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Die Unfälle 2007: das Jahr in Zahlen

Die Unfälle 2007: das Jahr in Zahlen

Wenn sich die weltbesten Piloten auf ihren höchst leistungsstarken Prototypen Rennmaschinen gegenseitig ans Limit treiben, so wie es in jedem Grand Prix in der MotoGP Saison der Fall ist, sind Unfälle eine unglückliche und spektakuläre Folge.

Wenn sich die weltbesten Piloten auf ihren höchst leistungsstarken Prototypen Rennmaschinen gegenseitig ans Limit treiben, so wie es in jedem Grand Prix in der MotoGP Saison der Fall ist, sind Unfälle eine unglückliche und spektakuläre Folge.

Die Piloten sind sich jedes Mal voll und ganz über die Gefahr bewusst, wenn sie aus der Box fahren. Die Meisten sind ziemlich harte Brocken und machen sich mehr über verloren gegangene WM-Zähler Gedanken, als über Knochenbrüche oder Prellungen. Nichtsdestoweniger werden jedes Jahr die Daten der Stürze in der Weltmeisterschaft genauestens untersucht, dabei jeweils auf die Sicherheit der Konkurrenten achtend.

Die Statistik am Ende von 2007 zeigte, dass es ein weiteres Jahr für die Verbesserung der Sicherheit war und man mit der abnehmenden Zahl von Unfällen pro Grand Prix voll im Trend liegt.

Obwohl die Gesamtzahl der Stürze in allen Kategorien von 647 im Jahr 2006 auf 672 angestiegen ist, hat sich auch die Anzahl der Grand Prix von 17 auf 18 erhöht. Deshalb sind die Unfälle pro Grand Prix von 40.3 in der vorjährigen Saison auf 39.5 in 2007 zurück gegangen – diese Berechnungen sind in jeden Fall ohne Laguna Seca, da dort nur die MotoGP Piloten fahren.

In Bezug auf Stürze pro Klasse von den 672 in diesem Jahr, gab es 117 in MotoGP (36 in den Rennen, der Rest in den Trainings und Qualifikationstrainings), 256 in der 250 ccm Klasse (81 in den Rennen) und 299 in der 125 ccm Klasse (91 Rennstürze).

Auf den meisten Rennstrecken gab es weniger Unfälle als in den Jahren zuvor – Donington Park, Motegi, Sachsenring und Phillip Island sind davon die Ausnahmen, da in Großbritannien und Japan einige ungünstige Witterungsverhältnisse sicherlich ein entscheidender Faktor dafür waren.

Randy de Puniet führt die Liste der sturzanfälligsten MotoGP Piloten an. Zwölf Mal purzelte der Franzose aus dem Sattel seiner Kawasaki – immerhin eine leichte Verbesserung zu den 14 Stürzen im Jahr 2006, wo er ebenfalls diese Statistik anführte. Hinter De Puniet folgen in der Crash Chart 2007 Shinya Nakano mit Zehn und Carlos Checa mit Neun Stürzen.

In der 250 ccm Klasse zählt mit Jules Cluzel ein weiterer Fahrer aus Frankreich zu jenen Piloten mit dem häufigsten Problem mit der Erdanziehungskraft. Cluzel und der junge Tscheche Karel Abraham stürzten 16-mal, während es die beiden Routiniers Alex de Angelis und Marco Simoncelli auf 15 Stürze brachten. Alvaro Bautista, der Rookie aus Spanien und 125er Weltmeister 2006, hatte 14 Unfälle zu verzeichnen.

In der Einzylinderklasse stehen für Lukas Pesek und Debütant Pol Espargaro 15 Stürze in der Statistik, je Zwei mehr als Randy Krummenacher und Lorenzo Zanetti.

Eine weitere interessante Statistik bringt zu Tage, dass der fünffache MotoGP Weltmeister Valentino Rossi und der neue Weltmeister Casey Stoner es auf die gleiche Zahl an Stürzen während der Saison bringen – beide mussten 6-mal zu Boden. Für Weltmeister Stoner war es eine wesentliche Verbesserung gegenüber 14 Stürzen im Jahr 2006. Valentino Rossi hingegen hatte eine Steigerung zu verzeichnen, stürzte er im letzten Jahr nur vier Mal.

Wie auch Stoner hatten Jorge Lorenzo und Gabor Talmacsi, die Weltmeister in den Klassen 250 und 125 ccm, eine relativ problemlose Kampagne 2007 – der Spanier stürzte fünf Mal und der Ungar gar nur zwei Mal.

Tags:
MotoGP, 2007

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