kein einziges Rennen gewonnen hatte. Azuma musste sich mit Platz Drei hinter Melandri zufrieden geben.

Eines der Highlights in Azumas Karriere kam in Suzuka im Jahre 2002, als er das Rennen der 125cc Klasse vor Daijiro Kato und Valentino Rossi gewann und dadurch einen unvergesslichen Hattrick für Honda schaffte die anschließend die 500 GP-Siege feiern konnten. Sein letzter Sieg kam elf Rennen später, als er eine unvergessliche Aufholjagd in einem verregneten Rennen in Rio schaffte.

Nachdem er die Japanische 125 GP Meisterschaft im Jahre 1996 auf Bridgestone-Reifen gewann, kam Azuma mit Bridgestone-Reifen im Jahre 1998 zurück und hatte sofort eine ganze Reihe von Erfolgen, einschließlich den Sieg in den drei ersten Rennen.

Bridgestone war in der 125cc Klasse sehr aktiv gewesen und hatten damit den Anfang für ihren Einstieg in der MotoGP Klasse vorbereitet. Azumas Leistungen überzeugten den Boss der Firma davon, dass es Zeit war, endlich den Versuch in der Königsklasse zu starten.

Nachdem er im Jahre 2003 seinen Helm endgültig abnahm, unterstützt Azuma weiterhin die Arbeit des japanischen Reifenherstellers in den Großen Preisen allerdings arbeitet er jetzt auf der anderen Seite als Feldingenieur von Bridgestone für das Rizla Suzuki Team, und hilft dabei Chris Vermeulen und John Hopkins das Beste aus ihren Reifen zu holen.

Tags:
MotoGP, 2007

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