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Preziosi erklärt die Entwicklungsphilosophie der Desmosedici GP8

Preziosi erklärt die Entwicklungsphilosophie der Desmosedici GP8

Nachdem der auf den neuesten Stand gebrachte Ducati 800 ccm Prototyp am Dienstag in Jerez sein Debüt auf der Rennstrecke hatte, sprach jener Mann zu motogp.com, der für die Entwicklung der neuen Maschine verantwortlich zeichnet.

Nachdem der auf den neuesten Stand gebrachte Ducati 800 ccm Prototyp am Dienstag in Jerez sein Debüt auf der Rennstrecke hatte, sprach jener Mann zu motogp.com, der für die Entwicklung der neuen Maschine verantwortlich zeichnet. Im Gespräch mit Filippo Preziosi erklärte der italienische Ingenieur seine Vorgehensweise, ein bereits erfolgreiches Modell für den bevorstehenden Feldzug abermals zu verbessern.

Der technische Direktor von Ducati Corse konstruierte mit der fantastischen Desmosedici GP7 das Siegermotorrad in der diesjährigen Weltmeisterschaft für Casey Stoner und Ducati Marlboro. Seine Aufgabe mit der GP8 besteht darin, vor der Meute der japanischen Firmen zu bleiben, welche Jagd auf das italienische Werk machen.

Nach dem ersten Tag des letzten Tests des Jahres in Südspanien lag Stoner mit der neuesten Entwicklung Preziosi's, die sich äußerlich nur unwesentlich vom Vorgängermodell GP7 unterscheidet, an der Spitze der Zeitenliste. "Um dieses neue Bike zu entwickeln, ließen wir die starken Seiten und Schwachstellen des alten Bikes aus der Sicht der Fahrer in unsere Betrachtungsweise einfliesen. So konnten wir präzise jene Stellen festlegen, wo Handlungsbedarf bestand," kommentiert der Ingenieur die Anforderungen an seine Person.

"Verglichen mit anderen Herstellern, haben wir nicht die notwendigen Mittel jedes Jahr ein komplett neues Motorrad bauen zu können. Aber wir haben aber ein gutes Fundament von dem wir ausgehen können und verfeinern dies in vielerlei Hinsicht – Motor, Chassis und Elektronik. Unsere Gruppe von Ingenieuren startete von einer soliden Basis."

Auf die Frage, ob er wegen der Bemühungen im gesamten Fahrerlager der Desmosedici GP8 gleich zu kommen, beunruhigt oder zufrieden ist, meinte er dazu: "Ehrlich, ich bin stolz und beunruhigt zugleich, wenn ich mir anschaue welche Bemühungen die Konkurrenz auf sich nimmt, ihre neuen Maschinen weiter zu entwickeln."

"Soweit wir es sehen, unternimmt Honda alles um höhere Umdrehungen zu erzielen – ein starker Punkt der Desmosedici. Und bei Yamaha sieht die neue Verkleidung ein wenig wie unsere aus. Ja, es erfüllt uns mit Stolz, wie hart die japanischen Hersteller arbeiten, zumal sie auch auf viel größere Ressourcen zurück greifen können. Aber wir sind uns bewusst, wenn sie ihre Zielsetzungen erreicht haben, dann sind sie gefährliche Konkurrenten."

Tags:
MotoGP, 2007

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