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Lorenzos großer Tag

Lorenzos großer Tag

Jorge Lorenzo wechselt als 250 ccm Weltmeister in die Königsklasse MotoGP. Als Werkspilot von Fiat Yamaha wurde der junge Spanier bei der offiziellen Teampräsentation für 2008 am Freitag vorgestellt und der Neuzugang zeigte sich bis über beide Ohren hinweg voller Tatendrang.

Jorge Lorenzo wechselt als 250 ccm Weltmeister in die Königsklasse MotoGP. Als Werkspilot von Fiat Yamaha wurde der junge Spanier bei der offiziellen Teampräsentation für 2008 am Freitag vorgestellt und der Neuzugang zeigte sich bis über beide Ohren hinweg voller Tatendrang.

Nach dem Auftritt in Turin und der Enthüllung seiner Yamaha M1, gemeinsam mit dem neuen Teamkollegen Valentino Rossi, frohlockte ein sichtlich begeisterter Lorenzo: Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns und ich genieße ihn in vollen Zügen. Schon als ich mit dem Rennsport begann, war es immer mein Ziel eines Tag mit einem Werksteam in der Premier Class an den Start gehen zu können. Heute ist sozusagen mein Traum Wirklichkeit geworden.

Lorenzo gab auch auf seine ersten Eindrücke aus den Tests vor Weihnachten eine Stellungnahme ab: Die Yamaha kann sehr feinfühlig sein, sie verlangt einen weichen und sehr präzisen Fahrstil. Aber soweit ist alles ganz gut verlaufen für mich. Mit Sicherheit war es kein einfacher Schritt von der 250 ccm Klasse in MotoGP zu wechseln.

Ich erinnere mich gut, am Anfang hatte ich meine Probleme. Als wir in Malaysia testeten war es sehr hart, denn ich musste mich auf den Unterschied zwischen dem MotoGP Bike und der 250er einstellen. Das wählen der richtigen Bremspunkte machte mir ordentlich zu schaffen. Mit der 250er bremst man viel früher, damit man genug Kurvengeschwindigkeit mitnehmen kann. In MotoGP ist es umgekehrt. Man bremst so spät wie möglich und dreht so schnell wie nur möglich wieder am Gasgriff. In Jerez kam ich damit schon viel besser zurecht, nachdem ich ein paar Dinge geändert habe.

Auf seine Aussichten auf seine MotoGP Debütsaison angesprochen, ergänzt der 20-jährige von der Partyinsel Mallorca: Ich möchte während des Jahres Fortschritte machen und hoffentlich wird es zwischen dem ersten und dem letzten Rennen der Saison einen Unterschied geben. Für dieses Jahr kann ich aber mit besten Willen nicht voraussagen, denn wie man weiß ist die Zukunft immer ungewiss. Aber man muss auch für alles offen sein, und wie man so schön sagt: nichts ist unmöglich.

Tags:
MotoGP, 2008, Jorge Lorenzo, Fiat Yamaha Team

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