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Poncharals kritischer Überblick auf die bisherige Vorsaison für Tech3

Poncharals kritischer Überblick auf die bisherige Vorsaison für Tech3

Herve Poncharal, Teamchef von Yamaha Tech3, äußerte sich gegenüber motogp.com nach den ersten Tests in Sepang und auf Phillip Island mit einer gründlichen Bewertung der Vorbereitungen seines Teams für die Saison 2008 soweit, bevor der nächste Einsatz beim offiziellen MotoGP Test ansteht.

Herve Poncharal, Teamchef von Yamaha Tech3, äußerte sich gegenüber motogp.com nach den ersten Tests in Sepang und auf Phillip Island mit einer gründlichen Bewertung der Vorbereitungen seines Teams für die Saison 2008 soweit, bevor der nächste Einsatz beim offiziellen MotoGP Test ansteht.

Der leutselige Teamboss aus Frankreich war bis jetzt mit der Arbeit seiner neuen Angestellten Colin Edwards und James Toseland in den Vorsaisontests 2008 mehr als zufrieden und ist auch mit der Gesamtsituation sehr glücklich. Bevor in weniger als einem Monat der erste Grand Prix in Qatar gestartet wird, stehen in Jerez und Qatar noch zwei weitere Tests für das Team am Zeitplan.

Poncharals Erklärung dazu: "Wir testeten gemeinsam mit allen anderen Teams in Sepang und reisten danach für einen weiteren dreitägigen Test weiter nach Phillip Island. Bereits im Vorfeld entschieden wir uns dazu den Aufgabenbereich mit dem Werksteam zu teilen, welches nicht nach Australien ging. Dafür testete das Werksteam in der Woche darauf ein zweites Mal in Sepang, welcher sich als sehr produktiv für Yamaha erwies."

"Wir sind damit zufrieden, in welcher Art und Weise die Tests verliefen. In Sepang war Colin mit Rennabstimmung unter den schnellsten Fahrern zu finden und auf Phillip Island bestachen Beide mit großartigen Rundenzeiten auf Qualifier Reifen."

"Werfen wir einen Blick auf die Gesamtzeitenliste von den drei Tagen auf Phillip Island und wir sehen Colin und James als Dritt- bzw. Viertschnellsten," fährt Poncharal fort. "Obwohl einige der Topfahrer wie Dani (Pedrosa), Valentino (Rossi) und Jorge (Lorenzo) fehlten, darf man das Ergebnis nicht allzu sehr überbewerten. Trotzdem war es ein durchaus positives Resultat."

Die Situation zusammenfassend, fügte Poncharal hinzu: "Beide Fahrer haben sich schnell im Team eingelebt und machen einen guten Job. Auch unsere Zusammenarbeit mit Yamaha verläuft weiterhin sehr fruchtbar und die Zukunft schaut für dieses Jahr ziemlich vielversprechend aus. Die Saison 2008 wird mit Sicherheit ziemlich spannend verlaufen. Es wird zwischen den Reifenherstellern ein großer Konkurrenzkampf toben und der Unterschied zwischen den Motorrädern wird nicht mehr so gewaltig sein, wie es noch im vergangenen Jahr der Fall war."

Nach Beendigung der Zusammenarbeit zwischen Yamaha Tech3 und Dunlop mit Ende der vergangenen Saison, erhofft sich Poncharal von der neuen Partnerschaft mit Michelin mehr Konkurrenzfähigkeit. Der französische Reifenlieferant unternimmt alles erdenkliche, um in dieser Saison wieder zurück schlagen zu können und 2007 in Vergessenheit zu drängen, welches aus deren Sicht ein enttäuschendes Jahr war.

"Colin ist am besten in der Lage über die Arbeit von Michelin zu urteilen und soweit gab es nur positive Kommentare von ihm," sagt Poncharal. "Verglichen mit der vergangenen Saison hat er keinen derartig großen Fortschritt erwartet. Auch der Test auf Phillip Island mit Regenreifen war sehr positiv. Wir starten von einem sehr guten Niveau, aber es ist schwer zu sagen, wie viel Raum es für Verbesserungen für beide Reifenhersteller noch gibt. Daher wird es gewiss eine interessante Saison und wir setzen uns als Ziel, um Podiumsplätze zu kämpfen."

Zum Abschluss merkt Poncharal noch an, dass seine zwei neuen Fahrer sofort eine gute Beziehung zu ihrer Mechanikercrew aufbauten und dass im Moment die Tech3 Box ein rundum glücklicher Ort ist, wo man sich gerne aufhält. Beide Fahrer waren bereits zu ihrer Zeit in der Superbike- und Supersportszene Teamkollegen.

"Bisher erwiesen sich die Testergebnisse als sehr positiv, aber über alles hinweg wiegt die Tatsache, wie die Fahrer mit dem Team arbeiten – einfach großartig," kommt Poncharal ins Schwärmen. "Sie erledigen einen großartigen Job auf der Strecke und auch in der Garage, sie haben auch bereits zur Mannschaft eine gute Beziehung aufgebaut und kommen auch untereinander gut aus. Sie kennen ja sich bereits aus frühreren Zeiten.

"Am Ende zählen bekanntlich nur die Resultate, aber es ist in jeden Fall besser, wenn man sich in einer freundlichen Umgebung befindet, in der alle am gleichen Strang ziehen und für dasselbe Ziel arbeiten. Es scheint nur zweitrangig zu sein, aber der menschliche Faktor zählt auch und in dieser Hinsicht können wir uns glücklich schätzen. Es ist schon eine Zeit lang her, dass innerhalb des Teams eine derartig gute Stimmung herrschte."

Tags:
MotoGP, 2008

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