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Michelin setzt Hoffnungen auf neue Konstruktion für Phillip Island

Michelin setzt Hoffnungen auf neue Konstruktion für Phillip Island

Bei dem Versuch sich von der Enttäuschung in Motegi zu erholen, wo sie nicht im Stande waren die Ergebnisse des trockenen Qualifyings in ein Podestplatz beim nassen Rennen umzusetzen, bereitet sich Michelin für Phillip Island mit der ständigen Entwicklung der letzten Konstruktionen für Fahrer wie Valentino Rossi und Nicky Hayden vor.

Bei dem Versuch sich von der Enttäuschung in Motegi zu erholen, wo sie nicht im Stande waren die Ergebnisse des trockenen Qualifyings in ein Podestplatz beim nassen Rennen umzusetzen, bereitet sich Michelin für Phillip Island mit der ständigen Entwicklung der letzten Konstruktionen für Fahrer wie Valentino Rossi und Nicky Hayden vor.

Die härtere Konstruktion für die 16.5" Hinter- und 16" Vorderreifen hat eine Verbesserung beim Randgriff und der Traktion gebracht, was man auch in den besseren Trainingsergebnissen der Michelin-Fahrer sehen konnte. Jean-Philippe Weber, Direktor für Motorradsport bei Michelin, glaubt, dass diese neueste Verbesserung ausschlaggebend für die schwierige Rennstrecke auf Phillip Island sein könnte.

„Wir können es kaum erwarten zu sehen wie die neueste Version der neuen Hinterreifen auf Phillip Island funktioniert. Alle unsere Top-Fahrer sind mit diesem Reifen zufrieden," erklärt Weber. „Dani Pedrosa benutzte ihn nicht in Estoril als er zweiter hinter Valentino wurde, aber er benutzte ihn in Motegi, wo er der Schnellste in allen Sitzungen war. Der Reifen ist besser, was den Randgriff betrifft und bietet auch eine bessere Traktion, also kann der Fahrer schneller Gas geben. Wir haben auch den Aufwärmpotenzial der Reifen in den letzten Monaten verbessert.

„Wir sind zuversichtlich, dass diese neue Konstruktion auf Phillip Island gut funktionieren wird, obwohl unsere Reifenausstattung für Australien aus ca. zwei Drittel von diesem Reifen und ein Drittel der vorherigen Konstruktion bestehen wird, da in Abhängigkeit der Zusammensetzung die ‚alte' Konstruktion unter bestimmten Bedingungen besser funktionieren könnte."

„Wir haben ebenfalls zwei neue Profil-Vorderreifen, einen den wir unseren Fahrern zum ersten Mal bei den Tests nach dem GP von Tschechien im August zur Verfügung stellten und einen anderen, den Nicky und Colin Edwards zum ersten Mal in Motegi testeten. Dieser letzte Reifen hat ein etwas anderes Design um mehr Kontakt und mehr Randgriff zu bieten, also müsste es gut bei den langen Kurven in Phillip Island funktionieren, sogar besser als in Motegi, wo die Kurven kürzer sind."

Michelin hatte letztes Jahr zwei Fahrer auf dem Podest in Australien, eine Rennstrecke, die extrem anspruchsvoll für die Fahrer und die Reifenhersteller ist.

„Phillip Island ist die größte Herausforderung des Jahres für die Reifenhersteller", erklärt Weber. „Es ist eine große Herausforderung, weil die Rennstrecke besonders anspruchsvoll für die Reifen ist, und die höchsten Betriebstemperaturen der gesamten MotoGP-Saison produziert. Die Piste hat zahlreiche schnelle und lange Linkskurven, die von den Fahrern mit Hochgeschwindigkeit und offenem Gas angegangen werden, so dass die Temperatur an den linken Reifenseiten extrem ist. Die Kurve vor der Start/Zielgeraden und die Ausfahrt aus der Südschleife sind wahrscheinlich die anstrengendsten für die Reifen.

„Die Rennstrecke ist ebenfalls ziemlich asymmetrisch, mit nur wenigen Rechtskurven, das macht es alles noch herausfordernder, vor allem weil die Wetterbedingungen ziemlich kühl zu dieser Jahreszeit sein können, also braucht man gute Aufwärmleistung, vor allem auf der rechten Seite der Reifen und morgens, wenn es noch kühler ist. Das Wetter kann aber immer unvorhersehbar sein, wie wir letztes Jahr sehen konnten, das macht Alles noch komplizierter."

Tags:
MotoGP, 2007, GMC AUSTRALIAN GRAND PRIX

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