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Hauptproblem für Lorenzo: der Kurveneingang

Hauptproblem für Lorenzo: der Kurveneingang

In der Vorbereitung zu seiner 800 ccm Rookie Saison im nächsten Jahr, startete Heute Jorge Lorenzo in Sepang seinen zweiten Test mit der Yamaha M1.

In der Vorbereitung zu seiner 800 ccm Rookie Saison im nächsten Jahr, startete Heute Jorge Lorenzo in Sepang seinen zweiten Test mit der Yamaha M1.

Der 250 ccm Weltmeister kehrte also zu jenem Schauplatz zurück, wo er im letzten Monat im Polini Malaysian Motorcycle Grand Prix das Projekt Titelverteidigung erfolgreich abschließen konnte. Für den 20-jährigen von der Partyinsel Mallorca ist es nach dem ersten und erfolgreichen Wintertest letzte Woche in Valencia die zweite Möglichkeit sich vermehrt mit dem neuen Motorrad und Reifen vertraut zu machen. Ein heftiger Regenschauer zu Mittag beendete allerdings den ersten Arbeitstag am Sepang International Circuit nach nur 26 Runden frühzeitig.

Trotz der sehr eingeschränkten Zeit auf der Strecke, schon der Testbeginn am Morgen zögerte sich lange hin bis der Kurs endlich abtrocknete, gelang Lorenzo immerhin die respektable persönliche Bestzeit von 2'04.433, auf der nicht unbedingt einfachen malaysischen Rennstrecke. Jedoch verlies der Spanier unzufrieden die Stätte und hat sich für den Rest dieses Tests fest vorgenommen, sich sowohl in den Rundenzeiten als auch in der Anpassung an die Yamaha M1 stark zu verbessern.

"Es ist schade wegen des Wetters, aber im Großen und Ganzen war der erste Tag doch sehr positiv, auch wenn ich nicht so schnell war," zieht Lorenzo nach dem frühzeitigen Arbeitsende Bilanz. " Wir konnten am Vormittag 26 Runden fahren und danach begann es heftig zu regnen. Wir konnten nichts mehr tun, hoffentlich wird das Wetter Morgen besser, denn wir haben noch viele Punkte auf der Arbeitsliste zu erledigen!

"Mit der Zeit fühle ich mich immer besser auf dem Motorrad und ich kann auch die Unterschiede zu Valencia erkennen. Ich muss aber auch meinen Fahrstil etwas ändern, um mit der Maschine eine Einheit zu werden. Daran arbeiten wir mit Hochdruck. Im Moment ist es noch schwierig für mich die ganze Motorleistung zu nützen und ich muss lernen langsamer in die Kurven rein und diese viel geschmeidiger zu durchfahren, und danach wieder etwas früher am Gasgriff zu drehen."

Für den zweifachen Gewinner des Viertellitertitels gibt es keinen Anlass zur Besorgnis, nicht auf Anhieb unter den Schnellsten zu sein. Derartig lautenden Gerüchten entgegnet er: "Ich kämpfe noch etwas damit, wirklich schnelle Rundenzeiten hin zu legen. Das ist aber normal, denn es gibt noch so vieles am Bike was ich im Moment noch nicht verstehe. Morgen werden wir einige neue Teile probieren, einschließlich einer neuen Gabel. Ich werde aber daran festhalten, ständig so weiter zu arbeiten."

Lorenzo's Teammanager, Danielle Romagnoli, bezog ebenfalls Stellung, mit welchen Schwierigkeiten der Rookie zurzeit kämpft.

"Er ist erst am Anfang des Lernens und versteht mit der Zeit immer mehr über die MotoGP Maschine. Aber er muss sich auch in einigen Dingen verbessern und eines davon ist, sich darauf zu konzentrieren, später in die Kurven hinein zu bremsen," bemerkt der Italiener. "Im Moment hat er noch nicht das beste Gefühl beim Einfahren in die Kurven; es fehlt ihm an Grip und fühlt sich auch noch nicht 100% wohl. Daher haben wir einige unterschiedliche Einstellungen bei der Motorbremse probiert, um zu versuchen ihm dabei weiter zu helfen."

"Für diesen Test gibt es zwei Hauptziele. Zum Einem soll sich Jorge vollends an die Viertaktmaschine gewöhnen, vor allem im Bereich der Motorbremse. Im Vergleich zu einem Zweitakter hat diese völlig unterschiedliche Eigenschaften," ergänzt Teamdirektor Masahiko Nakajima.

"Und zweitens soll er sich mit den Karbonbremsen vertraut machen und auch verstehen. Denn auch diese unterscheiden sich gründlich zu den Stahlbremsen, wie er sie aus der 250er Zeit gewöhnt ist. Diese zwei Hauptfaktoren muss jeder Pilot verstehen, denn haben diese doch auch einen wesentlich Einfluss auf das Einbiegen in eine Kurve. Auf diesen Bereich muss er noch viel lernen."

Tags:
MotoGP, 2007, Jorge Lorenzo

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