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Capirossi über Bridgestone, Suzuki und der Formel zum Siegen

Capirossi über Bridgestone, Suzuki und der Formel zum Siegen

Zurückblickend auf eine weitere sehr ereignisreiche Saison und seine Gedanken über den Wechsel von Ducati Marlboro zu dem ebenfalls von Bridgestone ausgerüsteten Team Rizla Suzuki, gibt MotoGP Veteran Loris Capirossi ein Rennen vor Saisonende einen für ihn so typischen Einblick über seine momentane Situation.

Zurückblickend auf eine weitere sehr ereignisreiche Saison und seine Gedanken über den Wechsel von Ducati Marlboro zu dem ebenfalls von Bridgestone ausgerüsteten Team Rizla Suzuki, gibt MotoGP Veteran Loris Capirossi ein Rennen vor Saisonende einen für ihn so typischen Einblick über seine momentane Situation.

Bezugnehmend auf seinen Wechsel in eine völlig neue Umgebung, der 34-jährige fuhr in der Vergangenheit bereits auch für Yamaha und Honda, meint der italienische Ducati Star in vollem Enthusiasmus über die neue Herausforderung bei Suzuki. "Ich bin wirklich zu 100% überzeugt von meiner Entscheidung."

"Die wollten dass ich schon früher unterschreibe, und dabei haben wir auch unser gutes Verhältnis beibehalten. Ich denke, die wollen mich unbedingt wegen meiner Erfahrung, das Motorrad weiter entwickeln zu helfen – aber auch weil ich immer noch konkurrenzfähig bin. Wenn ich das richtige Gefühl für das Motorrad habe, kann ich mit Valentino (Rossi) und Casey (Stoner) kämpfen. Das weiß ich genau!"

Capirossi ist fest davon überzeugt, immer noch den Jungs ganz Vorne richtig einheizen zu können. So wie er es bei seinem großartigen Sieg in Japan demonstriert hat und erläutert, warum er den Rennsport weiterhin ausüben will: "Ich denke ich habe noch ein Jahr, vielleicht auch noch zwei weitere Jahre im Rennsport. Im Moment möchte ich auf keinen Fall aufhören. Mit Sicherheit kann ich noch gewinnen, ich werde es mit allen Mitteln versuchen und es auch tun."

Der Triumph am Twin Ring war der insgesamt sein 29. Grand Prix Sieg des Italieners und seine Karriere hat ihm zwei 125 ccm und einen 250er Weltmeisterschafttiteln eingebracht, zudem sah man ihn regelmäßig am Podium in der Königsklasse.

In Motegi dieses Jahr – wo er bereits zum dritten Mal in Folge das MotoGP Rennen gewonnen hat – verewigt sich Capirossi in den Statistiken als Pilot mit der längsten Karriere als Siegfahrer. Sein erster Grand Prix in der 125er Klasse liegt bereits 17 Jahre zurück.

"Ich habe eine Menge Erfahrungen hinter mir," erklärt er. "Ich kann mich noch sehr genau erinnern, als ich mit dem Rennsport begonnen habe. Ohne irgendwelche Erfahrungen, immer nur an mich selbst geglaubt und stets fest am Gasgriff gedreht, ohne zu verstehen was eigentlich abgeht. Mein Speed ist immer noch fast der Selbe als jener zu Beginn meiner Karriere, aber ich mache jetzt weniger Fehler."

Wie auch immer, dieses Jahr ist nicht ganz nach den Vorstellungen Capirossi's verlaufen, mit Ergebnissen die sich im vergleich zu früheren Jahren sehr unterscheiden. Es ist ihm schwer gefallen seinen Fahrstil an die neue Generation der 800 ccm MotoGP Prototypen anzupassen.

Auf die Frage warum der neue Weltmeister Stoner mit der gleichen Maschine ihn regelmäßig alt aussehen hat lassen, antwortet Capirossi: "Das Frage ich mich eigentlich auch schon das ganze Jahr über. Ich denke es liegt am Charakter des Motorrades, und wir haben auch einen unterschiedlichen Fahrstil. Letztes Jahr, die 990 ccm fühlte sich an wie mein Bike und ich konnte damit umgehen wie ich es mir wünschte. Heuer, in jeden Rennen, habe ich mit dem Bike zu kämpfen."

Über den Winter wird er eine weitere neue Maschine kennen lernen müssen, aber vielleicht passt die Suzuki GSV-R800, die er nächstes Jahr fahren wird, besser zu ihm. Dabei sollte Capirossi von den Bridgestone Reifen profitieren, die auch nächsten Jahr zur Verfügung haben wird und mit denen er in den letzten fünf Jahren mit Ducati so einflussreich um das MotoGP Engagement der japanischen Firma bemüht war.

"Meiner Meinung nach, hat Bridgestone in jeden Jahr sehr klug gearbeitet," lautet sein Kommentar dazu. "Aber das Beste an der Zusammenarbeit mit Bridgestone ist, das sie zu 100 Prozent auf den Fahrer hören. Glaubt man nur den Daten vom Computer, sind diese immer etwas anders als das wahre Feedback des Piloten."

Tags:
MotoGP, 2007, Loris Capirossi

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