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Bartholemy spricht über Hopkins und der 2008er ZX-RR

Bartholemy spricht über Hopkins und der 2008er ZX-RR

Die Entscheidung über die Verpflichtung des talentierten Angloamerikaners John Hopkins für das MotoGP Projekt 2008 hat für Kawasaki bereits nach den ersten Vorsaisontests vielversprechende Resultate eingebracht. Ein Umstand, der für Competition Manager Michael Bartholemy wenig überraschend kommt.

Die Entscheidung über die Verpflichtung des talentierten Angloamerikaners John Hopkins für das MotoGP Projekt 2008 hat für Kawasaki bereits nach den ersten Vorsaisontests vielversprechende Resultate eingebracht. Ein Umstand, der für Competition Manager Michael Bartholemy wenig überraschend kommt.

"Für mich Stand die Entscheidung mit Hopkins zu arbeiten bereits im April fest. Zu diesem Zeitpunkt war es aber nicht unbedingt einfach, die Leute um mich herum von diesem Schritt zu überzeugen: seine Ergebnisse waren nicht unbedingt die Besten," erklärte Bartholemy auf der Website des Teams.

"Wie auch immer, nach dem Rennen in Valencia ging ich in unser Büro im Truck und warf einen Blick auf die endgültige Punktetabelle. Als erster Name stand Casey Stoner, der bei Ducati bleibt, dann folgte Dani Pedrosa, der mit Honda verbündet ist und danach Valentino Rossi, der einen Vertrag mit Yamaha hat. Mit anderen Worten, der erste Pilot in der Gesamtwertung von den besten Punktesammlern und die Möglichkeit hatte das Team zu wechseln, war Hopkins. Jener Mann also, für welchen wir uns im April entschieden haben und der auch zu Kawasaki kommen wollte. Das sagt wohl einiges aus.

"Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt, es sei unmöglich einen Fahrer wie Hopkins zu bekommen. Aber wir haben ihn. Es ist nicht so, dass er der Einzige gewesen wäre, der Interesse hatte. Ich denke, vielleicht dachten einige Fahrer zum ersten Mal Kawasaki sei eine wirkliche Option für sie. Mit Sicherheit hat das Jahr 2007 unser Leben verändert und auch betrachten uns die Leute in MotoGP mit anderen Augen, weil sie uns jetzt als richtiges Werksteam ansehen," fügt Bartholemy mit Stolz an.

Während ‘Team Green' gewiss kein Newcomer in MotoGP ist, 2007 war aber der Beginn einer neuen Ära für das Werk. Das Weltmeisterschaftsprojekt wurde mit der Regeländerung auf 800 ccm in-house angesiedelt und das Team stand bei der Konstruktion des neuen Bike am meisten unter Druck. Der Umschwung wurde mehr oder weniger phänomenal gemeistert und jetzt steht Kawasaki, elf Tage vor Wiederbeginn der Tests, wesentlich besser da.

"Ich würde sagen, wenn wir die Weltmeisterschaft an neunter Stelle beenden können, würde dies mich sehr glücklich machen. Denn schon zweimal war der zehnte Platz Kawasaki's bestes Ergebnis. Es würde sich ein Traum erfüllen, könnten wir dieses Ergebnis verbessern. Aber mir ist klar, dies wird schwer zu erreichen sein. Jetzt am Ende der Saison ist es einfach zu sagen, unser Bike und das technische Paket ist besser als für einen neunten Paltz. Aber aufgepasst, wir wurden Elter und damit bin ich sehr zufrieden nach unserem ersten Jahr.

"Einige Kleinigkeiten müssen für das 200er Bike noch fertig gestellt werden. Der Jänner ist das Ziel für mich, für alles um absolut richtig zu liegen, aber sollte es bis zum IRTA Test Mitte Februar dauern, bin ich auch noch damit einverstanden," erläuterte der Competition Manager, der an fest daran glaubt nur mit einfachen Verbesserungen der erfolgreichen 2007er ZX-RR richtig zu liegen.

Tags:
MotoGP, 2008, Kawasaki Racing Team

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