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Der Ex-Fahrer-Faktor: Luca Boscoscuro

Der Ex-Fahrer-Faktor: Luca Boscoscuro

Der Koordinator der Gilera und Derbi Teams, Luca Boscoscuro hat lange Zeit mit dem Renndirektor der Piaggio Gruppe Giampiero Sacchi zusammen gearbeitet, als aller erstes jedoch als Fahrer.

Der Koordinator der Gilera und Derbi Teams, Luca Boscoscuro hat lange Zeit mit dem Renndirektor der Piaggio Gruppe Giampiero Sacchi zusammen gearbeitet, als aller erstes jedoch als Fahrer. Nachdem er den europäischen Titel in der 250er Klasse im Jahre 1995 gewann, hatte ´Bosco´ sein GP-Debüt in 1996, mit Sacchis Scuderia Carrizosa die im Jahre darauf Valentino Rossi half, seinen ersten Titel zu gewinnen.

Auf einer privaten Aprilia fuhr der in Vicenza geborene Fahrer gegen mehrere Werksmaschinen und schaffte es mehrmals unter die Top Zehn, und sogar unter die Top Sechs in Paul Ricard und auf dem Nürburgring. Er schaffte es am Ende auf Platz Zehn der Gesamtwertung und wurde dafür mit dem IRTA Cup ausgezeichnet, für den besten Privatfahrer. In einer der spannendsten 250er-Zeitalter der Geschichte, konnte Boscoscuro jedoch nicht sein Ergebnis in den darauf folgenden Jahren verbessern. Durch die Privatmaschinen musste er ständig die Rolle des Außenseiters spielen. Trotz seiner konstanten Ergebnisse unter den Top 15 beschloss er aus den Rennen auszutreten, nach einer enttäuschenden Saison 2001, mit Campetella Racing.

Boscoscuro entfernte sich jedoch nicht ganz von der Grand-Prix Szene, da Sacchi ihm einen Job als Racing Manager des Team Italia anbot, ein Projekt zur Unterstützung von jungen Fahrern, unter denen sich zum Beispiel die Italiener Mattia Angeloni und Michel Fabrizio befanden. Er war ebenfalls ein Neuling als Manager, aber passte sich sehr gut an seine neue Rolle an abgesehen von dem zeitweiligen Juck doch selbst zu fahren - und wurde bald zum Racing Manager für Derbi und Gilera.

Tags:
MotoGP, 2007

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