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Reaktionen der Piloten zum Nachttest in Katar

Reaktionen der Piloten zum Nachttest in Katar

Eine Gruppe von MotoGP Piloten unternahm Gestern Abend in Katar einen letzten Test, um die Durchführbarkeit der Rennen beim Saisonauftakt am 09. März 2008 am Losail International Circuit bei Flutlicht zu prüfen.

Eine Gruppe von MotoGP Piloten unternahm Gestern Abend in Katar einen letzten Test, um die Durchführbarkeit der Rennen beim Saisonauftakt am 09. März 2008 am Losail International Circuit bei Flutlicht zu prüfen. Alle Anwesenden waren voll des Lobes über die Ausleuchtung und stimmten dem ehrgeizigen Projekt zu, den Commercialbank Grand Prix of Qatar in den Abendstunden durch zu führen.

Dorna CEO Carmelo Ezepeleta war eigens nach Katar gereist und bestätigte, dass der Test der drei voll ausgeleuchteten Kurven ein positives Ergebnis brachte. Weiters bestätigte er auch, dass sowohl die Rennen am 09. März als auch ein Vorsaisontest in der Nacht stattfinden werden.

"Als die Idee geboren wurde, setzten wir uns umgehend als Ziel, die Sicherheit der Fahrer nicht zu gefährden," erläutert Mr. Ezpeleta. "Mein erster Eindruck ist gut, aber jener der Fahrer ist viel wichtiger. Sie glauben, dass es sicher ist und dies sind die guten Nachrichten. Dies bedeutet auch, wir können das Projekt zu Ende führen. Der Test vor dem Grand Prix wird in der Nacht stattfinden, so wie die Rennen auch."

Einer der Fahrervertreter, Suzuki Pilot Loris Capirossi, hatte als Einziger schon im Jahr 2006 die Gelegenheit nach Sonnenuntergang am Losail International Circuit einige Runden mit einem Straßenmotorrad zu drehen. Der Italiener erkennt wesentliche Verbesserungen mit dem neuen Beleuchtungssystem von der Firma Musco.

"Zum ersten Mal als ich hier bei Dunkelheit gefahren bin, im Jahr 2006, war es noch wirklich schlimm mit den Schatten," sagt der Veteran. "Die Strecke mit 60% zu beleuchten ist es möglich zu fahren, wenn auch ein wenig schwierig. Aber ich denke, dass wir keine Probleme haben sollten, Nachts hier zu fahren."

Kawasaki Pilot Anthony West erkennt ebenso Unterschiede zwischen der Musco Beleuchtung und der normalen Flutlichtanlage im hinteren Streckenteil: "Dort wo es nur Flutlicht gibt, gab es jede Menge Schatten. Aber im Abschnitt mit der neuen Beleuchtung gibt es damit absolut keine Probleme."

"Es ist mir ein Vergnügen gewesen, hier zum ersten Mal nachts zu fahren, und ich bin schwer beeindruckt. Ich habe mehr Schwierigkeiten erwartet," fügt Marco Melandri an, der beim ersten Auftritt von MotoGP in Qatar im Jahr 2005 im MotoGP Rennen Zweiter wurde. "Der erste Eindruck ist gut, ich kann es kaum erwarten hier mit dem MotoGP Bike zu fahren und erleben, wie sich das Ganze im Rennen gestalten wird."

MotoGP Neuling James Toseland schloss sich dem allgemeinen Lob für das Projekt an. Er kennt die Strecke von seinen Starts aus der Superbike WM sehr gut und war von der Ausleuchtung der ersten drei Kurven beeindruckt.

"Die haben einen großartigen Job erledigt. Die Strecke ist vollkommen beleuchtet und es ist als ob es Tageslicht wäre. Wir fuhren in der Gruppe um die Strecke und das Überholen ist auch sicher."

Joe Crookham, ein Vertreter der Beleuchtungsfirma Musco, hatte positive Rückmeldungen erwartet, war aber über die Kommentare nichtsdestoweniger sehr erfreut.

"Wir waren überzeugt hinsichtlich der Reaktionen der Fahrer, aber dies wirklich zu hören ist immer nett," sagte Crookham. "Wir versuchten die Beleuchtung mit 30% und 60%. Für die Fahrer ergab dies aber keinen Unterschied."

Ein Video des 30-minütigen Tests kann in Gesamtlänge auf motogp.com in der Rubrik Video gesehen werden.

Tags:
MotoGP, 2007

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