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Rizla Suzuki überrascht mit geheimem Test in Australien

Rizla Suzuki überrascht mit geheimem Test in Australien

Während der Großteil der MotoGP Startaufstellung in dieser Woche in Europa den letzten Test des Jahres absolviert, überraschte Rizla Suzuki an den beiden vergangenen Tagen am Phillip Island Circuit in Australien mit einem Test hinter verschlossen Türen.

Während der Großteil der MotoGP Startaufstellung in dieser Woche in Europa den letzten Test des Jahres absolviert, überraschte Rizla Suzuki an den beiden vergangenen Tagen am Phillip Island Circuit in Australien mit einem Test hinter verschlossen Türen.

Die Strecke in Australien gehörte ganz alleine den Suzuki Jungs. Chris Vermeulen und Loris Capirossi konnten am anderen Ende der Welt die intensive Arbeit mit dem 2008er Prototyp der GSV-R in Ruhe fortsetzten und fuhren zusammen nicht weniger als 400 Runden in ihren letzten Test für 2007.

Während die Rundenzeiten nicht publik gemacht wurden, deutete Vermeulen an, dass er sich gegenüber dem GMC Australian Grand Prix im vergangenen Oktober gesteigert hat, obwohl der Blick auf die Stoppuhr bei diesen Test nicht im Vordergrund stand.

"Dies war ein sehr positiver Test für uns und wir konnten während der zwei Tage eine ganze Fracht von Material durch probieren!" sagte der Australier nach dem Test auf seiner Heimstrecke. "Es ist ziemlich schwierig abzuschätzen, wie gut wir unsere Arbeit gemacht haben, ohne andere Fahrer hier, aber genau dass wollten wir und daher war es positiv, dass wir uns völlig auf unsere Arbeit konzentrieren konnten, ohne von anderen Piloten oder Rundenzeiten abgelenkt zu werden. Ich weiß, mein Tempo mit dem neuen Bike war schneller als im Rennen hier im Oktober. Aber nicht nur deswegen sind wir mit diesen Test zufrieden."

"Wir waren hier um heraus zu finden, was das Motorrad schneller machen würde und dabei haben wir sicherlich große Schritte Vorwärts gemacht. Wir haben auch jede Menge gelernt, was uns nicht nur auf Phillip Island zu gute kommen wird, sondern überall. Es ist wirklich eine Schande, dass wir jetzt sieben Wochen zum Nichtstun gezwungen sind, ich würde liebend gerne die Arbeit mit dem neuen Motorrad ohne Unterbrechung fortsetzen, um beim Saisonstart im März bestmöglich konkurrenzfähig zu sein!"

Dass sich Loris Capirossi in seinem neuen Team für 2008 allmählich zu Hause fühlt, unterstreicht auch die soweit nahtlose Umstellung des Italieners auf die Suzuki. Der Haudegen verließ ebenso zufrieden den fünften Kontinent und sehnt das Ende des Testverbotes herbei.

"Es war ein sehr guter Test für mich. Ich fuhr annähernd 200 Runden und erledigte eine unglaubliche Menge an Arbeit. Dabei haben wir eine gute Richtung gefunden, in die wir arbeiten müssen. Obwohl wir noch einige Sachen verbessern müssen, gelang es den Testplan für die zwei Tage vollständig umzusetzen. Jetzt haben wir konkrete Vorstellungen was wir noch brauchen und sind überzeugt es zu wissen, wie wir dorthin gelangen," sagte der Italiener.

"Ich genieße wirklich meine Zeit im neuen Team und es ist schade, dass wir jetzt so eine lange Pause vor uns haben. Aber ich werde erfrischt zurück kommen und Ende Jänner für neue Aufgaben bereit sein. Ich kann mein erstes Rennen mit der Suzuki kaum mehr erwarten!"

Tags:
MotoGP, 2007

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