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Ducatis glorreiche Saison 2007

Ducatis glorreiche Saison 2007

Die Vertragsunterzeichnung eines MotoGP Rookie Namens Casey Stoner am Ende der Saison 2006 war eindeutig ein wesentlicher Schritt für Ducatis sensationelle Saison 2007. Aber es war mehr die Geschichte der Produktion der einzigartigen Desmosedici GP7 am Beginn der neuen 800 ccm Ära und auch die exzellente Zusammenarbeit mit dem Reifenlieferant Bridgestone waren ebenso maßgeblich entscheidende Faktoren.

Die Vertragsunterzeichnung eines MotoGP Rookie Namens Casey Stoner am Ende der Saison 2006 war eindeutig ein wesentlicher Schritt für Ducatis sensationelle Saison 2007. Aber es war mehr die Geschichte der Produktion der einzigartigen Desmosedici GP7 am Beginn der neuen 800 ccm Ära und auch die exzellente Zusammenarbeit mit dem Reifenlieferant Bridgestone waren ebenso maßgeblich entscheidende Faktoren.

Gewiss endete das Jahr mit Casey Stoner als Weltmeister, Ducati Marlboro als Gewinner der Teamwertung und Ducati gewann die Konstrukteursweltmeisterschaft der erste Titel dieser Art für einen europäischen Hersteller in der Premier Class seit 1973. All dieses hat Ducati in der erst fünften Saison erreicht, seit dem MootGP Einstieg der italienischen Marke im Jahr 2003.

Dieser beispiellose Erfolg veranlasste den italienischen Präsident Giorgio Napolitano einige Mitarbeiter des Ducati Werkes und dem Ducati MotoGP Team zu einer offiziellen Veranstaltung zur Annerkennung ihrer Leistungen nach Rom einzuladen.

Nach Stoners siebten Gesamtrang und lediglich einem Podiumsplatz mit Honda LCR im Jahr 2006, sahen Einige in seiner Verpflichtung für dieses Jahr ein Glücksspiel von Ducati MotoGP Teammanager Livio Suppo aber es erwies sich schon bald als eine sehr scharfsinnige Unterzeichnung.

Schon in den Vorsaisontests stellte der junge Australier und sein neuer Teamkollege Loris Capirossi die enorme Motorleistung der von Filippo Preziosi konstruierten Desmosedici GP7 eindeutig unter Beweis. Doch schon beim ersten Grand Prix in Katar verblüffte Stoner das gesamte Fahrerlager mit einer kontrollierten Vorstellung auf höchstem fahrerischem Niveau und gewann bei seinem Debüt für Ducati.

Nach diesem überfallsartigem ersten Triumph in Losail, bestätigen Siege in der Türkei und China seine Leistungen von Katar und eine überaus beeindruckende Darstellung in Katalonien, wo sich Stoner mit dem fünffachen Weltmeister der Königsklasse Valentino Rossi ein Duell der Sonderklasse lieferte und endgültig aus dem Schatten von Dani Pedrosa hervortrat, sollten bedeuten, dass die Titelansprüche vor Halbzeit der Saison berechtigt waren.

Im Sommer war Stoner eine Klasse für sich und dominierte die Rennen in Laguna Seca, Brünn und Misano nach belieben. Mit dem schlechtesten Ergebnis als Sechster sicherte er sich in Motegi frühzeitig den Titel und nach dem glorreichen Besuch in Japan fügte er in den letzten drei Rennen seinem Konto noch zwei weitere Triumphe hinzu. Stoner beendet das Rekordjahr 2007 mit zehn Saisonsiegen, insgesamt 14 Podiumsplätzen, fünf Polepositions und nur einer Zielankunft außerhalb der Top Five.

125 Punkte beträgt der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dani Pedrosa in der Gesamtwertung. Gratulation an Casey, Hut ab vor Livio!

Gabriele del Torchio, Geschäftsführender der Ducati Motor Holding, war nach der Sicherstellung von Stoners Titelgewinn in Japan zu Recht begeistert: ´Es ist ein wichtiger und bemerkenswerter Erfolg, 34 Jahre nach dem die Königsklasse der Weltmeisterschaft zuletzt von einer italienischen Firma gewonnen wurde. Ein Traum ist wahr geworden, eine große Heldentat dank Caseys Einsatz, Bravour und Teamwork, gemeinsam mit der Arbeit unserer Zeichner, Techniker, Ingenieure, Teammitglieder, Sponsoren und jedem Einzelnen in unserem Werk. Sie alle haben mit großer Leidenschaft und hoher Qualifikation daran mit gearbeitet, diese Meisterschaft zu gewinnen.´

In der Tat war dieser historische Nachmittag am Twin Ring in Motegi ein besonderes Ereignis für Ducati, indem der Sieg an den Mann auf der anderen Seite der Box ging Loris Capirossi erzielte einen Hattrick an Siegen im Grand Prix von Japan.

Schon früher in diesem Jahr wurde verlautbart, dass Capirossi der an seinem hohen Standard gemessen nicht die beste Saison hatte Ducati nach fünf Saisonen in Richtung Suzuki verlassen wird. Auf dem 2007er Prototyp der Ducati fühlte sich der erfahrene Italiener zu keiner Zeit vollauf bequem. Dennoch war es abseits der Rennstrecke für den 34-jährigen ein bedeutungsvolles Jahr, als seine Ehefrau Ingrid Sohn Riccardo im April gebar.

Der Hattrick im fernen Osten und drei weitere Auftritte am Podium in diesem Jahr bedeuteten, dass Capirossi Ducati mit insgesamt sieben Siegen und 23 Podiumsplätzen in fünf Jahren verlassen wird und damit der italienischen Marke maßgeblich behilflich war, um in die Lage zu kommen, die Weltmeisterschaft gewinnen zu können.

Der Weggang eines sehr beliebten Italieners kündigt die Ankunft eines Anderen bei Ducati an. Dank der Verpflichtung von Marco Melandri stellt das Ducati Werksteam auch 2008 wieder eines der besten Fahrerduos und bildet auch eines der stärksten Kombinationen im MotoGP Fahrerlager.

Tags:
MotoGP, 2008

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