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Capirossi zum ersten Mal mit der Rizla Suzuki im Regen unterwegs

Capirossi zum ersten Mal mit der Rizla Suzuki im Regen unterwegs

Loris Capirossi war Heute am zweiten Tag der Tests auf Phillip Island einer von mehreren Piloten, welche zum ersten Mal bei Regen mit ihren neuen Teams und noch relativ ungewohnten Motorrädern testeten. Der Rizla Suzuki Pilot nützte die Gelegenheit, um mit der GSV-R weitere Erfahrungen, mitunter auch auf rutschiger Fahrbahn, zu sammeln.

Loris Capirossi war Heute am zweiten Tag der Tests auf Phillip Island einer von mehreren Piloten, welche zum ersten Mal bei Regen mit ihren neuen Teams und noch relativ ungewohnten Motorrädern testeten. Der Rizla Suzuki Pilot nützte die Gelegenheit, um mit der GSV-R weitere Erfahrungen, mitunter auch auf rutschiger Fahrbahn, zu sammeln.

Später am Nachmittag, als die Strecke schon auftrocknete und der Veteran aus Italien bereits einen Qualyfier aufziehen lies, musste er einmal zu Boden. Diesen harmlosen Ausrutscher überstand Capirossi ohne Folgen und wird Morgen am letzten Tag der Tests in Down Under wieder in den Sattel seiner Suzuki steigen.

Gewissenhalt wie immer bereitet sich der 34-jährige aus Bologna auf seine 19. Saison in der Weltmeisterschaft vor. Wie ernst der Haudegen es immer noch meint, zeigt die Tatsache, dass er am Donnerstag bei allen Bedingungen, ob bei strömenden Regen oder auf halbfeuchter Strecke, seine Runden am Phillip Island Grand Prix Circuit drehte. Der fleißig arbeitende Capirossi schien am Ende des Tages mit der Zeit von 131.545 als Achtschnellster in der Zeitenliste auf.

Im Fahrerlager von Phillip Island gab Capirossi nach einem ereignisreichen Tag zu Protokoll: Ich war Heute zum ersten Mal in der Lage das Motorrad im Nassen zu fahren und für mich war das Gefühl von Beginn an recht gut. Wir haben einige Änderungen an der Abstimmung vorgenommen und mit der Zeit trocknete die Strecke ab. Wir glauben ein gutes Regen-Setup zu haben.

Als es am Nachmittag abtrocknete, konnten wir noch ein paar Kleinigkeiten ausprobieren und mit Rennreifen verlief der Rest des Tages ganz gut, obwohl die Strecke wegen des Wetters am Vormitag in einem nicht sehr guten Zustand war. Gegen Ende der Session lies ich einen Qualyfier montieren, aber dann kam es leider zum Sturz. Ich bin OK und in der Lage den Test Morgen fortzusetzen.

Es war eigentlich schon eine Überraschung, dass Capirossis Teamkollege Chris Vermeulen bei seinem bevorzugten Verhältnissen im Nassen insgesamt nur 50 Runden fahren konnte, dennoch bestätigte der Australier, dass er sich auch im Regen auf seiner Heimstrecke sofort wohl fühlte.

Wie auch Capirossi, erarbeitete Vermeulen mit Reifentests wichtige Daten für Bridgestone und es wurde ihm die Zeit von 131.774 registriert, mit welcher er als Elftschnellster in der Zeitenliste geführt wurde.

Es war ein positiver Tag, wenn auch die Platzierung nicht meinen Vorstellungen entspricht. Wir konnten viele Punkte im Tagesplan abarbeiten und wissen definitiv in welche Richtung wir arbeiten möchten, lautete Vermeulens Resümee von Heute.

Wir hatten Heute Vormittag im Regen einen guten Run und wissen jetzt, was uns im Nassen noch fehlt. Als es abtrocknete testeten wir noch einige Reifen und suchten weiter nach der bestmöglichen Abstimmung für diese Strecke. Wir sind jetzt näher dran, als wir es bisher waren. Wir haben einige große Schritte vorwärts gemacht! Trotzdem gibt es noch einiges zu tun, um das Motorrad für diese Strecke konkurrenzfähiger zu machen, so wie wir uns es vorstellen. Aber was die Jungs über die Dauer der letzten Tage auf die Beine gestellt haben, bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

Tags:
MotoGP, 2008, Chris Vermeulen, Loris Capirossi, Rizla Suzuki MotoGP

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