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Guintoli geniest die Ferien vor seiner zweiten MotoGP Saison

Guintoli geniest die Ferien vor seiner zweiten MotoGP Saison

Für viele Fahrer der Motorradweltmeisterschaft ist die Winterpause eine willkommene Erholung von den vielen Flugreisen.

Für viele Fahrer der Motorradweltmeisterschaft ist die Winterpause eine willkommene Erholung von den vielen Flugreisen. In der ruhigen Zeit ist Ausruhen von den Strapazen in den jeweiligen Heimatländern angesagt. Im Gegensatz zu seinen Kollegen zeigt Sylvain Guintoli ungebrochene Reiselust und ist erst kürzlich von einem zweiwöchigen Trip zurück gekehrt.

Der Pilot aus Frankreich, der für seine zweite Saison in der MotoGP Weltmeisterschaft ins Ducati Satellitenteam von Luis d'Antin gewechselt ist, verbrachte nach einer arbeitsreichen Rookie Saison die vergangenen vierzehn Tage zusammen mit seiner Frau Caroline auf den Malediven. Jedoch bis zum Ende des Jahres plant er keine weiteren Reisen mehr und wird Weihnachten in seinem Heim in England feiern. Doch schon im Jänner mit Beginn der Saisonvorbereitungen für 2008 wird er für vier Tests wieder am Checkin Schalter stehen.

Während Arbeitsbesuche in Sepang, Phillip Island, Jerez und Katar auf Guintoli warten, hat der Rookie of the Year von 2007 bereits einen Test mit seinem neuen Team hinter sich, in welchem er erste positive Eindrücke für seine bevorstehende neue Herausforderung sammeln konnte.

"In erster Linie ging es beim Test in Valencia darum, Motorrad und Team kennen zu lernen; es war nicht mehr als eine Einführung. Ich konnte einige Ideen gewinnen, wie das Team im nächsten Jahr funktionieren wird und sammelte erste Eindrücke über das neuen Motorrad," erläuterte er.

"Wir haben noch viele Dinge durch zu besprechen, wie zum Beispiel die Vorgehensweise unserer Arbeit oder in welcher Sprache wir meistens kommunizieren werden. Aber für einen ersten Test war es wichtig einige Runden zu fahren, um zu verstehen wie das Bike und die Reifen arbeiten."

Guintoli hat bis jetzt noch nicht die letzte Entwicklungsstufe der Ducati testen können, war dies beim Test in Jerez im letzten Monat den Werkspiloten Casey Stoner und Marco Melandri beim Debüt der Desmosedici GP8 auf der Rennstrecke vorbehalten. Wie auch immer, der Franzose hat die ersten Ausführungen über die neue Maschine des Weltmeisters des Jahres 2007 mit voller Aufmerksamkeit verfolgt.

"Für uns beginnt die Arbeit erst richtig mit dem Test in Sepang, wenn wir das neue Motorrad bekommen. Im Bezug auf die ersten Eindrücke von Casey (so wie ich auf motogp.com gelesen habe), ähnelt die neue Desmosedici sehr dem Modell von 2007. Daher denke ich, kann ich positiv vorausblicken, denn auch mit der GP7 hatte ich ein gutes Gefühl in Valencia," grinste Guintoli.

"Eine Ducati mit Bridgestone Reifen zu fahren ist sicherlich eine großartige Gelegenheit, denn Casey hat es eindeutig unter Beweis gestellt: es war das beste Paket. Wir wissen aber auch, dass sich die Dinge sehr rasch von einer Saison zur Anderen ändern können. Aber das Potenzial der Ducati war so Heuer so stark, im Besonderen auf der Motorenseite, dass ich mir sehr sicher bin, die Ducati wird auch im nächsten Jahr wieder die Messlatte sein."

Zwei Momente prägen die Rookie Saison des Franzosen; in seinem Heim Grand Prix in Le Mans führte er das Rennen an und der ausgezeichnete vierte Platz in Japan nach einem sehenswerten Kampf mit seinem zukünftigen Teamkollegen Toni Elias. Auf die Saison 2007 blickt Guintoli voller Stolz zurück.

"Mit jeder Saison lernt man viele Sachen dazu und hat eine konstante Steigerung. Meine erste Saison in MotoGP mit dem Team Tech 3 und Dunlop Reifen verlief wirklich gut und ich fuhr einige großartige Rennen, daher möchte ich nächstes Jahr mehr gute Resultate erzielen. Mit der Erfahrung die ich Heuer gesammelt habe, kann ich mir neue Ziele stecken," erklärte er. "Sicherlich muss ich nächstes Jahr viele Gelegenheiten besser nützen, ich muss aber dafür alles geben. Von mir aus könnte die neue Saison sofort beginnen – ich bin bereit.

"Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich aber wirklich noch nicht abschätzen, wohin die Reise führen wird nächstes Jahr. Es sind noch zu viele Elemente in eine Liste zu reihen. Aber man sollte sich immer am Bestmöglichen orientieren. Als Erstes muss es mir gelingen meinen Teamkollegen in Schach zu halten," kam Guintoli auf die komplette Neubesetzung in der d'Antin Ducati Box zu sprechen.

"Toni ist wirklich ein netter Kerl und ein guter Pilot. Er ist seit ein paar Jahren in MotoGP, aber er ist noch jung – er ist ein Jahr jünger als ich! Ich denke wir werden gut miteinander auskommen und uns gegenseitig hart antreiben, und es wird eine gesunde Rivalität im Team herrschen. Ich hoffe, ich kann ihn besiegen und mich ständig steigern. Nur so kann ich die bestmöglichen Ergebnisse erzielen!"

Tags:
MotoGP, 2007, Sylvain Guintoli

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