Neu auf motogp.com?Hier registrieren

Ticket-Kauf
VideoPass-Kauf

Der Ex-Fahrer-Faktor: Loris Reggiani

Der Ex-Fahrer-Faktor: Loris Reggiani

Obwohl Loris Reggiani in seinen Anfangsjahren in der Weltmeisterschaft mit vielen verschiedenen Konstrukteuren zu tun hatte - Minarelli, Bimota, Suzuki, MBA, Kawasaki wird sein Name immer eng mit dem Aufstieg von Aprilia in die GP-Szene in Verbindung sein.

Obwohl Loris Reggiani in seinen Anfangsjahren in der Weltmeisterschaft mit vielen verschiedenen Konstrukteuren zu tun hatte - Minarelli, Bimota, Suzuki, MBA, Kawasaki wird sein Name immer eng mit dem Aufstieg von Aprilia in die GP-Szene in Verbindung sein.

Im Jahre 1985, unterzeichnete er für das Werk in Noale und fuhr mit dessen ersten 250cc Maschine, ein Träger mit doppeltem Rahmen, aus Aluminiumguss verbunden mit einer Marzocchi Gabel und einem hinteren Stoßdämpfer der auf einer pro lever Aufhängung montiert war und einem Motor, der von dem österreichischen Hersteller Rotax erworben worden war.

Er hatte bereits drei Mal in einem 125cc GP gesiegt; Reggiani zeigte schnell das Potenzial der Aprilia 250cc und wurde Vierter in Mugello, und zwei Mal Dritter in Rijeka und Imola. Am Ende der Saison 1985 war er Sechster der Weltmeisterschaft, während Freddie Spencer den Titel für Honda holte.

Das darauf folgende Jahr wurde er von einer Verletzung verhindert, aber er erholte sich im Jahre 1987 und holte sich seinen ersten Sieg mit Aprilia in Misano, und machte somit Geschichte, als erster Italiener der in der Viertelliterklasse gewann, seit Graziano Rossi in 1979.

Als Aprilia ihren eigenen Motor ab 1988 entwickelte, startete Regianni einen glanzlosen Gang und war kurzzeitig sogar bei Honda in 1989, kehrte aber anschließend wieder zu Aprilia zurück um die RSV250 der neuen Generation zu entwickeln die erste Verkörperung der erfolgreichen 250cc Maschinen der 1990er Jahre, die von Max Biaggi, Valentino Rossi, Loris Capirossi und Tetsuya Harada unter anderen , gefahren wurden.

Reggiani hatte aber oft Pech und selten konnte er die Ergebnisse seiner Arbeit genießen. Nach vier Siegen zwischen 1991 und 1993 und einen 3. und 2. Platz in seinen zwei letzten Saisons in der 250cc Klasse, startete er ein neues Abenteuer in der Königklasse mit Aprilia im Jahre 1994.

Die italienische Firma debütierte in der großen Klasse mit einer innovativen Zwei-Zylinder Maschine, die dank dem geringen Gewicht und der Beweglichkeit die Vier-Zylinder-Modelle schlagen sollte: Eine innovative Entscheidung in der Tradition von Aprilia. Das Motorrad hatte Potenzial aber der 400cc Motor konnte sich schließlich nicht gegen die 500cc 4-Zylinder durchsetzen und Reggiani trat schließlich Ende der Saison 1995 zurück.

Heute ist Reggiani immer noch eng in dem Sport involviert, als technischer Experte für den italienischen Sender Italia 1 (Mediaset), zusammen mit MotoGP Kommentator Guido Meda. Im Alter von 47 Jahren teilt heute Reggiani immer noch sein Wissen und seine Kenntnisse des Motorradrennsports mit einer der größten MotoGP-TV-Zuschauermengen der Welt.

Tags:
MotoGP, 2007

Weitere Updates, an denen du interessiert sein könntest ›